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Bangkok Teil 2 – ASIATIQUE – The riverfront

Hallo Ihr Lieben!

Bevor wir uns den kulturellen Highlights der Metropole Bangkok widmen, wollen wir doch erst mal etwas essen, oder?

Deep-fried Mushrooms

Vom Hotel aus gab es einen Shuttle-Service mit dem Tuktuk zum nahegelegenen ASIATIQUE – The riverfront, einem sehr schönen Night-Market mit einem sehr reichhaltigen Foodcourt. Dort haben wir uns an den ersten beiden Abenden in Bangkok die Bäuche vollgeschlagen und uns durch das reichhaltige Angebot probiert. Ein Traum für jemand so essensaffinen wie mich!

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Wem das alles zu exotisch ist, der bekommt auch ein Knoblauchbrot oder einen gebratenen Maiskolben. Pat Thai, gebratene Nudeln, gibt es auch in vielen Varianten und sehr leckere frisch zubereitete Smoothies.

Was leider, wie aber überall auf unserer Reise, sehr eng war, war die Auswahl an vegetarischen Gerichten. Wir hatten stellenweise echt unseren Schaff, für die junge Vegetarierin sättigende Mahlzeiten zusammenzustellen. Mich hat das sehr gewundert, da uns vor der Reise einige Leute erzählt hatten, dass Thailand für Vegetarier ein Gourmettraum sei. Das kann ich in keinster Weise bestätigen. Natürlich bekommt man vegetarische Frühlingsrollen und besagte gebratene Maiskolben, aber in der Regel sind die Gerichte mit Fleisch, Fisch oder Meeresfrüchten. Zum Glück hatten wir an den verschiedenen kleinen Garküchen-Imbissen an den Raststätten der Rundreise Pi Nakim dabei, der dann auf Thai etwas für Line bestellen konnte. Nakim antwortete auf meine Frage, warum Thailand denn so für das tolle vegetarische Essen bekannt sei, dass es jede Menge tolles und frisches Obst gibt. Was auch stimmt, aber davon kann man sich keine drei Wochen ernähren.

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Vom Asiatique waren wir auf alle Fälle begeistert. Man kann dort seine ersten Geschenke kaufen oder sich mit leichter Kleidung eindecken, sich massieren lassen, die Füße in einen Fish-Spa stecken, Leute gucken und im großen Haus am Eingang gibt es für Interessierte Boxkämpfe und klassisches thailändisches Puppentheater. Wer nicht wie ich mit Höhenangst geschlagen ist, kann sich auch ins Riesenrad setzen und hat sicher einen tollen Blick über das nächtliche Bangkok. Der Markt öffnet täglich um 17:00 und ist ein schöner Ausklang nach einem Sightseeing-Tag. Von der großen Umsteigestation an der Taksin-Brücke fahren auch regelmäßig Boote, deren Segel mit ASIATIQUE beschriftet sind, damit kommt man sicher noch bequemer hin als mit unserem Tuktuk.

So, morgen gibt es Kultur. Wenn Ihr möchtet, könnt Ihr uns zum Wat Arun oder zum Big Buddha begleiten.

Bis dahin alles Liebe, Catou

 

 

 

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Bangkok – eine Reise in eine andere Welt

Guten Morgen Ihr Lieben!

Viel zu früh sitze ich am Küchentisch, schaue aus dem Fenster auf die reifüberzogenen Bäume und vermisse die knalligen Farben von Thailand. Den Temperatursturz von über 30 Grad und den Jetlag habe ich noch nicht so ganz weggesteckt, aber zumindest kann ich Euch durch die Bilder eine kleine Ausflucht aus dem winterlichen Grau hier anbieten.

Bangkok sundowner

Das ist doch mal ein feiner Sonnenuntergang, oder? Aufgenommen habe ich die Bilder auf der Terrasse des Ramada Menam Riverside, genauer auf der hoteleigenen Bootsanlegestelle. Von dort aus haben wir unsere Ausflüge in die Stadt der Engel gestartet und ich kann, nicht nur durch das hervorragendes Seafood-Restaurant und den Afternoon Tea im 15ten Stock, das Hotel wirklich empfehlen. Direkt am Fluss gelegen, in fußläufiger Entfernung zum  Asiatique – the riverfront, einem sehr schönen Nachtmarkt, mit gepflegter Poolanlage und sehr freundlichen Mitarbeiterinnen.

