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Endlich Eistee-Wetter – Rhabarber- und Hollunderblütensirup

Hallo Ihr Guten! Habt Ihr das Wochenende auch so genossen wie ich? Am Samstag war ich fleißig in Frankfurt und gestern habe ich es mir zu Hause gemütlich gemacht, Himbeeren und Kirschen zu feinster Marmelade verarbeitet und dem Zauberschönen zugesehen, wie er an unserer Terrasse weitergewerkelt hat.

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Aus dem Bioladen in Wassenaar hatte ich mir diesen leckeren Apfel-Vanille-Tee mitgebracht, der momentan mit Eiswürfeln und leckerem Rhabarber-Sirup als Eistee getrunken wird. Sooo gut!!!

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Für den Sirup hatte ich mal wieder Mamas Garten geplündert und 1,5 Liter Wasser mit 750 gr. glücklichem Zucker aufgekocht. Dazu kam dann Zitronensäure, so gute 15 gr. und fast ein Kilo kleingeschnittener Rhabarber.

Das habe ich ordentlich kochen lassen und dann durch ein feines Sieb gegeben.

Durch ein Passiertuch wieder zurück in den Topf, nochmal für zehn Minuten aufkochen und in sterilisierte Flaschen abgefüllt – fertig!

Das ergab drei Flaschen á 375 ml und die kleine Flasche, die Ihr auf den Bildern seht. Beim Hollunderblütensirup bin ich ähnlich vorgegangen, nur kommen dabei die Blüten (ordentlich verlesen, da dieses Jahr unglaublich viele Blattläuse unterwegs sind!!!) in die aufgekochte Wasser-Zucker-Zitronen-Mischung und müssen 4 – 5 Tage durchziehen, bevor sie gesiebt und gefiltert werden.

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Davon hatte ich einiges mehr angesetzt, und kam am Ende auf 15 Flaschen á 375 ml. Aber, ach, wenn ich mir den Durchlauf hier anschaue, könnte ich gerade nochmal kochen. Das Zeug schmeckt einfach zu gut. In Sprudelwasser als Limonade oder eben auch in kaltem Tee mit Eiswürfeln und Zitronenscheiben.

Nun wünsche ich Euch einen schönen Wochenanfang, ich freue mich auf die warmen Tage, die kommen sollen und werde weiter zusehen, was sich im Garten zum Verarbeiten findet.

Alles Liebe, Catou

Auf einmal war er da, der Herbst

Und ich hätte es fast nicht geglaubt. Auch wenn es ja klar ist, dass es an der Zeit ist, und der Ofen immer öfter angezündet wird. Ist ja schon recht frisch draußen. Was aber bei Sonnenschein so mit das Schönste ist, was man momentan machen kann, haben wir mir der Familie unternommen. Kaffee und Kekse einpacken und einfach loslaufen.

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Theolino, der kleine Neffe, wollte natürlich irgendwann auch mal Tandis Kamera ausprobieren und so sind dann diese Bilder entstanden:

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Realistisch betrachtet sind wir gerade mal bis zur ersten Bank gekommen und haben dort ein ausgedehntes Schwätzchen gehalten und unsere Kekse gefuttert. Aber das war auch schön und wir werden das sicher bald wiederholen.

Für heute wünsche ich Euch einen tollen Tag. Es hat sich kurzfristig ergeben, dass ich kommende Woche von Berlin aus direkt nach Hamburg fahren werde, und ich habe vor nach der dortigen Bundesdelegiertenkonferenz noch einen Tag dranzuhängen und mir zumindest eine Hafenrundfahrt zu gönnen. Wenn Ihr noch Tips für mich habt, was ich, wenn ich nur einen Tag dort Zeit haben werde, unbedingt sehen sollte, freue ich mich über Mails.

Alles Liebe, Catou

Walking in a Winter Wonderland

Heute war an Autofahren nicht wirklich zu denken, also haben wir uns warm eingepackt und sind ein gutes Stück ums Dorf gelaufen:

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Zuerst ging es in Richtung Grünen Grund (eigentlich wollte ich zum Hollywood, aber da pfiff der Wind zu sehr) und dann schräg rüber Richtung Sportplatz. Die Aussicht auf die Burgen war trotz des Grisselwetters schön, aber der Wind hat uns dann doch wieder ins Dorf getrieben, und wir sind durch die Mühlhohl mehr geschlittert als gelaufen:

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Meine Beiden hatten viel Spaß daran, sich gegenseitig mit Schnee vollzusauen, und ich habe ihnen wochenlangen Liebesentzug angedroht, falls sie mich und meine schöne Phototasche mit in ihre Spielchen einbeziehen sollten:

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An der Mühle sind wir dann abgebogen Richtung Eulennest (da habe ich mir vor vielen, vielen Jahren mal das Handgelenk gebrochen):

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Zwischendrin hatten die Schätze sich trotz aller Kabbeleien und Schneeballatacken sehr lieb, und waren sehr fürsorglich zueinander:

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Der große Schatz war zu beschäftigt um wie sonst schnell den Kopf wegzudrehen sobald ich meine Kamera in die Hand nehme, und so konnte ich endlich mal wieder ein paar Bilder auch von ihm machen.

Zwischen den beiden kleinen Brücken hatten sich an im Wasser liegenden Ästen tolle Eisformationen gebildet:

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Und dann kamen auch schon die Pappeln vor der Bölz in Bild:

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Auf der Bölz haben wir dann das Blockheizkraftwerk inspiziert und die Baufortschritte begutachtet, und sind anschließend in die Eisdiele eingekehrt.

Dort gab es für mich eine leckere dicke Waffel mit (Sauer-)Kirchen und Sahne, und die beiden Süßen haben sich einen heißen Apfelstrudel mit Vanilleeis und Sahne gegönnt.

Auf dem Heimweg ins Oberdorf kamen wir am (etwas entfernten) Bauplatz eines aktuellen noch-Nachbarn vorbei, der brav den Gehweg fegte. So ist das auf dem Dorf – und ich finde es klasse! Etwas wenig klasse war, dass genau da der Eisregen so richtig einsetzte, und die restlichen 800 Meter nur noch kalt und ecklig waren. Kaum daheim hat der Zauberschöne auch unseren Gehweg wieder sicher gemacht, und ich habe mich der Wäsche gewidmet…… grummelgrumpf…..

Es war ein sehr schöner und leckerer Nachmittag, der jetzt mit dem Strickzeug auf der Couch ausklingen wird. Ich wünsche Euch noch einen schönen Abend!