Monatsarchiv: Juni 2015

Schokoladiger Eiskaffee

Guten Morgen Ihr Guten!

Momentan zeigt das Thermometer noch 10 Grad, aber die um die Ecke schauende Sonne und der strahlend blaue Himmel lassen darauf schließen, dass wir heute noch 20 bis 25 Grad vor uns haben. Ich kann dann im Büro den Rolladen auf Halbmast runterlassen, aber der Zauberschöne ist bei seiner aktuellen Terrassenbauaufgabe voll der Sonne ausgesetzt. Ich schimpf die ganze Zeit, dass er sich eincremen oder zumindest den Sonnenschirm irgendwie aufstellen soll. Naja, „em Ochs ins Horn gepetzt“ wie man hier sagt.

Eiskaffee_01

Also muss ich anders für Abkühlung sorgen, und da er genauso gerne Kaffee trinkt wie ich, lag ein leckerer Eiskaffee doch nahe. Da das Bauen einer Terrasse auch ordentlich Kalorien verbrennt, habe ich mich für die schokoladige Variante entschieden und statt Vanilleeise zu einer extra schokoladigen Sorte gegriffen.

Eiskaffee_02Eiskaffee_03

Morgens wird nun also eine extragroße Kanne Kaffee gefiltert, und der Rest dann im Kühlschrank verwahrt, bis ich von der Arbeit komme. Ich habe irgendwo noch so ein professionelles Sahne-schäum-Gerät, mit diesen kleinen Gaskartuschen, das muss ich mal wieder finden und aktivieren. Dann kann ich den Mann noch besser motivieren, an der Terrasse weiterzuarbeiten. Er plant auch eine umlaufende Stufe, auf der man dann auch bequem sitzen kann und hat nach anfänglichem Murren sogar meinen Vorschlag mit passenden Pflanzkästen aus den Abschnitten der Bohlen in seine Planungen mit einbezogen.

Damit die Motivation anhält muss mehr Eiskaffee her, ganz klar!

Eiskaffee_04

Jetzt düse ich schnell an die Arbeit, ich möchte ja bei diesem tollen Wetter schnell wieder nach Hause und der Terrasse beim Wachsen zusehen.

Alles Liebe, Catou

Advertisements

Endlich Eistee-Wetter – Rhabarber- und Hollunderblütensirup

Hallo Ihr Guten! Habt Ihr das Wochenende auch so genossen wie ich? Am Samstag war ich fleißig in Frankfurt und gestern habe ich es mir zu Hause gemütlich gemacht, Himbeeren und Kirschen zu feinster Marmelade verarbeitet und dem Zauberschönen zugesehen, wie er an unserer Terrasse weitergewerkelt hat.

Eistee_01

Aus dem Bioladen in Wassenaar hatte ich mir diesen leckeren Apfel-Vanille-Tee mitgebracht, der momentan mit Eiswürfeln und leckerem Rhabarber-Sirup als Eistee getrunken wird. Sooo gut!!!

Eistee_02

Für den Sirup hatte ich mal wieder Mamas Garten geplündert und 1,5 Liter Wasser mit 750 gr. glücklichem Zucker aufgekocht. Dazu kam dann Zitronensäure, so gute 15 gr. und fast ein Kilo kleingeschnittener Rhabarber.

Das habe ich ordentlich kochen lassen und dann durch ein feines Sieb gegeben.

Durch ein Passiertuch wieder zurück in den Topf, nochmal für zehn Minuten aufkochen und in sterilisierte Flaschen abgefüllt – fertig!

Das ergab drei Flaschen á 375 ml und die kleine Flasche, die Ihr auf den Bildern seht. Beim Hollunderblütensirup bin ich ähnlich vorgegangen, nur kommen dabei die Blüten (ordentlich verlesen, da dieses Jahr unglaublich viele Blattläuse unterwegs sind!!!) in die aufgekochte Wasser-Zucker-Zitronen-Mischung und müssen 4 – 5 Tage durchziehen, bevor sie gesiebt und gefiltert werden.

Eistee_03

Davon hatte ich einiges mehr angesetzt, und kam am Ende auf 15 Flaschen á 375 ml. Aber, ach, wenn ich mir den Durchlauf hier anschaue, könnte ich gerade nochmal kochen. Das Zeug schmeckt einfach zu gut. In Sprudelwasser als Limonade oder eben auch in kaltem Tee mit Eiswürfeln und Zitronenscheiben.

Nun wünsche ich Euch einen schönen Wochenanfang, ich freue mich auf die warmen Tage, die kommen sollen und werde weiter zusehen, was sich im Garten zum Verarbeiten findet.

Alles Liebe, Catou

Sushi-Time #soulfood selbstgemacht

Hallo Ihr Lieben!

