Hausgemachte Gnocchi – ein Traum mit Rillen

Guten Morgen Ihr Lieben!

Ich schreibe ja Listen. Viele. Lange. Ordentliche. Und dann lege ich sie weg, und vergesse sie manchmal….. Irgendwann fallen sie mir dann wieder in die Hände („Das Haus verliert nix!“ = bekommt das Kind immer zu hören, wenn sie mal wieder verzweifelt nach einem bestimmten Zettel, einer zu unterschreibenden Schularbeit, oder DEM T-Shirt sucht) und ich denke mir „Uiuiui! Das wolltest Du doch schon läääängst mal gemacht haben!“

So ging es mir auch mit diesem Rezept. Irgendwann mal notiert, dass ich es probieren und bloggen wollte, Rezept übertragen, zu den Akten gelegt. Und nun habe ich es wiedergefunden und mit Hilfe des kleinen Neffen in die Tat umgesetzt.

Gnocchi_01

Hausgemachte Gnocchi:

1 kg vorwiegend festkochende Kartoffeln (gekocht und gepellt)

100 gr. Gries (ich habe Polenta verwendet)

500 gr. Mehl

Das alles wird ordentlich verknetet. Entweder Ihr presst die Kartoffeln noch lauwarm durch eine Kartoffelpresse, oder benutzt einen Stampfer. Ordentlich kneten, kneten, kneten. Dann werden fingerdicke Würste daraus gerollt, diese in kleine Stücke geschnitten, nochmal zwischen den Handflächen in Form gebracht und auf ein leicht eingemehltes Backpapier gelegt. Dann schnappt Ihr Euch eine Gabel und drückt die typischen Rillen hinein. Muss man wohl nicht zwingend, sieht aber autentischer aus und die Soße kann schön an den Gnocchi kleben.

Gnnochi_02

Gnocchi_03

Sie werden dann einfach in Salzwasser gegart und wenn sie auftauchen und an der Oberfläche schwimmen, sind sie fertig. Ich hatte paralell dazu Garnelen angebraten, mit Cajun-Gewürz gewürzt, mit Weißwein abgelöscht und eine paar kleine Tomaten und Schalotten aus dem Hochbeet hinzugefügt. Die Gnocchi dann abgeschöpft und mit in die Pfanne. Dabei immer mal wieder Flüssigkeit nachgießen und wenn alles schön durchgeschmurgelt ist – Essen! Genießen! Seelig sein.

Gnocchi_04

Da aus den 1,6 kg Grundmasse mehr Gnocchi entstanden sind, als wir auf einmal essen konnten, habe ich die Übrigen etwas mit Mehl bestäubt, auf eine Platte gelegt und eingefroren. Gestern habe ich sie dann in Portionsgröße in TK-Beutel gefüllt und wieder in den Tiefkühler gepackt. Dann kann das Kind sich einfach mal ein paar herausnehmen, in Butter anbraten und mit irgendwas, worauf sie Lust hat, kombinieren. Pesto, Sahne und Schalotten, Salbeibutter und gerösteten Pinienkernen…..

Das Rezept ist wirklich einfach und nur auf den ersten Blick ob der Rollerei zeitaufwendig, da die vorbereiteten Protionen sicher noch für zwei Mahlzeiten ausreichen. Also teilt sich die Zubereitungszeit eigentlich durch drei. Und es ist etwas, dass auch kleineren Kindern wie dem dreijährigen Neffen („Drei Ein Halb, Tandi!!!“) viel Spaß bereitet, da sie schon gut Würste und Kugeln rollen können.

Jetzt wünsche ich Euch einen tollen Tag. Der kleine Fratz und ich waren gestern nach dem Kindergarten erstmal hier und haben die Baustelle inspiziert. Die Grundfläche der Terrasse ist fast fertig und so konnten wir nach einem stärkenden Eis gemütlich in den Pool gehen. Besonders genossen hat er, als ich ihn mit dem warmen Wasser aus dem in der Sonne liegenden Schlauch abgeduscht habe. Ich hoffe, das können wir morgen wiederholen.

Alles Liebe, Catou

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