Monatsarchiv: November 2014

Das Tor zur Welt – Hafen Hamburg

Ich frage mich gerade, ob es wirklich erst eine Woche her ist, dass ich am Nachmittag mit den anderen lieben Menschen aus meinem Kreisverband zu den Landungsbrücken gefahren bin? Ich könnte ja gerade schon wieder dort in der Abendsonne sitzen, den Möven zuschauen, die Boote kommen und gehen sehen, und einen schaumigen Cappuchino trinken.

Landungsbrücken

Wir sind mit der U2 an die Landungsbrücken gefahren, einer der Bahnen, die in Teilen überirdisch in der Stadt fährt und so die Möglichkeit bietet, etwas mehr von der Stadt zu sehen. Verläßt man die Station, geht man über eine kleine Brücke, an der auch, wie inzwischen fast an jeder Brücke in der Nähr irgendeiner Sehenswürdigkeit, Liebesschlösser angebracht sind. Dort haben wir erstmal den Ausblick auf den Hafen genossen und uns dann ein kleines Lokal auf dieser schwimmenden Konstruktion gesucht, die sich mit den Gezeiten hebt und senkt.

Hafen Hamburg_01Hafen Hamburg_02Nachdem ich mich von den Anderen, die gleich am Sonntag wieder nach Hause gefahren sind, verabschiedet hatte, bin ich zu einer Hafenrundfahrt aufgebrochen. Die war sehr unterhaltsam und ich kann es Euch nur emfehlen. Es gibt Kaffee und Kuchen, und kleine biestige Kommentare über die neue Hafencity West und den Neubau der Philharmonie gratis dazu.

 Hafen Hamburg_03

Auch wenn so eine Rundfahrt klassisches Touriprogramm ist, rate ich Euch dazu, da man wirklich in recht kurzer Zeit eine Menge über die Stadt erfährt und vom Wasser aus auch ganz andere Sachen sehen kann, als nur von Land.

Hafen Hamburg_04Hafen Hamburg_05

Und wenn man dann noch einen solchen Sonnenuntergang dazubekommt ist das Glück auf Erden eigentlich perfekt.

Ich wünsche Euch einen schönen 1. Advent, wir beginnen heute mit den Proben fürs Krippenspiel und ich habe es gestern doch tatsächlich noch geschafft, EINE Sorte Plätzchen zu backen, so dass dieses Jahr nicht als das in die Familiengeschichte eingehen muss, in dem es zum ersten Mal gar keine Plätzchen am ersten Advent gab ;-).

Alles Liebe, Catou

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#DIY Adventskalender

Guten Morgen liebe Leserinnen und Leser! Da ist mir doch auch endlich aufgefallen, dass der Advent vor der Tür steht – UPS! Fast wünschte ich mir, hier zu Hause würde die Zeit stillstehen während ich irgendwo unterwegs bin. Es schiebt sich ja nicht nur im Büro so Einiges auf, sondern auch hier. Also musste ich feststellen, dass es mit dem Adventskalender nun doch pressiert und habe mich gleich an die Arbeit gemacht.

Adventskalender_01

Die Tags und Tüten hatte ich schon vor einigen Wochen vorbereitend im Depot gekauft und so konnte ich mit Masking-Tape die Tüten gestalten. Gefüllt wurde mit Süßkram und einigen netten Kleinigkeiten.

Adventskalender_02

Die Beutel habe ich dann mit einem einfachen ZickZackStich zugenäht und dabei laaaaange Bänder eingearbeitet, da der Kalender in diesem Jahr an die Gardienenstange (bei Instagram schon zu sehen) gehängt werden soll. Ursprünglich war der Plan, die Tags noch mit Nummern zu beschriften, aber da ich, als mit die Bänder ausgegangen waren, von der netten Lieblingstante auf das hammertolle Freebie von Small Caps aufmerksam gemacht wurde, habe ich kurzerhand umdisponiert und die wunderschönen Zahlen ausgedruckt.

Adventskalender_03

Das Lieblingskind ist auch ganz begeistert und die Tüten, die schon Blankotags hatten, bleiben jetzt einfach hängen, und sie sucht sich an den Tagen, an denen keinen Zahlen angebracht sind, einfach eine Überraschung aus.

An dieser Stelle nochmal herzlichen Dank an Sabrina von SmallCaps für das Freebie; vielleicht kann ich die Werkstatt beim nächsten Berlinbesuch mal besichtigen. Und natürlich an die Lieblingstante! Wenn ich im Laden bin, entspanne ich mich irgendwie automatisch und umgeben von schönen Sachen und mit der entzückenden Rosa auf dem Arm, laden sich meine kreativen Batterien im Gespräch immer wieder auf :-).

So, gleich geht es wieder mal nach Frankfurt und am Nachmittag ist Flötengottesdienst angesagt. Spätestens dann wird auch mich die Weihnachtsstimmung überkommen und ich freue mich schon sehr auf das Abendessen bei den lieben Nachbarn.

Ich wünsche Euch einen schönen Samstag und alles Liebe,

Catou

Hamburg – meine neue Liebe

Ja, ich kann es ganz klar sagen, ich habe mich verliebt. Verknallt, verguckt, verschossen! Hamburg ist sooo anders als Berlin, und mein Herz schlägt heftig für die Hansestadt. Als ich Freitag abend ankam, war es am Bahnhof voll, laut und ich ganz schön fertig nach den Tagen in Berlin. Und dann – Rolltreppe außer Funktion! Da stand ich dann mit meinem großen Koffer, der Tasche mit den vielen Unterlagen und der Tüte mit den vielen neuen Büchern. Frustriert, müde, geschafft.

Und dann spricht mich eine junge Frau an, und fragt ganz freundlich, ob sie mir helfen könne, den Koffer zu tragen!!! HALLO?! Das hat mich dann sehr überrascht. UND an der U-Bahn dieselbe Situation: Rolltreppe kaputt, nette junge Frau bietet ihre Hilfe an. Nicht aufdringlich, sondern schlicht gut erzogen und hilfsbereit.

Der Rest des Freitags und der ganze Samstag waren dann angefüllt mit politischer Arbeit und am Sonntag wollte ich gaaaanz früh aufstehen, um mit dem ersten Fotolicht am Fischmarkt zu sein. Hat natürlich nicht geklappt, auch ich brauche manchmal etwas Schlaf.

Aber dann konnte ich es trotzdem noch einrichten und auf ging es zu den Landungsbrücken und von dort am alten Elbtunnel vorbei zum Fischmarkt.

FischmarktFischmarkt_02Da ich ja bereits recht spät war, war der Trubel nicht mehr ganz so schlimm, und ich konnte in Ruhe mit dem Kaffeeverkäufer und einem netten Räucheraalanbieter quatschen.

Fischmarkt_03Fischmarkt_04In der alten Fischverkaufshalle soll man gut frühstücken können, da hatte ich aber dieses Mal leider keine Zeit, es zu testen. Ich bin dann die Straße einfach weitergelaufen bis zur Haifischbar und dort abgebogen und etwas durch die Wohnviertel gelaufen, bis ich wieder eine U-Bahn-Station gefunden habe.

Fischmarkt_05Dann ging es wieder in die Sporthalle und am Nachmittag konnte ich mir den Hafen anschauen. Dazu schreibe ich Euch aber noch einen eigenen Post.

Bis dahin alles Liebe, und ich wünsche Euch, dass Ihr bei Eurem ersten Besuch in einer neuen Stadt auch auf so freundliche und hilfsbereite Menschen trefft, Catou