Immer wenn ich den Dom sehe

denke ich „Gott sei Dank!“.

Steht auf einer Postkarte bei der Benitante im Flur. Und ich kann das nur unterschreiben. Die Fahrten nach Köln sind seit vielen Jahren etwas, was mir Kraft, Energie und jede Menge Lebensfreude schenkt.

Schon auf der Fahrt habe ich immer meine Rituale und so bin ich bisher immer, auch bei schlechtem Wetter, sehr entspannt angekommen. Den ersten Kaffee gibt es an der Raststätte Siegerland, auf dem Heimweg schon im Aggertal. Wenn ich von der A 45 auf die A 4 wechsle freue ich mich, dass der Verkehr entspannter wird, und es ´gen Westen geht.

Irgendwann taucht er dann auf, der Dom. Dann ist es nicht mehr weit, der Verkehr wird dichter, mein Herz schlägt schneller. Der Tunnel, die Zoobrücke, der Rhein, die Rennbahn.

Auch wenn es sicher Möglichkeiten gibt, geplante Ziele in der Stadt auf anderen Wegen schneller zu erreichen, fahre ich immer den Stadtring, vorbei an großen Gebäuden, bei denen ich inzwischen weiß, wie weit sie von meinen jeweiligen Zielen entfernt sind. Moderne Landmarken.

So komme ich besonderen Menschen immer näher. Freue mich schon auf Gespräche, Lachen, Nachdenken, Sich nicht verbiegen müssen, angenommen sein, so wie ich bin. Menschen, die mich in meinen höchsten Höhen und tiefsten Tiefen kennen, und für die ich unglaublich dankbar bin.

Dieses Wochenende durfte Line mich begleiten und wir haben einen wahren Weihnachtsmarktmaraton begangen. Freitag abend ging es zuerst in den Stadtgarten.

DAS WAR DER HAMMER!!!

Können nicht alle Weihnachtsmärkte so sein? Individuell, mit Bio-Glühwein und -Punsch, tollen Ständen, VerköuferInnen, die sich freuen, wenn ich ihre Waren fotografieren möchte, die mit uns schnacken und alles erklären?! Die sich Zeit nehmen und auch freundliche bleiben, wenn wir nichts kaufen?!

Hier ein paar Bilder von Sachen, die mir so richtig, richtig gut gefallen haben:

Stadtgarten

Im Zelt gab es Theater für die kleinen Besucher.

Insektenhotel

Das Holz für diese Insektenhotels stammt aus dem Kölner Stadtwald in dessen Nähe unsere Freunde wohnen.

Worte

Die Sachen von www.3dtypo.com haben mir auch total gut gefallen.

Worte 02

Nipeserin

Begeistert war ich auch vom Marzipanstand, auch wenn ich selbst Marzipan gar nicht gerne esse:

Marzipankartoffeln

Die Familie Karl Toffel wird in liebevoller Handarbeit von Philipp Folberth und seinen MitarbeiterInnen hergestellt. Man kann am Stand sehen, wie Karl, Karla und Karlchen entstehen, und die eigentlichen Kartoffeln sehen derartig unglaublich echt aus, dass ich wirklich zweimal hinschauen musste.

Fam. Karl Toffel

Beim Stand von Emma Pearl habe ich lange mit mir gehadert, ob ich zu dieser Jahreszeit einen Rock kaufen möchte:

Röcke

Die Röcke mit Druckknöpfen lassen sich individuell auf den aktuellen Bauchumfang einknöpfen. So kneifen sie im Winter mit Strumpfhosen und Hemdchen drunter nicht, und im Sommer rutschen sie nicht über den Po. Sehr gute Idee! Wer mag, kann sich mal hier umtun: EMMA PEARL

Teeblüten

Dieser Stand löste bei Line die meiste Begeisterung aus. Teeblüten!

Teekanne

Sie stand mit großen Augen vor den Glaskannen und bekam sich gar nicht mehr ein ob der filigranen Schönheit dieser kleinen Schmuckstücke.

Teeblüten_02

Wer also bis zum 23. Dezember noch nach Köln kommt, sollte sich diesen schönen Weihnachtsmarkt nicht entgehen lassen:

Weihnachtsmarkt im Stadtgarten

Venloerstr. 40

50672 Köln

www. weihnachtsmarkt-stadtgarten.de

 

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