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Würzige Sojamandeln

Guten Morgen Ihr Lieben!

Nun hat es sich auch in Hessen mit dem gemütlichen Lotterleben, und  der erste Schultag nach den gefühlt ewigen sechs Wochen Sommerferien ist da. Wie in jedem Jahr gab es gestern mit den liebsten Freundinnen des Teenagers und deren Familien unser „Summer´s out for School“-Grillen und ich hatte als kleinen Vorabsnack diese leckeren Sojamandeln gezaubert:

Sojamandeln_01

Dazu röstet Ihr einfach die gewünschte Menge ungeschälter Mandeln in einer schweren Pfanne und löscht diese dann mit Sojasauce ab. Das war´s, schnell und lecker!

Sojamandeln_02

Ich hatte neulich die leckere Sojasauce von Natsu im Handelshof entdeckt, und als alter Verpackungsfetischist konnte ich natürlich nicht an der Flasche vorbeigehen.

Sojamandeln_03

So gerne ich auch backe und süße Nahspeisen produziere, soviel lieber esse ich herzhaft. Die Süßspeisen sind meistens für den Zauberschönen und ich hatte mir ein paar der Mandeln als kleine Knabberei für unterwegs zum gestrigen Flohmarkt mitgenommen. Dort habe ich einige sehr schöne Dinge gefunden, die ich Euch hoffentlich in den nächsten Tagen zumindest auf Insta zeigen werde. Unser gestriges Fest war wieder sehr schön, und nun versuchen wir, uns wieder an einen geregelten Rhythmus zu gewöhnen. Aufstehen um Sechs. Das sagt schon alles….

Ich wünsche Euch einen schönen Tag, allen Schulanfängern einen tollen ersten Schultag und alles Liebe, Catou

 

 

Mitwachsende Babyhosen

Guten Morgen Ihr Guten!

Bei dem in den letzten Tagen oftmals schwülen Wetter spielt mein Kreislauf gerne mal verrückt und ich habe mich am Wochenende zur Nicht-Schwiegermutter ins Hexenhäuschen am Waldrand zurückgezogen. Schlechter Mailempfang und viel zu viel zu erzählen, um sich aus dem schattigen Garten wegzubewegen.

Trotzdem wollte ich Euch zwei bequeme Kleinstkinderhosen in 62/68 zeigen, die in der letzten Woche entstanden sind:

Hosen_01

Hosen_02

Ich freue mich sehr über die frisch angekommenen Erdenbürger und hoffe, dass sie in den Hosen, die durch den breiten Bund und den plunderigen Schnitt lange zu tragen sind, auch ihre ersten Krabbelversuche werden machen können.

Hosen_03

Hier in Hessen begehen wir gerade die letzte Schulwoche und so langsam beginnt bei den Teenagern das Gejammer, wie sechs Wochen denn soooo schnell vergehen konnten. Ab Montag heißt es wieder, täglich um 6:00 aufstehen, sich mit Lernen und Hausaufgaben befassen und sich überhaupt wieder in einen regelmäßigen Alltag einzufinden. Für Sonntag ist wieder das alljährliche „Summer´s out for School“ – Grillen geplant und dann stehen das Erlernen der dritten Fremdsprache und das erste Schulpraktikum auf dem Plan. Zum Glück sind ja bald wieder Herbstferien und ich freue mich schon auf den Besuch aus unserer Partnergemeinde Anfang Oktober.

Alles Liebe, Catou

Sushi-Time #soulfood selbstgemacht

Hallo Ihr Lieben!

Bei Facebook konnte man es ja gestern schon sehen, und will ich auch Euch hier die Bilder von meinem ersten selbstgemachten Sushi nicht vorenthalten.

Sushi-Time

Das Kind liegt latschig mit einer Vorstufe von Sommergrippe im Bett und ich hatte mich unerwarteter Weise vorbereitet, und diese Dinge aus dem Supermarkt mitgebracht:

Sushi_01

Alles, was man so für ein ordentliches Sushi braucht. Dazu noch ein Päckchen Räucherlachs und aus dem Vorrat Sesam. Nachdem ich verschiedene Anleitungen bei YouTube studiert hatte, ging es dann ans Reiskochen und Vorbereiten. Von der Reismenge her hatte ich laut Anleitung für vier Personen gekocht und neben der Avocado und der Gurke auch noch zwei Möhren in Stifte geschnitten.

