Strasbourg Teil 2

Kaum zu glauben, dass es schon eine Woche her ist, dass wir in Straßburg waren. Momentan fliegt die Zeit nur so dahin, und ich habe es noch nicht mal so richtig geschafft, meine kleinen Mitbringsel hübsch in der Wohnung zu verteilen.

Donnerstag sind wir am nicht ganz so frühen Morgen wieder mit dem Bus in die Stadt gefahren und haben einen wunderschönen und toll erläuterten Rundgang durch La Petite France gemacht.

Fachwerk_02Trotz des eher mäßigen Wetters hatte die Gruppe gute Laune, was bei diesen schönen Aussichten irgendwie auch kein Wunder ist.

Fachwerk_03

petitefrance

Interessant fand ich, dass die Stadt hauptsächlich in der Vorweihnachtszeit besucht wird, und jedes Jahr 11 Milionen Besucher kommen, um sich unter anderem die Fachwerkhäuser anzuschauen. Unsere Reiseleiterin meinte zum Vergleich, dass New York jährlich 20 Milionen Besucher habe.

münster

Letzte Woche herrschte aber kein allzugroßer Andrang, und wir konnten gemütlich alles anschauen, haben uns das Zusammenspiel der Batoramas mit der elektrischen Brücke erklären lassen:

Brücke

das prächtige alte Zunfthaus bewundert:

Zunfthaus

Blicke in kleine Gärten geworfen:

Garten

Und hatten am frühen Nachmittag nach einer Führung im Münster noch Gelegenheit, die kleinen Gassen auf eigene Faust zu entdecken.

Der Zauberschöne hatte dabei den absoluten Anti-Shopping-Radar, und hat die ganze Zeit versucht, mich von den wunderschönen kleinen Lädchen wegzuziehen…..

Schaufenster

Bei diesem kleinen Laden für Stickzubehör hat mich das liebevoll gestaltete Schaufenster total in den Bann gezogen, aber der große Schatz meinte, ich habe eh keine Zeit auch mit dem Sticken wieder anzufangen, und so musste ich beschließen, bald wieder ohne ihn nach Straßburg zu fahren ;-).

Gegen Vier haben wir uns dann wieder alle am Bus gesammelt und sind zum Bioweingut Rummel nach Nußdorf in der Pfalz gefahren. Dort gab es von Susanne Rummel eine Menge interessanter Informationen über ihre Züchtung von wiederstandsfähigen Reben und die Schwierigkeiten gerade in der Anfangszeit des biologischen Weinbaus. Außerdem konnten wir einige ihrer Weine testen, mein Favorit war der sommerlich-leichte Sonnensegler, und bekamen eine regionle Wurstspätzialität oder, für die nicht Fleischesser, gebackenen Schafskäse als Grundlage.

Brot und Wurst

Es war eine tolle Fahrt, sehr informativ und mit ausreichend Zeit für eigene Interessen in der Stadt. Wenn ich die Möglichkeit haben sollte, im nächsten Jahr nach Brüssel mitzufahren, würde ich das sofort machen, da auch die Diskussion mit Martin sehr vielseitig war, und seine Mitarbeiterin Brigit alles wirklich hervorragend organisiert hat.

Jetzt werde ich das lange Wochenende genießen. Line hat zwei Schlafgästinnen, ich habe gestern schön gebacken, die Sonne scheint endlich mal wieder und ich wünsche Euch allen noch einen tollen Tag!

Alles Liebe, Catou

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Eine Antwort zu “Strasbourg Teil 2

  1. Hallo Catou,
    ich muss auch unbedingt mal wieder nach Straßbourg, das ist von hier nicht weit. Auf der Brücke stand ich auch schon.. Vielleicht machen wir das mal wieder in den Ferien, kommt auf meine Liste! Schöne EIndrücke!!
    LG
    Tinka

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