Sushi-Time #soulfood selbstgemacht

Hallo Ihr Lieben!

Bei Facebook konnte man es ja gestern schon sehen, und will ich auch Euch hier die Bilder von meinem ersten selbstgemachten Sushi nicht vorenthalten.

Sushi-Time

Das Kind liegt latschig mit einer Vorstufe von Sommergrippe im Bett und ich hatte mich unerwarteter Weise vorbereitet, und diese Dinge aus dem Supermarkt mitgebracht:

Sushi_01

Alles, was man so für ein ordentliches Sushi braucht. Dazu noch ein Päckchen Räucherlachs und aus dem Vorrat Sesam. Nachdem ich verschiedene Anleitungen bei YouTube studiert hatte, ging es dann ans Reiskochen und Vorbereiten. Von der Reismenge her hatte ich laut Anleitung für vier Personen gekocht und neben der Avocado und der Gurke auch noch zwei Möhren in Stifte geschnitten.

Sushi_Avocado

Dann ging es los: Noriblatt halbieren, mit der rauen Seite nach oben auf die mit Frischhaltefolie umwickelte Rollmatte gelegt. Etwas mit Sushi-Essig gesäuerten Reis darauf, vorsichtig, damit am oberen Rand genug Noriblatt übrigbleibt, dass dann zum Rollen angefeuchtet wird. Dann eine dünne Linie Wasabipaste und in diesem Fall mit Avocado belegen. Dann langsam anheben, andrücken, rollen. Durch den angefeuchteten, überstehenden Rest Noriblatt verschließt sich die Rolle und Ratz-Fatz war das erste Maki fertig:

Sushi_Maki

Dann wurde sogleich die nächste Stufe der Sushi-Kunst eingeläutet, California Rolls. Das ist Sushi „inside-out“, das Noriblatt innen und außen wird der Reis mit Sesam umhüllt. Das ging einfacher als ich dachte. Blatt, Reis, Sesam, dann einmal umdrehen und belegen. Es läßt sich auch gut rollen, und ich habe anschließend nochmal ordentlich Sesam draufgegeben, damit es hübsch aussieht:

Sushi_California

Für die liebe Lea-Freundin, die gestern ebenfalls krank zu Hause daniederlag, habe ich eine Box gepackt und sie ihr später zum Abendessen vorbeigebracht. Wenn das eigene Kind schon kein Sushi mag, kann ich ja zumindest ihre Freundinnen etwas verwöhnen.

Sushi_Gari

Ich selbst stehe ja total auf den eingelegten Ingwer, Gari genannt. Eigentlich ist der dazu gedacht, zwischen den einzelnen Häppchen die Schärfe des Wasabi etwas zu neutralisieren, aber ich finde, der sollte auch ein eigenständiges Recht auf Aufgegessen werden bekommen!

Sushi_Platte

Nett angerichtet macht das Sushi echt was her, und kommende Woche Sonntag trifft sich hier im Haus die Sushi-Connection für ein ausgiebiges Gelage. Die Kostverächter werde ich mit Pizza abspeisen und weiß dank des gestrigen Testlaufes nun in etwa, wieviel ich vorbereiten muss. Ich hatte 8 halbe Noriblätter verwendet, was 6* Maki und 2*California Rolls ergab. Da der Schwager gestern Nachmittag noch geholfen hat, denke ich, dass sich davon drei Leute gut sattessen können. Nur mal so als Richtwert.

Nun etwas ganz anderes. Eigentlich ist ja Sommer, so laut Kalender. Das Wetter sieht das aber etwas anders, und ich habe mich trotzdem auf die Draußen-Saison vorbereitet, und im großen Rewe im Schiffenberger Tal (Ortsansässigen vielleicht noch als TOOM bekannt) beim Besorgen der Sushi-Zutaten dieses tolle, kompostierbare Einweggeschirr entdeckt:

Sushi_Pebble

Also der weiße Teller, versteht sich. Ich finde schon allein die Form toll und auch wenn es nicht günstig ist, gefällt mir doch sehr, dass es aus einem Abfallprodukt der Zuckerherstellung, Bagasse, hergestellt wird. Für die wenigen Pick-Nicks und Außer-Haus-Grillereien, die bei diesem Wetter anstehen eine echte Alternative zum Mitschleppen des häuslichen Familiengeschirrs und ich finde es einfach hübsch anzuschauen. Es gibt auch noch kleine Salat-Schälchen und ich warte nun sehnsüchtig, dass sich eine Gelegenheit ergibt, die hübschen Teile mitzuschleppen.

So, ich habe noch Rhabarber- und Hollunderblütensirup die ich Euch zeigen möchte und superleckere Eclaires, aber das kommt dann bei Gelegenheit.

Bis dahin alles Liebe, Catou

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