Bei Facebook konnte man es ja gestern schon sehen, und will ich auch Euch hier die Bilder von meinem ersten selbstgemachten Sushi nicht vorenthalten.

Sushi-Time

Das Kind liegt latschig mit einer Vorstufe von Sommergrippe im Bett und ich hatte mich unerwarteter Weise vorbereitet, und diese Dinge aus dem Supermarkt mitgebracht:

Sushi_01

Alles, was man so für ein ordentliches Sushi braucht. Dazu noch ein Päckchen Räucherlachs und aus dem Vorrat Sesam. Nachdem ich verschiedene Anleitungen bei YouTube studiert hatte, ging es dann ans Reiskochen und Vorbereiten. Von der Reismenge her hatte ich laut Anleitung für vier Personen gekocht und neben der Avocado und der Gurke auch noch zwei Möhren in Stifte geschnitten.

Sushi_Avocado

Dann ging es los: Noriblatt halbieren, mit der rauen Seite nach oben auf die mit Frischhaltefolie umwickelte Rollmatte gelegt. Etwas mit Sushi-Essig gesäuerten Reis darauf, vorsichtig, damit am oberen Rand genug Noriblatt übrigbleibt, dass dann zum Rollen angefeuchtet wird. Dann eine dünne Linie Wasabipaste und in diesem Fall mit Avocado belegen. Dann langsam anheben, andrücken, rollen. Durch den angefeuchteten, überstehenden Rest Noriblatt verschließt sich die Rolle und Ratz-Fatz war das erste Maki fertig:

Sushi_Maki

Dann wurde sogleich die nächste Stufe der Sushi-Kunst eingeläutet, California Rolls. Das ist Sushi „inside-out“, das Noriblatt innen und außen wird der Reis mit Sesam umhüllt. Das ging einfacher als ich dachte. Blatt, Reis, Sesam, dann einmal umdrehen und belegen. Es läßt sich auch gut rollen, und ich habe anschließend nochmal ordentlich Sesam draufgegeben, damit es hübsch aussieht:

Sushi_California

Für die liebe Lea-Freundin, die gestern ebenfalls krank zu Hause daniederlag, habe ich eine Box gepackt und sie ihr später zum Abendessen vorbeigebracht. Wenn das eigene Kind schon kein Sushi mag, kann ich ja zumindest ihre Freundinnen etwas verwöhnen.

Sushi_Gari

Ich selbst stehe ja total auf den eingelegten Ingwer, Gari genannt. Eigentlich ist der dazu gedacht, zwischen den einzelnen Häppchen die Schärfe des Wasabi etwas zu neutralisieren, aber ich finde, der sollte auch ein eigenständiges Recht auf Aufgegessen werden bekommen!

Sushi_Platte

Nett angerichtet macht das Sushi echt was her, und kommende Woche Sonntag trifft sich hier im Haus die Sushi-Connection für ein ausgiebiges Gelage. Die Kostverächter werde ich mit Pizza abspeisen und weiß dank des gestrigen Testlaufes nun in etwa, wieviel ich vorbereiten muss. Ich hatte 8 halbe Noriblätter verwendet, was 6* Maki und 2*California Rolls ergab. Da der Schwager gestern Nachmittag noch geholfen hat, denke ich, dass sich davon drei Leute gut sattessen können. Nur mal so als Richtwert.

Nun etwas ganz anderes. Eigentlich ist ja Sommer, so laut Kalender. Das Wetter sieht das aber etwas anders, und ich habe mich trotzdem auf die Draußen-Saison vorbereitet, und im großen Rewe im Schiffenberger Tal (Ortsansässigen vielleicht noch als TOOM bekannt) beim Besorgen der Sushi-Zutaten dieses tolle, kompostierbare Einweggeschirr entdeckt:

Sushi_Pebble

Also der weiße Teller, versteht sich. Ich finde schon allein die Form toll und auch wenn es nicht günstig ist, gefällt mir doch sehr, dass es aus einem Abfallprodukt der Zuckerherstellung, Bagasse, hergestellt wird. Für die wenigen Pick-Nicks und Außer-Haus-Grillereien, die bei diesem Wetter anstehen eine echte Alternative zum Mitschleppen des häuslichen Familiengeschirrs und ich finde es einfach hübsch anzuschauen. Es gibt auch noch kleine Salat-Schälchen und ich warte nun sehnsüchtig, dass sich eine Gelegenheit ergibt, die hübschen Teile mitzuschleppen.

So, ich habe noch Rhabarber- und Hollunderblütensirup die ich Euch zeigen möchte und superleckere Eclaires, aber das kommt dann bei Gelegenheit.

Bis dahin alles Liebe, Catou