Monatsarchiv: Juni 2013

Unsere erste Kokosnuss

Beim Einkaufen für die gestrigen Pyjamaparty sind Line und ich einer Stiege mit Kokosnüssen begegnet, und Line hatte gleich tolle Bilder von ihren Freundinnen und sich cool Coctails aus einer halben Kokosnuss schlürfend am Strand im Kopf. Strand ließ sich etwas schlecht realisieren, für den Pool ist es auch noch zu kalt, aber an der Kokosnuss konnten wir arbeiten.

Kokos_01

Freundlicher Weise waren die Nüsse schon vorbereitet, unter dem Kordel befand sich eine Rille, auf die man laut Beipackzettel zwei Mal mit dem Hammer schlagen sollte, um an das Fruchtfleisch zu kommen.

Da sich beim Schütteltest aber herausstellte, dass noch jede Menge Flüssigkeit in der Schale sein muss, habe ich mit einem Nagel erst mal die drei kleinen Löcher durchstochen, und die Mädels testeten den Geschmack des Kokoswassers.

Kokos_02

Hierbei gingen die Meinungen weit auseinander. Meine drei Probandinen reagierten auf der Skala zwischen „total eklig“ bis „hmmm, lecker“. Ich fand den Geschmack okay, kann ich, muss aber nicht.

Dann ging ich mit dem Hammer zu Werke. Zwei Schläge, kräftig und zielgenau ausgeführt. Pfft, zarte Risse bildeten sich. Also weiter wie im Zornanfall auf der armen Nuss herumgekloppt und „Knack“, da war die Schale auf!

Kokos_03

Ich war stolz und die Mädels klatschten. Wenn ich also denn dann mal irgendwann auf einer tollen einsamen Insel stranden sollte, und mit Kordeln vorbereitete Kokosnüsse vorhanden sein sollten, und ich (natürlich, natürlich) meinen Lieblingshammer dabei habe – ich werde Euch alle retten. Ja, nee, wie komme ich denn jetzt überhaupt an das Fruchtfleich?!

Die Nuss war geknackt, aber das, was wir ja eigentlich essen wollten, saß noch total gemütlich und fest in der Schale drin…..

Kokos_04

Nach verschiedenen Versuchen mit dem Löffel und der erfolglosen Suchen nach meinen Grapefruitmesser („SCHATZ!!!“) habe ich dann mit einem kleinen Messer Dreiecke in das Fruchtfleisch geritzt, diese herausgehebelt und dann vom Objekt der Begierde noch die dünne Schutzhaut abgeschält. Et voilá: wir konnten frische Kokosnuss essen!

Schmackhaft, aber ein Apfel ist mir lieber. Die Mädels haben beim anschließenden Schokofondue auch die Mango und andere Früchte vorgezogen, und wenn ich für mich den Knackaufwand mit dem Geschmack ins Verhältnis setze, bleibe ich bei heimischem Obst.

Ich wünsche Euch noch einen schönen Tag, in der Hoffnung, das der strömende Regen bald nachlässt.

Alles Liebe, Catou

Advertisements

Schon fast ein Jahr her

sind die Bilder, die ich Euch heute zeigen möchte. Es hat etwas gedauert, bis die CD mit den Bildern aus Franken auf meinem Schreibtisch gelandet ist, und ich hatte gerade beim ersten Betrachten das eine oder andere Tränchen in den Augen.

Die Bilder wurden auf der Taufe meines Neffen gemacht. Inzwischen flitzt der kleine Kerl schon flink durch die Gegend und brabbelt seine ersten Worte.

Taufe_05

Taufe_06

Besonders gefreut hat mich, dass meine Schwester und ihr Mann für Theo den Taufspruch gewählt haben, den ich vor etlichen Jahren auch für Line ausgesucht habe:

„Lasst uns nicht lieben mit Worten, sondern mit der Tat und mit der Wahrheit.“ – ich finde, das ist ein sehr gutes Leitmotiv fürs Leben.

