Monatsarchiv: Februar 2013

Orangentarte á la Dirk von Cucina e Passione

Vor einigen Tagen hat Dirk ein Rezept für Orangentarte gepostet, und auch wenn Zeit momentan ein sehr begrenztes Gut zu sein scheint, habe ich mich daran gemacht, dieses etwas aufwändigere Rezept nachzubacken.

Orangentarte_01

Ich gebe mal zu, dass meine Tartes etwas ausufernder geworden sind als seine, aber mehr Baiser kann ja so schlecht nicht sein.

Orangentarte_02

Eigentlich bevorzuge ich ja „einfache“ Backrezepte, aber hier haben sich die Arbeitsschritte wirklich gelohnt. Es beginnt mit einem süßen Mürbeteig. Dieser wird dann blind gebacken. Während die kleinen Formen im Backofen sind, wird die Füllung mit reduziertem Orangensaft, Mascarpone und Co. angerührt. Dann kommen die Blindbackhülsenfrüchte wieder in ihre Dose und die Füllung in die Förmchen. Nachmal backen.

Dann kommt die Haube aus Baiser obendrauf, und der dritte Backganz wird eingeleitet.

Wie gesagt, eigentlich viel zu viele Einzelschritte für meinen normalen Tagesablauf, aber köstlich:

Orangentarte_03

Bei Dirk sind die Schichten wahrscheinlich in ihrer Höhe etwas anders, aber der große Schatz ist auch sehr angetan, und während ich gestern in Wiesbaden im Landtag einer Plenarsitzung lauschen durfte, hat er sich über die Törtchen hergemacht. Jetzt bekommen die Kollegen nur noch eines, was sie sich dann teilen müssen ;-).

Das Rezept und einen wirklich tollen Blog findet ihr hier:

Cucina e Passione

Alles Liebe, Catou

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You can be my Yoko Ono

…..you can follow me whereever I go…..

Der Song von  den Barenaked Ladies schwirrt mir schon seit Samstag durch den Kopf.

Nachdem ich vormittags beim hessischen Frauenrat der Grünen eine wirklich intensive Sitzung im Haus der Volksarbeit in Frankfurt hatte, bin ich nämlich noch in der Schirn gewesen, um mir die Retrospektive der 80jährigen anzuschauen.

YO

Es gab ein paar Exponate, die mir total gut gefallen haben, beispielsweise ein Schachspiel komplett in Weiß auf dem die Besucher spielen konnten/sollten. Normale Menschen können sich nur wenige Züge lang merken, welches ihre Figuren, und welche die des Spielpartners sind. Damit wollte Yoko Ono darauf hinweisen, dass wir alle gleich sind und die Sinnlosigkeit des Tötens im Krieg anprangern.

Auch sehr cool fand ich eine Sache, die sie in den 60ern zum ersten Mal aufgeführt hat. Zwei Menschen betreten eine Bühne, steigen in einen großen blickdichten Sack und darin ziehen sie sich dann aus und wieder an. Von außen können die Betrachter nicht wirklich erkennen, was passiert, und das wirkt sehr witzig. In der Ausstellung gab es zwei dieser großen Säcke und einige Besucher kletterten hinein, und machten was auch immer. Das war ausgesprochen anregend.

YO Freunde

Da es mir doch abgeht regelmäßig Ausstellungen zu besuchen, habe ich mich nach einem leckeren und sehr späten Mittagessen (es war schon fast Vier) im Schirncafé dazu entschlossen, Mitglied bei den Schirnfreunden zu werden. Damit darf ich kostenfrei in alle Ausstellungen, es gibt etwas Rahmenprogramm und zu den Ausstellungseröffnungen wird frau auch eingeladen. Ich betrachte das mal als Motivationsförderung für mich, meine kulturellen Interessen in nächster Zeit nicht mehr so sträflich zu vernachlässigen.

Wie sieht es bei Euch aus? Kultur eher regelmäßig, oder in homöopatischen Dosen?

Alles Liebe, Catou

 

Joghurt – selbst gemacht!

Vor einigen Jahren waren die Mädels und ich auf dem Heimweg eines unserer Ausflüge in einem riesigen französischen Supermarkt. In so einem hyper-süper-mega Ding.

Dort gab es neben Lebensmitteln auch viele nette Zeitschriften, Haushaltswaren, CDs und, und, und. Und Haushaltsgeräte. Von der Steckerleiste bis zur Waschmaschine alles da.

Und eben einen Joghurtbereiter. Musste ich natürlich sofort kaufen. Klar, frau kann schließlich nie genug Haushaltsgeräte haben!

Der große Schatz sieht das ja bekanntermaßen etwas (hüstel) anders. Also kam das Gerät erst mal in den Schrank.

Dort stand er dann rum, geduldig wartete er auf seinen großen Einsatz. Doch der kam, und kam, und kam – nicht.

Bis jetzt! Tamdara:

Joghurt_01

Und es geht so einfach!!!! Pffft, warum habe ich überhaupt jemals Joghurt gekauft? Es werden einfach Milch und ein Starterjoghurt gemischt, die Flüssigkeit in die kleinen Gläser gefüllt, angeschaltet und gewartet.

Das war für mich der schwierigste Teil. Warten. Stundenlang!

Als ich klein war, gab es immer selbstgemachten Joghurt. Ich weiß gar nicht, warum meine Eltern aufgehört haben, den selbst zu machen. Es schmeckt total lecker, und ich weiß genau, was drin ist.

Auch der große Schatz beobachtet mein Experiment mit Wohlwollen, und abends konnten wir den ersten selbst gemachten Joghurt probieren.

Joghurt_02

Damit es geschmacklich nicht zu eintönig wird, habe ich meine restlichen Zuckermandeln in einen Gefrierbeutel gepackt und mit dem Nudelholz kleingehauen.

Joghurt_03

Lecker, lecker, lecker!!!

Heute früh gab es dann Joghurt mit Erdbeer-Rabarber-Marmelade und später wird eines der Gläschen die Grundlage für ein feines Dressing bilden.

Ich bin rundum begeistert. Der Joghurt schmeckt, ist supereinfach zu machen (laut Internet geht es auch ohne Maschine, aber verratet das bitte nicht dem Zauberschönen ;-)), es ist sehr günstig und ich stehe total drauf!

Wie sieht es bei Euch aus? Habt Ihr auch schon mal Joghurt selbst gemacht? Und wie pimpt Ihr Euren Naturjoghurt?

Alles Liebe, Catou