Den ersten Tag haben wir damit verbracht, die Gegend zu erkunden. Sind durch Nebenstraßen und nahegelegene Tempelanlagen geschlendert, haben uns im 7 Eleven mit Getränken eingedeckt und sind vom Bootsanleger Sathorn (Taksin), wo man auch in die Hochbahn umsteigen kann, mit dem hoteleigenen Boot wieder zum Hotel zurück.

Bangkok

Bangkok Taucher

Wir haben nicht herausfinden können, wonach der Herr auf dem Bild getaucht hat, aber seine Ausrüstung wirkte wie von der Nautilus. Ein Helm mit einem Schlauch daran.

Vieles wirkte an diesem ersten Tag in Thailand für mich sehr eigentümlich, und wir haben etwas gebraucht, um uns zu orientieren. Zum Glück hatten sich nette Menschen vorab die Zeit genommen, mir ein paar gute Tipps zu geben, die ich, nachdem ich sie getestet habe, gerne an Euch weitergeben möchte.

Erkundet Bangkok beim ersten Mal vom Boot aus! Es gibt verschiedene Schnellbootlinien für die Ihr auch direkt auf dem Boot für 14 Bath ein Ticket kaufen könnt. Diese Boote haben dreieckige Fahnen am Bug, die der jeweiligen Line entsprechen. Daneben gibt es die Tourist-Line für die Ihr 40 Bath pro Person am Schalter zahlt. Diese Linie hält an mehr Anlegestellen und fährt öfter. Die Schnellboote sind wie Buslinien bei uns mit einer halbwegs regelmäßigen Taktung.

Bangkok Bootsanleger

Wenn Ihr auf die andere Flussseite wollt, wie wir zum Wat Arun am zweiten Tag, geht Ihr einfach zum meist direkt neben der Schnellbootanlegestelle gelegenen Fährsteg. Die kleinen Fähren fahren beständig hin und her und an einem Drehkreuz zahlt man für das Übersetzen 3 Bath.

In Tempeln immer Schultern und Knie bedecken und vor dem eigentlichen Schrein die Schuhe ausziehen! Das ist einfach eine Frage des Respekts und wenn Ihr nicht entsprechend gekleidet seit, werdet Ihr freundlich aber bestimmt angesprochen und zu einem Ständer geführt, von dem Ihr Euch dann einen Sarong oder Schultertücher ausliehen müsst. Wenn Ihr wie wir viele Tempel anschauen wollt, solltet Ihr Schuhe tragen, in die man schnell rein und rausschlüpfen kann.

Mücken. In Bangkok waren sie überhaupt kein Problem für uns, aber später auf der Rundreise war ich schon froh, vorbereitet zu sein. Am Besten wirken die einheimischen Produkte, die Ihr in jedem Seven 11 oder im Drugstore bekommt. Gerade bei den Tempeln gibt es oft Stände mit Cremes und Pulvern, grüne Gläschen mit Deckeln in verschiedenen Farben, die bei den verschiedensten Beschwerden helfen. Dank Pi Nakims (unserem tollen Guide auf der Rundreise) Tipp habe ich etwas gegen juckende Stiche gekauft, dass mir dann auf Koh Samui das Schlafen doch wirklich erleichtert hat ;-).

Geld wechseln. Ich bin ja gerne vorbereitet und hatte mir über die Hausbank Thaibath bestellt. Der Zauberschöne hatte sich im Netz eingelesen und in Erfahrung gebracht, dass die günstigste Methode das Wechseln von Bargeld vor Ort ist. Was auch stimmt. Trotzdem bin ich froh, schon ein paar Scheinchen in der Tasche gehabt zu haben. Thailand ist kein Land, in dem Trinkgeld eingefordert wird, oft ist es bereits in der Rechnung enthalten, aber den Jungs, die einem die Koffer hinterhertragen kann man auch am ersten Tag schon mal 20 Bath in die Hand drücken, und bis zur ersten Tüte mit frischem Obst hätte ich nicht warten mögen. Zum Wechseln von Bargeld müsst Ihr Euren Pass vorzeigen und es lohnt sich etwas zu schauen, welchen Kurs Ihr wo bekommt. Es gab Schwankungen zwischen 30 und 38 Tbh für einen Euro, was schon eine beträchtliche Spanne ist. In allen Hotels in denen wir übernachtet haben war auch das Wechseln an der Rezeption kein Thema.

So, das soll es für heute sein. Beim nächsten Mal nehme ich Euch mit zum Night-Food-Market unterm Riesenrad am Asiatique und bevor die eigentliche Rundreise beginnt, können wir noch den Wat Arun und den Big Buddha besuchen.

Alles Liebe, Catou