Dresden Teil 2 – die Altstadt

Heute möchte ich mit Euch gerne einen Spaziergang in der Altstadt von Dresden unternehmen, in einer getarnten Zigarrenfabrik zu Mittag essen und einer Orgelandacht in der Frauenkirche lauschen!

So sah nämlich unser Samstag aus. Nach dem von Onkel Jochen liebevoll bereitgestellen Frühstück sind wir mit der StraBa zum Postplatz gefahren, und quer rüber zum Zwinger gelaufen. Wie Betti uns berichten konnte, wurde der Zwinger (damals noch aus Holz) ursprünglich für die Hochzeit eines der Kinder von August dem Starken errichtet. HALLO!!! So ein Kulisse für eine Hochzeitsparty?!

asiatischer Chor

Wir sind zwar keiner Hochzeitsgesellschaft über den Weg gelaufen, aber im Durchgang unter dem Glockspielpavillion sang ein Chor junger Menschen. Da haben wir unsere erste Rast eingelegt und zugehört.

Glockenspielturm

Der Glockenspielpavillion lohnt sich auch ohne Chor, denn alle Viertelstunde erklingt eine schöne Melodie, und zu bestimmten Zeiten auch noch besondere Stücke. Informationen dazu findet Ihr im Link oberhalb des Bildes.

Dann ging es zu dritt, Betti war vor der Semperoper zu uns gestoßen, durchs Residenzschlösschen in den Stallhof:

Stallhof

Besonders gefallen hat mir ja das hier:

Pferderampe

Die Pferde wurden nämlich im 1. Stock untergebracht, und damit sie diesen gut erreichen konnten, gab es diese Rampe. In diesem Halbbogen, eingelassen in den Boden und auf dem Bild leider nicht so gut zu sehen, ist ein großes Becken, in dem die Pferde gewaschen wurden. Ein Pool für Pferde sozusagen, eine riesige Pferdebadewanne! Alma würde wahnsinnig werden vor Glück!!!

Nachdem Betti uns noch erzählt hatte, dass im Stallhof in der Adventszeit ein schöner Weihnachtsmakrt stattfindet, sind wir am Verkehrsmuseum wieder aus dem Hof heraus, links herum, und haben uns den Fürstenzug, die gemalte Herrschergeschichte des Landes Sachsen, angeschaut.

Fürstenzug

Hier war es vormittags sehr voll. Viele Reisegruppen. Und ob des Regenwetters war es nicht so schön, sich zwischen all den Menschen hindurchzuschlängeln.

Anschließend haben wir uns unter großen Regenschirmen am Neumarkt mit Kaffee gestärkt, sind dann zur Frauenkirche geschlendert, haben uns diese erst mal von außen angeschaut, und sind dann durch die Münzgasse zur Elbe hin auf die Brühlsche Terrasse. Von dort hat frau einen schönen Blick auf die andere Elbseite, und wir wären bei besserem Wetter sicher noch länger dort gewesen.

Aber irgendwie trieb uns der Hunger, und so sind wir ein Stück bis zur Yenidze gelaufen. Das ist eine ehemalige Zigarrenfabrik, die wie eine Moschee gestaltet wurde. Unter der Kuppel befindet sich ein Restaurant (und bei besserem Wetter hat auch der Biergarten mit tollem Ausblick geöffnet) in dem wir leckere Kräutercrepes-Lachs-Röllchen an Rucolasalat gegessen haben.

Yenidze

In der Kuppel selbst finden Märchenlesungen und Veranstaltungen statt und wir haben das leckere Essen, die schöne Aussicht und das einzigartige Ambiente sehr genossen.

So, bald mehr, sonst tun Euch noch vor lauter Lesen die Füße weh ;-).

Alles Liebe, Catou

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Eine Antwort zu “Dresden Teil 2 – die Altstadt

  1. Hallo Catou,

    leider war ich noch nicht in Dresden – aber es steht auf jeden Fall auf einer meiner vielen to do Listen ;O) Dein Bilder und Beschreibungen sind sehr schön und machen noch mehr Lust die Stadt auch persönlich kennen zu lernen! Ich arbeite dran ;O)!

    Liebe Grüße und einen schönen Tag – Sylvia

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