Berlin Sommertour 2013 – Montag

Montag wollte Tante Anne uns auf unserer Tour ein wenig begleiten, und so haben wir den kleinen Maxim in seinen Kinderwagen gepackt und sind in Richtung Gedenkstätte Bernauer Straße aufgebrochen. Die Ausstellung hat montags (wie viele Museen in Berlin) leider geschlossen, aber durch die Erklärungen von Anne und mir konnten wir Line hoffentlich einen Eindruck davon vermittel, wie die Teilung der Stadt war.

Mauer

Ich selbst kann mich an die Teilung Deutschlands kaum noch erinnern. Die Fernsehbilder aus der Wendezeit haben sich in mein Gedächtnis eingebrannt, und ich habe noch Erinnerungen an ewiges Warten an den Grenzübergängen, wenn wir unsere Freunde in Thüringen besucht haben. Line wird so etwas hoffentlich nie erfahren. Das Menschen nicht frei reisen können, ihre Meinung nur mit Bedacht äußern müssen und nicht wissen, wer was an wen weitergibt und welche Folgen das für einen haben wird.

Bernauer Straße

Anschließend haben wir einen schönen Spaziergang durch das sich momentan stark verändernde Viertel gemacht und haben im Alpenstück gefrühstückt.

Alpenstück

Für den großen Schatz wollten wir auch ein schönes Geschenk aus der Hauptstadt mitbringen und haben uns für Kaffee entschieden. Anne hat uns in ihre aktuelle Lieblingsrösterei the barn geführt, wo wre einen schönen Cappuchino getrunken haben.

Line wollte unbeding in den Ampelmännchenladen, und so ging es weiter in die Hackeschen Höfe und danach zu einem gemütlichen Mittagessen ins Barcomi Deli in den Sophie-Gips-Höfen.

Anschließend ging es nach Hause, wo wir uns gemütlich ausgeruht haben und Line ihr Buch zu Ende gelesen hat:

Panem

Der zweite Teil der Tribute von Panem im zwei Tagen – langsam nähert sich ihre Lesegeschwindigkeit der meinen an…..

Nach der Mittagspause sind wir mit der Tram noch zu den Hackeschen Höfen gefahren und von dort in der knalligen Hitze auf die Museumsinsel (eher gekrochen als) geschlendert. Line wollte sich, nachdem sie vor einigen Wochen alle fünf Percy Jackson Bücher verschlungen hatte, im Pergamonmuseum unbeding noch mal den Fries anschauen, und so sind wir in eines meiner Lieblingsmuseen:

Pergamon

Momentan wird die große Freitreppe, über die man das Museum normalerweise betritt renoviert, weswegen wir von der Alten Nationalgalerie aus durch einen Seiteneingang ins Museum geleitet wurden. Für Line war es dieses Mal auch wesentlich interessanter als bei ihrem letzten Besuch vor vier Jahren, da sie sich inzwischen ganz gut in der griechischen Mythologie auskennt und die Ausgrabungstätten viel besser verorten kann.

Danach waren wir für diesen Tag reichlich geschafft und haben uns eine Tour mit der Fahrradrikscha zurück zu den Hackeschen Höfen gegönnt, von wo mir mit der Tram wieder zu Anne zurück sind.

Es war ein sehr schöner Tag und ich denke, zwei größere Sachen an einem Tag anzuschauen ist mit einer Zwölfjährigen völlig ausreichend. Da ich ja nur eine Woche Urlaub machen konnte, wollte ich auch möglichst faul sein, und den Rest des Abends haben Anne und ich gequatscht und ich konnte mich auch endlich in Lines Buch vertiefen.

Alles Liebe, Catou

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