Bangkok – eine Reise in eine andere Welt

Guten Morgen Ihr Lieben!

Viel zu früh sitze ich am Küchentisch, schaue aus dem Fenster auf die reifüberzogenen Bäume und vermisse die knalligen Farben von Thailand. Den Temperatursturz von über 30 Grad und den Jetlag habe ich noch nicht so ganz weggesteckt, aber zumindest kann ich Euch durch die Bilder eine kleine Ausflucht aus dem winterlichen Grau hier anbieten.

Bangkok sundowner

Das ist doch mal ein feiner Sonnenuntergang, oder? Aufgenommen habe ich die Bilder auf der Terrasse des Ramada Menam Riverside, genauer auf der hoteleigenen Bootsanlegestelle. Von dort aus haben wir unsere Ausflüge in die Stadt der Engel gestartet und ich kann, nicht nur durch das hervorragendes Seafood-Restaurant und den Afternoon Tea im 15ten Stock, das Hotel wirklich empfehlen. Direkt am Fluss gelegen, in fußläufiger Entfernung zum  Asiatique – the riverfront, einem sehr schönen Nachtmarkt, mit gepflegter Poolanlage und sehr freundlichen Mitarbeiterinnen.

Den ersten Tag haben wir damit verbracht, die Gegend zu erkunden. Sind durch Nebenstraßen und nahegelegene Tempelanlagen geschlendert, haben uns im 7 Eleven mit Getränken eingedeckt und sind vom Bootsanleger Sathorn (Taksin), wo man auch in die Hochbahn umsteigen kann, mit dem hoteleigenen Boot wieder zum Hotel zurück.

Bangkok

Bangkok Taucher

Wir haben nicht herausfinden können, wonach der Herr auf dem Bild getaucht hat, aber seine Ausrüstung wirkte wie von der Nautilus. Ein Helm mit einem Schlauch daran.

Vieles wirkte an diesem ersten Tag in Thailand für mich sehr eigentümlich, und wir haben etwas gebraucht, um uns zu orientieren. Zum Glück hatten sich nette Menschen vorab die Zeit genommen, mir ein paar gute Tipps zu geben, die ich, nachdem ich sie getestet habe, gerne an Euch weitergeben möchte.

Erkundet Bangkok beim ersten Mal vom Boot aus! Es gibt verschiedene Schnellbootlinien für die Ihr auch direkt auf dem Boot für 14 Bath ein Ticket kaufen könnt. Diese Boote haben dreieckige Fahnen am Bug, die der jeweiligen Line entsprechen. Daneben gibt es die Tourist-Line für die Ihr 40 Bath pro Person am Schalter zahlt. Diese Linie hält an mehr Anlegestellen und fährt öfter. Die Schnellboote sind wie Buslinien bei uns mit einer halbwegs regelmäßigen Taktung.

Bangkok Bootsanleger

Wenn Ihr auf die andere Flussseite wollt, wie wir zum Wat Arun am zweiten Tag, geht Ihr einfach zum meist direkt neben der Schnellbootanlegestelle gelegenen Fährsteg. Die kleinen Fähren fahren beständig hin und her und an einem Drehkreuz zahlt man für das Übersetzen 3 Bath.

In Tempeln immer Schultern und Knie bedecken und vor dem eigentlichen Schrein die Schuhe ausziehen! Das ist einfach eine Frage des Respekts und wenn Ihr nicht entsprechend gekleidet seit, werdet Ihr freundlich aber bestimmt angesprochen und zu einem Ständer geführt, von dem Ihr Euch dann einen Sarong oder Schultertücher ausliehen müsst. Wenn Ihr wie wir viele Tempel anschauen wollt, solltet Ihr Schuhe tragen, in die man schnell rein und rausschlüpfen kann.

Mücken. In Bangkok waren sie überhaupt kein Problem für uns, aber später auf der Rundreise war ich schon froh, vorbereitet zu sein. Am Besten wirken die einheimischen Produkte, die Ihr in jedem Seven 11 oder im Drugstore bekommt. Gerade bei den Tempeln gibt es oft Stände mit Cremes und Pulvern, grüne Gläschen mit Deckeln in verschiedenen Farben, die bei den verschiedensten Beschwerden helfen. Dank Pi Nakims (unserem tollen Guide auf der Rundreise) Tipp habe ich etwas gegen juckende Stiche gekauft, dass mir dann auf Koh Samui das Schlafen doch wirklich erleichtert hat ;-).

