Forteresse de Mornas

Guten Morgen Ihr Lieben!

Heute geht es weiter gen Süden. Auf der A 7 nähern wir uns der Forteresse de Mornas. Von der Autobahn aus gut zu sehen, dominiert diese mittelalterliche Burg das Rhone-Tal und lohnt auf alle Fälle einen kurzen Abstecher.

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Der Ort kuschelt sich am Fuss des Felsens in eine Biegung und unter den gigantischen Platanen habe ich im Café de la Poste erst mal ein Baguette mit Butter und Schinken vertilgt um mich für den nur 600 Meter langen, aber doch recht steilen Aufstieg zu stärken. Ein paar meiner Mitreisenden haben später die Plat du jour gegessen, eine halbe Pizza mit einer ordentlichen Portion Salat und belegt mit Ziegenkäse und schmal geschnittenem Dörrfleisch. Das wurde sehr gelobt, und wird sicher in Kürze in einem der heuchelheimer Haushalte nachgebacken.

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Wie viele mittelalterliche Städte ist auch Mornas ausgesprochen hübsch, eng, verwinkelt, aber mit einem großen Dorfplatz ausgestattet, auf dem man sich am Rand des Springbrunnens gut einen Moment aufhalten kann bevor man sich unter der Eisenbahnbrücke durch an den Aufstieg zum Forteresse macht.

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Man kommt an der großen Kirche vorbei und kann sich die doch ganz andere Grabkultur auf dem davorliegenden Friedhof anschauen. Und dann kommt der steile Teil des Aufstieges, der mir bei dem unglaublich windenden Mistral doch ganz gut zu schaffen gemacht hat.

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Aber es lohnt sich! Im Forteresse angekommen hat man einen unglaublichen Blick über das Tal der Rhone und versteht schlagartig, warum man sich diesen Felsen ausgesucht hat, um den Fluss zu überwachen. Das Forteresse ist ein Art alter Zollstation, und die ausgestellten Kriegsgeräte beweisen, dass man von dort aus sehr wohl in der Lage war, Schiffe aufzuhalten. In früheren Zeiten hatte die Rhone einen anderen Verlauf, ungefährt dort, wo heute die Autobahn verläuft und vom Felsen aus sieht man ALLES.

Heute gibt es dort Informationen über das Leben der alten Rittersleut und verschiedene Aktionen und Veranstaltungen gerade für Kinder oder Schulklassen.

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Eine Streckbank und ein Pranger sind auch ausgestellt, und wer sich auf der Fahrt nicht benommen hat, den könnte man dort mal für eine halbe Stunde anketten ;-).

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Natürlich haben wir uns auch alle ins Gästebuch eingetragen, und vielleicht kommt Ihr ja irgendwann mal dorthin und macht ein Foto für mich.

Nun wünsche ich Euch alles Liebe und Gute, der nächste Ausflug bringt uns in die Kulturhauptstadt 2013, nach Marseille!

Liebe Grüße, Catou

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