Sushi_Avocado

Dann ging es los: Noriblatt halbieren, mit der rauen Seite nach oben auf die mit Frischhaltefolie umwickelte Rollmatte gelegt. Etwas mit Sushi-Essig gesäuerten Reis darauf, vorsichtig, damit am oberen Rand genug Noriblatt übrigbleibt, dass dann zum Rollen angefeuchtet wird. Dann eine dünne Linie Wasabipaste und in diesem Fall mit Avocado belegen. Dann langsam anheben, andrücken, rollen. Durch den angefeuchteten, überstehenden Rest Noriblatt verschließt sich die Rolle und Ratz-Fatz war das erste Maki fertig:

Sushi_Maki

Dann wurde sogleich die nächste Stufe der Sushi-Kunst eingeläutet, California Rolls. Das ist Sushi „inside-out“, das Noriblatt innen und außen wird der Reis mit Sesam umhüllt. Das ging einfacher als ich dachte. Blatt, Reis, Sesam, dann einmal umdrehen und belegen. Es läßt sich auch gut rollen, und ich habe anschließend nochmal ordentlich Sesam draufgegeben, damit es hübsch aussieht:

Sushi_California

Für die liebe Lea-Freundin, die gestern ebenfalls krank zu Hause daniederlag, habe ich eine Box gepackt und sie ihr später zum Abendessen vorbeigebracht. Wenn das eigene Kind schon kein Sushi mag, kann ich ja zumindest ihre Freundinnen etwas verwöhnen.

Sushi_Gari

Ich selbst stehe ja total auf den eingelegten Ingwer, Gari genannt. Eigentlich ist der dazu gedacht, zwischen den einzelnen Häppchen die Schärfe des Wasabi etwas zu neutralisieren, aber ich finde, der sollte auch ein eigenständiges Recht auf Aufgegessen werden bekommen!

Sushi_Platte

Nett angerichtet macht das Sushi echt was her, und kommende Woche Sonntag trifft sich hier im Haus die Sushi-Connection für ein ausgiebiges Gelage. Die Kostverächter werde ich mit Pizza abspeisen und weiß dank des gestrigen Testlaufes nun in etwa, wieviel ich vorbereiten muss. Ich hatte 8 halbe Noriblätter verwendet, was 6* Maki und 2*California Rolls ergab. Da der Schwager gestern Nachmittag noch geholfen hat, denke ich, dass sich davon drei Leute gut sattessen können. Nur mal so als Richtwert.

Nun etwas ganz anderes. Eigentlich ist ja Sommer, so laut Kalender. Das Wetter sieht das aber etwas anders, und ich habe mich trotzdem auf die Draußen-Saison vorbereitet, und im großen Rewe im Schiffenberger Tal (Ortsansässigen vielleicht noch als TOOM bekannt) beim Besorgen der Sushi-Zutaten dieses tolle, kompostierbare Einweggeschirr entdeckt:

Sushi_Pebble

Also der weiße Teller, versteht sich. Ich finde schon allein die Form toll und auch wenn es nicht günstig ist, gefällt mir doch sehr, dass es aus einem Abfallprodukt der Zuckerherstellung, Bagasse, hergestellt wird. Für die wenigen Pick-Nicks und Außer-Haus-Grillereien, die bei diesem Wetter anstehen eine echte Alternative zum Mitschleppen des häuslichen Familiengeschirrs und ich finde es einfach hübsch anzuschauen. Es gibt auch noch kleine Salat-Schälchen und ich warte nun sehnsüchtig, dass sich eine Gelegenheit ergibt, die hübschen Teile mitzuschleppen.

So, ich habe noch Rhabarber- und Hollunderblütensirup die ich Euch zeigen möchte und superleckere Eclaires, aber das kommt dann bei Gelegenheit.

Bis dahin alles Liebe, Catou