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Ein Teehaus in Berlin und zwei Gewinnerinnen #berlintips

Guten Morgen Ihr Lieben! Wie man der aktuell geringen Häufigkeit meiner Beiträge hier auf den Provinznotizen ersehen kann, war ich mal wieder unterwegs. Berlin, mal wieder, und ich habe Euch zwei tolle Tips mitgebracht, von denen ich einen heute vorstellen möchte.

Leider hatte ich bei diesem Besuch gar keine Zeit, mich im tollen ChénChè bewirten zu lassen, habe das vietnamesische Teehaus in Mitte aber vom Urlaub im letzen Sommer in ausgezeichneter Erinnerung.

ChénChè

Auf dem rechten Bild seht Ihr den Eingang in eine wunderschön gestaltete kulinarische Welt, die ich Euch wirklich ans Herz legen möchte. Links ist eines der wenigen noch nicht renovierten Häuser in der Linienstraße zu sehen.

Sushi

Ich habe mich dieses Mal für Take-away-Sushi von Sushi Circle in der Rosentaler Straße entschieden, da ich es herrlich finde, mal mit mir allein im Hotelzimmer einen Film zu schauen, kalten Fisch zu futtern, und die Welt an mir vorbeiziehen zu lassen.

Vogelschale und Passbilder

Ein wunderschönes Selbst-Geschenk habe ich mir auch dieses Mal mitgebracht, eine zauberhafte Porzellanschale mit einer Kantenhocker-Schwalbe aus einem tollen kleinen Laden in der Auguststraße, den ich Euch im nächsten Post näher vorstellen möchte.

Und nun möchte ich mit ausgesprochen schlechtem Gewissen die Gewinnerinnen der DIY-Schmucksets bekanntgeben. Ausgelost hatte ich sie schon vor 1 1/2 Wochen, bin aber erst heute wieder mit Elan zum Bloggen gekommen. Gewonnen haben:

Sabine ohne Blog und

Anna Molly von Miss Mollys kleiner Blog

Herzlichen Glückwunsch!

Jetzt wünsche ich Euch noch einen schönen Tag, ich selbst habe mir heute frei genommen, da es morgen schon wieder nach Stuttgart geht. Bald mache ich mit Euch einen kleinen Ausflug in die Auguststraße, und irgendwann wird auch wieder gebacken ;-).

Alles Liebe, Catou

Daheim ist es doch am schönsten

aber Berlin bleibt die Reise doch immer wert ;-). Und wenn man dann wie ich auf dieser Fahrt noch einen Tag in Potsdam verbringen kann, hat man wirklich Glück.

Potsdam

Ein Tag der Fahrt in der vergangenen Woche führte mich mit meiner Gruppe nach Potsdam, wo wir die Gedenk- und Begegnungsstätte Leistikowstraße besuchten. Ein nachdenklich machender Ort, gelegen „im Städtchen“, der ehemals komplett abgeriegelten russischen Zone, wo ich einen Besuch nur emfehlen kann. Auch dieser Teil gehört zu Potsdam mit all seinen schönen Schlössern und Gärten.

Sehr nachdenklich geworden machte ich dank der tollen Reiseleiterin Andrea anschließend aber eine wunderbare Entdeckung in der Potsdamer Innenstadt. Die Espressonisten, ein kleines Café mit wirklich ausgezeichnetem Kaffee. Sie benutzen frische Vollmilch für ihre Kaffeevariationen, und das ist für ein Milchmädchen wie mich ein Traum!

Espressonisten

Schaut auf alle Fälle mal vorbei wenn ihr in Potsdam seid, es lohnt sich!

Berlin_

In Berlin selbst war das Programm auch wieder sehr vielseitig und ich kann Euch das Medien- und Kommunikationszentrum der Bundeszentrale für politische Bildung nur ans Herz legen. Ich habe mich mit einer Menge Büchern eingedeckt und wünsche mir momentan vor allem Zeit, um diese auch schnellstmöglich lesen zu können.

Auch für Berlin verweise ich wieder auf das tolle asiatische Restaurant Samadhi, nicht weit vom Brandenburger Tor in der Wilhelmstraße gelegen, wo Ihr wirklich gut essen könnt.

