Dresden Teil 3 – die Altstadt am Nachmittag

Nach dem leckeren Essen in der Yenidze haben wir einen gemütlichen Verdaungsspaziergang an der Elbe entlang zurück zur Altstadt gemacht.

Canaletto-Blick

Da hat frau dann zwar nicht ganz den berühmten Canaletto-Blick (dazu müsste sie über die Brücke auf die Neustadtseite der Elbe), aber es ist trotzdem sehr schön, nicht weit, und im Sommer sicher eine tolle Möglichkeit, auf einer der Wiesen eine Weile zu rasten.

Wir sind dann von der Elbe ein paar Stufen hinauf und wieder zum Theaterplatz gekommen und von dort Richtung Residenzschlösschen und Neumarkt weiter.  Kurz hatte ich überlegt, ob eine Kutschfahrt nicht auch nett wäre, aber da siegte dann doch die Kaffeelust,

Kutschpferde

und wir sind am Neumarkt direkt an der Frauenkirche eingekehrt.

Neumarkt

Das Lutherdenkmal erinnert an, Luther, klar, und die halbwegs originalgetreu restaurierten Fassaden umgeben den großen Platz.

Dann stand ein Besuch auf der Aussichtsplattform der Frauenkirche an.

Kuppelaufgang

Naja, zumindest in der Theorie, den ich habe ja Höhenangst. Zwischen den beiden Kuppeln der Frauenkirche ließ es sich ja noch halbwegs an, und auch der Blick auf die Akademie der Künste (das Dach wird liebevoll „Zitronenpresse“ genannt) ging noch halbwegs:

Zitronenpresse

aber dann kam eine dieser Stahltreppen, bei denen der Blick in die Tiefe frei liegt, und da ging für mich dann gar nichts mehr… Schade, Schade. Franzi hat mich lieb an die Hand genommen, und in einer der Nischen im Kuppelaufgang auf eine Bank gesetzt. Die Anderen, auch der kleine Max und Onkel Jochen waren zum Kuppelaufstieg zu uns gestoßen, sind dann noch auf die Aussichtsplattform und haben sich die Umgebung aus der Höhe angeschaut.

Frauenkirche

Also, ich war fast ganz oben….

Nach dem Abstieg gab es noch einen schnellen Cappuccino und da es Freitag war, konnten wir um 18:00 an einer Orgelandacht mit anschließender architektonisch-historisch-allegorischer Erklärung in der Frauenkirche teilnehmen. Das war sehr, sehr schön. Gespielt wurde Vivaldi in einer Orgelüberarbeitung von Bach und die Informationen, die den Besucher anschließend von der Kanzel zum Gebäude, seiner Geschichte, dem Wiederaufbau und den Bedeutungen der allegorischen Ausgestaltungen in der Kuppel gegeben wurden, waren viel anschaulicher, als ein gedruckter Reiseführer es jemals hätte vermitteln können.

Dann war es Sieben, wir waren hungrig und haben Onkel Jochen ins Stammhaus der Watzkebrauerei ausgeführt.

Ballhaus

Von der Brauerei und ihrem leckeren frischen Bier hatte ich ja im vorletzten Post schon berichtet, und Freitag haben wir uns dann als letzten Punkt unseres Tagesprogramms das Ballhaus angeschaut.

Es war wirklich ein toller Tag mit vielen Eindrücken, tollen Ausblicken (im Restaurant der Yenidze hat mir die Höhe erfreulicherweise nichts ausgemacht) und leckerem Essen.

Alles Liebe, Catou

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