Taufe_07

Taufe_08

Das besonders Schöne an Theos Taufe war, dass er gemeinsam mit seinem Cousin Finn getauft wurde. Dazu sind wir zusammen mit unserer Pfarrerin und ihrer Familie nach Sendelbach gefahren und da der dortige Teil der Familie katholisch ist, haben wir einen ökomenische Taufe gefeiert. Das war für uns alle etwas Neues, aber wunderschön und sehr emotional.

Taufe_01

Die stolzen Eltern:

Taufe_04

Anschließend haben wir in einem sehr schönen und modernen Ausflugslokal in der Nähe einer kleinen Wallfahrtskirche gefeiert:

Taufe_09

So, zum Abschluss noch mal ein Bild von mir; da ich ja meistens hinter der Kamera bin, gibt es davon nicht sonderlich viele:

Taufe_02

Ich wünsche Euch noch einen schönen Tag!

Alles Liebe, Catou

Zeitmanagement mit Making-Tapes

oder – wie verzettele ich mich möglichste wenig.

Bei den vielen unterschiedlichen Sachen, die ich gerne mache und Euch ja in Teilen hier vorstelle, ist es immer wichtig, nicht den Überblick zu verlieren. Zu der normalen Arbeit kommt dazu noch das kommunale Mandat mit verschiedenen Terminen, Line hat Schulprojekte am Laufen und ab und zu müssen auch mal Vokabeln abgehört werden, es sind Feste zu feiern zu denen ich gerne mal einen Kuchen oder leckere Kleinigkeiten beisteuere, die Basteleien für die KiGokinder wollen vorbereitet sein, und ab und zu liegt ja auch etwas Hausarbeit an. Zu letzterem habe ich in den vergangenen Jahren zum Glück ein etwas entspannteres Verhältnis bekommen.

Aber alles in allem ist es schon viel, was im Laufe eine Woche so erledigt werden will. Vor einiger Zeit habe ich angefangen, meinen Kalender mit Masking-tapes zu gestalten, um nicht nur die eigentlichen Termine, sondern auch deren Dauer klar vor Augen zu haben.

Zeitmanagement_01

Der Kalender ist recht groß, ca. DIN A 4 für eine Woche, und ich versuche, die Masking-Tapes für immer wiederkehrende Sachen auch weiterzubenutzen. Grün-weiß gestreift also für Büro, Lila mit weißen Punkten für Freizeit, gold-weiß für Gemeindevertretung,…. Die Ferien und langen, schulfreien Wochenende haben ein eigenes Band (wegen der dann zu organisierenden Kinderbetreuung), die Wochen, in denen der große Schatz auf Montage ist, werden mit einem Zollstockmotiv gekennzeichnet (und ich weiß, dass dann mehr außer Haus gegessen wird, da ich dann auch „seine“ Hausarbeit, das Einkaufen und Kochen, mitübernehmen muss).

Zeitmanagement_02

Außerdem habe ich mir einige bunte Stifte gekauft, die sich ausradieren lassen, da doch immer wieder mal etwas abgesagt wird, oder Termine sich verschieben.

Der Kalender ist natürlich sehr groß, nicht gerade für die Handtasche geeignet, aber er bietet zudem noch Platz für einen Block und mein Tablet, und ist somit quasi mein mobiles Büro. Außerdem habe ich mir angewöhnt, Einladungen, die meist auch A 4 groß bei mir eintreffen, zu falten und mit Büroklammern in den jeweiligen Wochen zu befestigen. Dann habe ich weniger Sucherei und kann am Anfang der Woche die jeweiligen Termine gut vorbereiten. Wenn ich vorab eine Erinnerung für irgendetwas brauche, klebe ich mir bunte Post-its mit kleinen Bemerkungen ein.

Damit komme ich gut zurecht und habe einen deutlichen Überblick. Für die Familie haben wir in der Küche noch einen Wandkalender hängen, da trage ich hauptsächlich meine Abendtermine ein, damit der große Schatz weiß, wann wir früh essen müssen, weil ich um 19:00 oder 20:00 noch irgendwo sein möchte.

Wie macht Ihr das? Wie strukturiert Ihr Eure Termine und erinnert Euch an wichtige Sachen?

Alles Liebe, Catou