Monatsarchiv: Februar 2014

Un de eins und de zwei un de Äppel-PIE

Nachdem ich bei Anna aka Frollein Ü ihren leckeren Applepie gesehen hatte, ging mir diese leicht abgewandelte Zeile der heimlichen hessischen Hymne nicht mehr aus dem Kopf, und so habe ich mich zum ersten Mal an einen Pie gewagt.

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Das Rezept findet Ihr hier: KLICK.

Ich dachte ja immer, Pie sei furchtbar kompliziert und das Weben würde mich nerven, aber es geht wirklich einfach und der Pie schmeckt mit ausreichender Füllung superlecker!

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Da der Zauberschöne für die kommenden 3 1/2 Wochen in der Schweiz sein wird, habe ich die Herzform fürs Frühstück vorbereitet und noch zwei kleine Pies als Reiseproviant für ihn vorbereitet.

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Aus den Teigresten habe ich noch kleine Herzen ausgestochen und als kleinen Liebesgruß auf das Gitter gelegt. Das übrige geklepperte Ei, mit dem der Pie vor dem Backen noch bestrichen wird, und das so eine schöne Farbe gibt, hat Frau Katze bekommen. Sie hat sich sehr gefreut ;-).

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Jetzt überlege ich schon, wie ich den Pie in ein herzhaftes Gericht umwandeln könnte. Hackfleich, Kartoffeln, Lauch,…. müsste doch eine tolle Füllung für ein sättigendes Mittagessen to go ergeben. Ich werde teste und berichten.

Jetzt wünsche ich Euch einen tollen Freitag, das Wochenende steht vor der Tür, und ich werde in Frankfurt nette und inspirierende Frauen treffen und mich meinem eLearning-Kurs widmen.

Alles Liebe, Catou

DIY – Pimp deine Pflaster

Wie ja schon öfter erwähnt habe ich einen kleinen Neffen. Und eine Fussball spielende Tochter. Das führt zu einem erhöten Bedarf an Pflastern. Mal ist es eine Ecke, mal sind die Füße schneller als der Kopf, mal sind es die bösen Mädels aus der anderen Mannschaft, die die Torfrau dann doch noch grätschen. Die Knie der Beiden sehen so aus, wie die Knie von Kindern aussehen. Voller blauer Flecke und Schrammen. Manchmal ist es auch ein Finger, der irgendwo eingeklemmt wird oder eine Beule am Kopf, da der Zweijährige es noch nicht so mit dem Abschätzen von Abständen und der Wirkung der Fliehkraft hat.

Dann gibt es die Möglichkeit, das die Supertante aka Supermama sagt: „Hey! Ich habe tolle Zauberpflaster, die sind ganz weich und helfen TOTAL SUPER!“.

Wie ich diese Superpflaster mache, will ich Euch heute zeigen. Ihr braucht Pflaster, doppelseitiges Klebeband, Stoffreste, eine Stoffschere und eine normale Schere:

Pflaster_01

Das doppelseitige Klebeband kommt auf die Oberseite der Pflaster und auf das doppelseitige Klebeband die Stoffreste:

Pflaster_02

(Auf dem Bild kann man übrigens mal sehen, wie krass sich momentan die Lichtverhältnisse ändern, die beiden Ausnahmen sind direkt hintereinander gemacht worden!)

Als Ergebnis bekommt Ihr dann solche schönen Pflaster, und für die Herranwachsende suche ich momentan noch nach collen Stoffresten mit Neon und Sternen, da Rehe und Elefanten nicht mehr ganz so angesagt sind:

Pflaster_03

Die Superpflaster habe ich in meinen verschiedenen Handtaschen in unterschiedlichen Größen. Ich finde, man kann sie auch gut abends auf dem Sofa anfertigen und sie sind ein Hingucker mit wirklichen Superkräften. Die Kinder lieben sie :-)!

Die Woche ist schon wieder halb rum, und ich habe momentan viel um die Ohren. Gestern habe ich in der Gemeindevertratung die Haushaltsrede meiner Fraktion gehalten (Zitter, Schlotter, trotzdem alles hervorragend gelaufen – uff!!!), und ich habe noch so einige Termine vor mir. Trotzdem hoffe ich, dass ich Euch morgen schon wieder etwas Schönes berichten kann und habe ein leckeres und wunderschön anzuschauendes Rezept für Euch vorbereitet.

Bis dahin –

Alles Liebe, Catou

Let´s talk about eLearning

eLearning?

Um zu erklären, was es damit auf sich hat, muss ich etwas weiter ausholen. Genauer muss ich bis ins Jahr 2010 zurückgehen. In diesem Jahr habe ich bei der IHK eine berufbegleitende Weiterbildung gemacht. Zweimal in der Woche habe ich mich um 17:00 ins Auto gesetzt, bin in eine Stadt in der Wetterau gefahren, habe mit einer Gruppe netter Menschen gelernt, bin wieder nach Hause gefahren und war selten vor 22:45 wieder auf der heimischen Couch.