Zum Abschluss der Reise und vor meiner Weiterfahrt nach Hamburg waren wir noch am Denkmal für die ermordeten Juden Europas. Jeder, der Berlin besucht sollte dieses Denkmal gesehen haben, und auch wenn es noch immer zum Teil kontrovers diskutiert wird, finde ich es sehr gelungen.

Mahnmal

Das war es für dieses Mal mit Eindrücken aus Berlin. Freitag abend ging es dür mich direkt weiter nach Hamburg und nach dem Parteitag hatte ich einen freien Tag von dem ich Euch viele Bilder und Eindrücke mitgebracht habe. Davon bald mehr.

Alles Liebe, Catou

Berlin von oben und was man sich schenken kann

Guten Morgen Ihr Lieben!

Heute geht es wieder nach Berlin und ich nehme Euch mit auf den Reichstag und in die Kuppel. Seit dem 11. September kann man ja nicht mehr einfach so zum Reichstag gehen und sagen: „Ich möchte gerne rein.“, sondern Ihr solltet Euch vorher hier anmelden. Wir sind am Montag unseres Kurztrips dort gewesen und haben für die letzten Meter mit dem Bus eine halbe Stunde länger gebraucht, als vorgesehen, da ein Auto aus einer großen südhessischen Stadt so gekonnt geparkt hatte, dass der Bus nicht mehr durch die Baustelle in der Dorothenstraße kam…..

Reichstag_Line

Aber irgendwann waren wir dann da und auch oben auf dem Dach. Einmal gemütlich rundherum habe ich Line erklärt, was wo ist, ein paar Geschichtchen aus Mamas Zeit in Berlin zum Besten gegeben (Ich habe damals kurzzeitig im Haus der Kulturen der Welt/der Schwangeren Auster gekellnert.), und das Kind dann alleine in die Kuppel geschickt.

Berlin_Kuppel

Anschließend gab es noch einen Kaffee und einen Mangosaft im Dachterassencafé. Die Aussicht ist toll, aber wenn Ihr frühstücken möchtet (die aufgetragenen Platten sahen wirklich gut aus), solltet Ihr reservieren.

Berlin_Quadriga_Kuppel

Das Brandenburger Tor haben wir dann auch noch besucht und für den Rest des Tages war dann „Shopping“ und Familienbesuch angesagt. Das Kind wollte unbedingt zum großen Primark am Alex und so sind wir in die Freidrichstraße gelaufen, haben uns im Dussmann mit neuem Lesestoff eingedeckt und ich habe zwei Stunden Kleiderständer gespielt. Was nicht gar so schlimm war, da ich einfach lesend in der Ecke stehen konnte, und mir das Treiben angeschaut habe. Die Diskussion über die Konsumkritik mit einer 13jährigen ist schwierig, aber ich hoffe, dass ich ihr meinen Standpunkt zumindest verständlich machen konnte.

Berlin_Gedächtniskirche

Die Gedächtniskirche haben wir dann am Dienstag nach unserem Ausflug nach Charlottenburg besucht und waren auch im Bikini-Berlin. Dazu kann ich nur sagen, dass man sich den Besuch schenken kann. Ja, der Blick auf den Affenfelsen ist nett, aber was die Lädchen und Popup-Stores angeht, war ich entäuscht. Dann doch lieber klassisch ins KaDeWe und durch die Lebensmittelabteilung schlendern oder gleich rüber nach Mitte in die Gegend um die Untere Schönhauser Straße oder nach Kreuzberg in die Bergmanstraße. Dort findet man kleine Lädchen neben den urbiquitären Ketten, die ein Teenagerherz höher schlagen lassen. Auch in der Kastanienallee haben wir schöne Mitbringsel gefunden und ich persönlich mag ja die Gegend rund um die Kollwitzstraße besonders gerne. Dort gab es für uns auch noch ein besonderes Urlaubshighlight, das ich Euch in einem der kommenden Post vorstellen werde.

Wir haben den Tag dann bei meiner Freundin und ihrer Familie ausklingen lassen und ich wünsche Euch jetzt noch einen schönen Tag!

Alles Liebe, Catou