Monatsarchiv: Mai 2013

Rhabarbersirup 2.0

Gestern habe ich das trockene Wetter genutzt, und in Mamas Grabgarten ein wenig gewildert.

Grabgarten

Selbst durft ich zwar nicht Hand anlegen, aber meine liebe Mama hat mir einige Stängel Rhabarber ausgerupft.

Rhabarber

Die habe ich dann zu Hause ordentlich gewaschen, in kleine Stücke geschnitten und mit etwas Wasser, gefrorenen Waldfrüchten und etwas Zucker ausgekocht.

Anschließend habe ich die Masse durch ein Sieb laufen lassen, gestrichen, gepresst,…..

Alles in allem hatte ich gut 1,3 Liter leckere Flüssigkeit, die ich dann mit Zucker zu Sirup eingekocht habe.

Den haben Line und ich dann heute mit Tee aufgegossen.

Sirup_01

Sirup_02

Sehr lecker! Besonders, da wir dazu noch ausgesprochen schokoladige Cookies hatten:

Schokocookies

Jetzt machen wir mal das, was das Wetter so hergibt, nämlich – Kinderzimmer aufräumen…..

Alles Liebe, Catou

Schoko-Erdnussbutter-Cookies

Lidia von pardon me hatte am Sonntag Abend ein Cookierezept gepostet, dass ich umgehend ausprobieren wollte. Also habe ich mir Montag eine dreiviertel Stunde abgeknapst und mich endlich mal wieder in die Küche gestellt.

Cookieteig

Die geliebte Küchenmaschine hat gerührt und geknetet, und der Teig ließ sich super und ohne so grauselig an den Händen zu bapschen zu Kugeln rollen. Die wurden dann auf zwei Backbleche verteilt, etwas platt gedrückt und für etwa 10 Minuten bei 160 Grad gebacken.

Da mir in Lidias Rezept zu viel Zucker drin war, habe ich den um 100 Gr. reduziert, geschmeckt haben die Kekse trotzdem total lecker, und ich habe für die Kollegen einen Teil verpackt und am Dienstag mit zur Arbeit genommen.

Cookies

Ich kann das Rezept wirklich empfehlen und die Kekse sind superschnell fertig (müssen sie wohl auch, da sie ratz-fatz aufgefuttert waren). Danke noch mal an Lidia für das tolle Rezept!

Alles Liebe, Catou

Strasbourg Teil 2

Kaum zu glauben, dass es schon eine Woche her ist, dass wir in Straßburg waren. Momentan fliegt die Zeit nur so dahin, und ich habe es noch nicht mal so richtig geschafft, meine kleinen Mitbringsel hübsch in der Wohnung zu verteilen.

Donnerstag sind wir am nicht ganz so frühen Morgen wieder mit dem Bus in die Stadt gefahren und haben einen wunderschönen und toll erläuterten Rundgang durch La Petite France gemacht.

Fachwerk_02Trotz des eher mäßigen Wetters hatte die Gruppe gute Laune, was bei diesen schönen Aussichten irgendwie auch kein Wunder ist.

Fachwerk_03

petitefrance

Interessant fand ich, dass die Stadt hauptsächlich in der Vorweihnachtszeit besucht wird, und jedes Jahr 11 Milionen Besucher kommen, um sich unter anderem die Fachwerkhäuser anzuschauen. Unsere Reiseleiterin meinte zum Vergleich, dass New York jährlich 20 Milionen Besucher habe.

münster

Letzte Woche herrschte aber kein allzugroßer Andrang, und wir konnten gemütlich alles anschauen, haben uns das Zusammenspiel der Batoramas mit der elektrischen Brücke erklären lassen:

Brücke

das prächtige alte Zunfthaus bewundert:

Zunfthaus

Blicke in kleine Gärten geworfen:

Garten

Und hatten am frühen Nachmittag nach einer Führung im Münster noch Gelegenheit, die kleinen Gassen auf eigene Faust zu entdecken.

Der Zauberschöne hatte dabei den absoluten Anti-Shopping-Radar, und hat die ganze Zeit versucht, mich von den wunderschönen kleinen Lädchen wegzuziehen…..

Schaufenster

Bei diesem kleinen Laden für Stickzubehör hat mich das liebevoll gestaltete Schaufenster total in den Bann gezogen, aber der große Schatz meinte, ich habe eh keine Zeit auch mit dem Sticken wieder anzufangen, und so musste ich beschließen, bald wieder ohne ihn nach Straßburg zu fahren ;-).

Gegen Vier haben wir uns dann wieder alle am Bus gesammelt und sind zum Bioweingut Rummel nach Nußdorf in der Pfalz gefahren. Dort gab es von Susanne Rummel eine Menge interessanter Informationen über ihre Züchtung von wiederstandsfähigen Reben und die Schwierigkeiten gerade in der Anfangszeit des biologischen Weinbaus. Außerdem konnten wir einige ihrer Weine testen, mein Favorit war der sommerlich-leichte Sonnensegler, und bekamen eine regionle Wurstspätzialität oder, für die nicht Fleischesser, gebackenen Schafskäse als Grundlage.

Brot und Wurst

Es war eine tolle Fahrt, sehr informativ und mit ausreichend Zeit für eigene Interessen in der Stadt. Wenn ich die Möglichkeit haben sollte, im nächsten Jahr nach Brüssel mitzufahren, würde ich das sofort machen, da auch die Diskussion mit Martin sehr vielseitig war, und seine Mitarbeiterin Brigit alles wirklich hervorragend organisiert hat.

Jetzt werde ich das lange Wochenende genießen. Line hat zwei Schlafgästinnen, ich habe gestern schön gebacken, die Sonne scheint endlich mal wieder und ich wünsche Euch allen noch einen tollen Tag!

Alles Liebe, Catou