Die Fortbildung war gut und ich hatte viel Spaß. Am Ende des Jahres gab es ein schönes Zertifikat und ich war mit den Nerven völlig runter. Neben den beiden Abenden jede Woche in den Schulungsräumen hatten mich im 3/4 Jahr davor verschiedene Prüfungen und die durchschnittliche Wochenarbeitszeit von damals 32 Stunden ganz schön geschafft. Gelernt habe ich eine Menge und Teile davon konnte ich in meiner sich anschließende verändernden beruflichen Situation auch anwenden. Aber anstrengend war es allein durch die viele Fahrerei. Nach zwei Jahren in einem komplett anderen Berufsfeld habe ich aber vor einiger Zeit gemerkt, dass ich „kribbelig“ wurde. Ich wollte gerne etwas Neues lernen. Nicht zwingend passend zur neuen Arbeitsstelle, aber kontinuierlich und so, dass es sich mit meinem Alltag vereinbaren ließ.

Ich habe also die Programme der Volkshochschule studiert, mich über verschiedene Fernlehrgänge informiert und Gespräche mit Leuten geführt, die neben der Arbeit die unterschiedlichsten Fortbildungskurs absolvieren.

Klar war mir, ich will etwas Regelmäßiges machen. Es sollte auch etwas mit meinem täglichen Leben zu tun haben und mir in dem, was ich alltäglich tue, Sicherheit geben. Parallel dazu intensivierte sich die Zeit, die ich hier auf und für den Blog verbringe. Der Blog ist inzwischen zu einer meiner liebsten Freizeitbeschäftigungen geworden und ich genieße gerade die darüber entstehenden persönlichen Kontakte sehr. Allerdings merke ich oft, dass ich im Bezug auf die technische Seite ständig an meine Grenzen stoße. Wie kann ich das verändern? Wie bekomme ich das hin? Wer kann mir erklären, wie man diese süßen Socialmedia-Buttons einpflegt? Oh, Romy hat so einen schönen neuen Header – wer zeigt mir, wie ich mir auch so etwas gestalten kann?

Wie so oft im Leben geschehen die Dinge dann, wenn die Zeit reif dafür ist und vor gut zwei Wochen bekam ich die Anfrage von Sonja, ob ich nicht Interesse hätte, bei Lecturio einen Kurs zu besuchen, und Euch darüber zu berichten.

lecturio

Anfangs war ich skeptisch. Welche Verpflichtungen gehe ich damit ein? Wie gehe ich damit um, wenn mir diese Lernplattform nicht zusagt? Paßt so ein eLearning-Kurs überhaupt zu meinem Blog? Und paßt eLearning zu mir? Nach einigen Tagen Bedenkzeit und verschiedenen Besuchen auf der Website von Lecturio habe ich dann MEINEN Kurs gefunden: „Im Handumdrehen zum eigenen Blog“. Zu Beginn beschäftigt er sich mit WordPress, mit dem ich ja schon arbeite und bereits die ersten Einheiten haben mir neue Möglichkeiten eröffnet. Anschließend wird es um die Arbeit mit Photoshop gehen und ich werde mich  mit html & css befassen.

Lecturio bietet aber auch für die unterschiedlichsten Bereiche tolle Lernangebote. Von Gitarrelernen bis Staatsexamensvorbereitung reicht das Angebot und wenn diese Kurse, wie ich stark annehme, ähnlich aufgebaut sind, wie der, den ich besuche, kann ich diese Plattform wirklich empfehlen!

Themen

Wenn Ihr auf das Bild klickt, erkennt Ihr schon einen meiner ersten Lernfortschritte – Ihr landet auf der Übersichtsseite der Kurse!

Besonders gut gefällt mir an dieser Art des Lernens, dass ich meine Zeit frei einteilen kann. Zwar habe ich mir feste Zeiten in der Woche gesetzt, die ich gerne für meinen Kurs freihalten möchte, aber wenn es gerade mal nicht paßt, kann ich mich einfach zu einem anderen Zeitpunkt an den Computer setzten. Ich kann mir einzelne Sequenzen wieder und wieder anschauen, bis ich wirklich verstanden habe, wie etwas gemacht wird, und eine wöchentliche Mail erinnert mich an meine Lernfortschritte, was während Phasen der Demotivation sicher ein guter „Tritt in den Hintern“ sein wird.

Dein persönlicher Lernfortschritt

Lecturio bietet mir dankenswerter Weise nun die Möglichkeit, diesen Kurs für ein Jahr zu besuchen. Ich werden in unregelmäßigen Abständen darüber berichten, denke aber, Euch werden kleine Veränderungen am Blog nach und nach sowieso auffallen.

Wie steht Ihr zu solchen Lernplattformen? Habt Ihr schon mal eLearning-Kurse besucht und kanntet Ihr Lecturio schon?

Jetzt wünsche ich Euch erstmal einen schönen Start in die neue Woche!

Alles Liebe, Catou