Geld wechseln. Ich bin ja gerne vorbereitet und hatte mir über die Hausbank Thaibath bestellt. Der Zauberschöne hatte sich im Netz eingelesen und in Erfahrung gebracht, dass die günstigste Methode das Wechseln von Bargeld vor Ort ist. Was auch stimmt. Trotzdem bin ich froh, schon ein paar Scheinchen in der Tasche gehabt zu haben. Thailand ist kein Land, in dem Trinkgeld eingefordert wird, oft ist es bereits in der Rechnung enthalten, aber den Jungs, die einem die Koffer hinterhertragen kann man auch am ersten Tag schon mal 20 Bath in die Hand drücken, und bis zur ersten Tüte mit frischem Obst hätte ich nicht warten mögen. Zum Wechseln von Bargeld müsst Ihr Euren Pass vorzeigen und es lohnt sich etwas zu schauen, welchen Kurs Ihr wo bekommt. Es gab Schwankungen zwischen 30 und 38 Tbh für einen Euro, was schon eine beträchtliche Spanne ist. In allen Hotels in denen wir übernachtet haben war auch das Wechseln an der Rezeption kein Thema.

So, das soll es für heute sein. Beim nächsten Mal nehme ich Euch mit zum Night-Food-Market unterm Riesenrad am Asiatique und bevor die eigentliche Rundreise beginnt, können wir noch den Wat Arun und den Big Buddha besuchen.

Alles Liebe, Catou

 

 

 

 

Alle Jahre wieder……

Hallo Ihr Lieben!

Ich habe mich auf dem Blog in letzter Zeit wirklich nicht blicken lassen, und mich sehr über Eure lieben Mails und Anfragen, ob denn alles in Ordnung sei, gefreut! Es war einfach viel anderes zu tun, und dann müssen Hobbys, gerade wenn sie so aufwändig sind wie ein Blog, mal zurücktreten. Aktuell kann ich auch nicht absehen, ob es jetzt wieder ruhiger werden wird, vermutlich eher nicht, aber ich werde versuchen, die Zeit bis zum nächsten Post nicht wieder soooooo lange werden zu lassen.

Eiskristallplätzchen_01

Dafür habe ich Euch heute aber umso leckere Plätzchen mitgebracht. Ich nenne sie „Eiskristall-Plätzchen“, was einfach nur der Form und dem schönen Glitzern der Nonparailles geschuldet ist.

Ich habe einfach ein doppeltes Terrassenplätzchen-Rezept gemacht, also

  • 250 gr. Butter, mit
  • 130 gr. Zucker und
  • einem Pk. Vanillezucker schaumig aufgeschlagen,
  • 2 Eier dazu und
  • 1 Pk. Backpulver mit
  • 500 gr. Mehl untergeknetet

Einen guten Moment in den Kühlschrank damit, und dann ausrollen, ausstechen, und ca. 10 Minuten bei 160* backen.

Plätzchen_02

Der eigentliche „Aufwand“ ist natürlich das Dekorieren mit Zuckerguss, aber mit einem Einweg-Spritzbeutel und meiner gaaaanz kleinen Lochtülle, mit Pinzette und Geduld läßt sich das gut an, und ich kann bei solchen Sachen ganz herrlich entspannen. Aus einem Teil des Teiges habe ich Sterne in unterschiedlichen Größen ausgestochen und diese mit Zuckerguss zu Tannenbäumchen aufgestapelt. Das ist dann was für den größeren Plätzchenhunger, aber auch ausnehmend lecker!

Eiskristallplätzchen_03

So, jetzt bin ich schon wieder auf dem Sprung, ich hoffe, dass ich Euch bald noch ein tolles DIY zeigen kann, dazu muss ich aber erstmal in die Apotheke ;-).

Alles Liebe, Catou

 

 

Würzige Sojamandeln

Guten Morgen Ihr Lieben!

Nun hat es sich auch in Hessen mit dem gemütlichen Lotterleben, und  der erste Schultag nach den gefühlt ewigen sechs Wochen Sommerferien ist da. Wie in jedem Jahr gab es gestern mit den liebsten Freundinnen des Teenagers und deren Familien unser „Summer´s out for School“-Grillen und ich hatte als kleinen Vorabsnack diese leckeren Sojamandeln gezaubert:

Sojamandeln_01

Dazu röstet Ihr einfach die gewünschte Menge ungeschälter Mandeln in einer schweren Pfanne und löscht diese dann mit Sojasauce ab. Das war´s, schnell und lecker!

Sojamandeln_02

Ich hatte neulich die leckere Sojasauce von Natsu im Handelshof entdeckt, und als alter Verpackungsfetischist konnte ich natürlich nicht an der Flasche vorbeigehen.

Sojamandeln_03

So gerne ich auch backe und süße Nahspeisen produziere, soviel lieber esse ich herzhaft. Die Süßspeisen sind meistens für den Zauberschönen und ich hatte mir ein paar der Mandeln als kleine Knabberei für unterwegs zum gestrigen Flohmarkt mitgenommen. Dort habe ich einige sehr schöne Dinge gefunden, die ich Euch hoffentlich in den nächsten Tagen zumindest auf Insta zeigen werde. Unser gestriges Fest war wieder sehr schön, und nun versuchen wir, uns wieder an einen geregelten Rhythmus zu gewöhnen. Aufstehen um Sechs. Das sagt schon alles….

Ich wünsche Euch einen schönen Tag, allen Schulanfängern einen tollen ersten Schultag und alles Liebe, Catou