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#urbangardening – oder sowas in der Art

Guten Morgen Ihr Lieben!

Mein neuer Computer schafft mich noch ein wenig. Er hat ein Touchpad, eine Tabletfunktion, die Tasten liegen etwas anders als bei meinem uralt Laptop und ich brauche anscheinend noch ein paar Tage, bis mir das Bearbeiten der Bilder und das Schreiben von Posts wieder so leicht von der Hand geht wie zuvor. Aber ich erschließe mir das neue Gerät jeden Tag etwas mehr, und will Euch heute mal zeigen, was unser „Garten“ momentan so hergibt.

Gemüse_01

Vergangenes Jahr hatten das Lieblingskind und der Zauberschöne ja ein Hochbeet gebaut, und wir haben uns in kleinen Schritten dem Gärtnern angenähert. Dieses Jahr haben wir mit Erbsen, Roten Beeten, Schalotten und Zwiebeln begonnen. Dazu kamen dann nach dem Auszug der Erbsen ein paar Raukepflänzchen und zwei ausgesprochen ergiebige Gurkenpflanzen. Omi hat dann noch zwei kleine Chillisetzlinge hinzugefügt und mein täglicher Weg vor dem Kochen führt mich nun nach draußen, wo ich schaue, was ich denn heute frisch verarbeiten kann.

Gemüse_02

Tomaten hatte ich wieder in alten Eimern und Blumentöpfen großgezogen und die Gurken sind dieses Jahr wirklich schön gewachsen, da wir sie an einem alten Rosenspalier hochgeleitet haben.

Gemüse_03

Die „Narben“ auf den Gurken kommen von der großen Hitze, die wir hier stellenweise hatten, tun dem Geschmack aber keinen Abbruch, und die Tomaten wandern meistens einfach mit Salz, Pfeffer und etwas Balsamico-Creme direkt in den Mund.

Gemüse_04

Was natürlich auch gut läuft, sind Tauschgeschäfte innerhalb der Familie. Meine Mutter hatte ein paar Zucchini, die ich dann gegen Gurken getauscht habe. Von einer anderen Nachbarin gab es Pfirsiche, die aber noch ein paar Tage nachreifen müssen und dann wahrscheinlich in Marmelade oder leckeren Kuchen verwandelt werden.

Gemüse_05

In die Terrasse integriert hat der Zauberschöne ein Kräuterbeet, in dem Rosmarin, Basilikum, Schnittlauch und Petersilie neben einem gewaltigen Ananassalbei wachsen. Da pflücke ich mir dann oft noch ein paar Stängel und wenn der Basilikum weiter so gut wächst, kann ich bald Pesto zum Einlagern machen.

Jetzt wünsche ich mir ein zweites (und natürlich auch gleich ein drittes) Hochbeet und möchte gerne im nächsten Jahr versuchen, Kartoffeln „im Sack“ anzubauen. Wie sieht es bei Euch aus? Auch am Hochbeetgärtnern oder gar mit einem echten „Grabgarten“ ausgestattet? Hat jemand Tipps für eine winterliche Nachfolgepflanzung, wenn die Schalotten und Zwiebeln sowie die Gurkenpflanzen abgeerntet sind?

Ich wünsche Euch einen schönen Tag und alles Liebe, Catou

Schokoladiger Eiskaffee

Guten Morgen Ihr Guten!

Momentan zeigt das Thermometer noch 10 Grad, aber die um die Ecke schauende Sonne und der strahlend blaue Himmel lassen darauf schließen, dass wir heute noch 20 bis 25 Grad vor uns haben. Ich kann dann im Büro den Rolladen auf Halbmast runterlassen, aber der Zauberschöne ist bei seiner aktuellen Terrassenbauaufgabe voll der Sonne ausgesetzt. Ich schimpf die ganze Zeit, dass er sich eincremen oder zumindest den Sonnenschirm irgendwie aufstellen soll. Naja, „em Ochs ins Horn gepetzt“ wie man hier sagt.

Eiskaffee_01

Also muss ich anders für Abkühlung sorgen, und da er genauso gerne Kaffee trinkt wie ich, lag ein leckerer Eiskaffee doch nahe. Da das Bauen einer Terrasse auch ordentlich Kalorien verbrennt, habe ich mich für die schokoladige Variante entschieden und statt Vanilleeise zu einer extra schokoladigen Sorte gegriffen.

Eiskaffee_02Eiskaffee_03

Morgens wird nun also eine extragroße Kanne Kaffee gefiltert, und der Rest dann im Kühlschrank verwahrt, bis ich von der Arbeit komme. Ich habe irgendwo noch so ein professionelles Sahne-schäum-Gerät, mit diesen kleinen Gaskartuschen, das muss ich mal wieder finden und aktivieren. Dann kann ich den Mann noch besser motivieren, an der Terrasse weiterzuarbeiten. Er plant auch eine umlaufende Stufe, auf der man dann auch bequem sitzen kann und hat nach anfänglichem Murren sogar meinen Vorschlag mit passenden Pflanzkästen aus den Abschnitten der Bohlen in seine Planungen mit einbezogen.

Damit die Motivation anhält muss mehr Eiskaffee her, ganz klar!

Eiskaffee_04

Jetzt düse ich schnell an die Arbeit, ich möchte ja bei diesem tollen Wetter schnell wieder nach Hause und der Terrasse beim Wachsen zusehen.

Alles Liebe, Catou

In an octopus´s garden

Wie der Eine oder die Andere vielleicht schon mitbekommen haben, hat meine Freundin Tanni mir vor einigen Jahren den Spitznamen Mme. Octopus verpasst. Ich weiß selbst nicht mehr genau, wie es dazu kam, aber so ab und an schallt diese Bezeichnung durchs Telefon, und, naja, ich kann damit leben.

In unserem Garten macht sich nun auch etwas octopusartiges breit, und das möchte ich Euch heute zeigen. Das Hochbeet wurde zwar recht spät bepflanzt, aber unserer Beute ist enorm.

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Links seht Ihr den großen Schatz bei der ersten Aussaat. Da war das Beet noch gar nicht richtig fertig, aber nach der ganzen Befüllungsplackerei wollte er endlich Ergebnisse. Die habe ich dann in Form von GartenTomatenpflanzen angeschleppt, und VOR das Beet gestellt. Am Beet darf ich nur schauen und ernten; sähen und pflanzen ist Sache der beiden Schätze.

Beet_02

Und das ist in ihren Augen wohl auch gut so, denn wenn sie mich gefragt hätten, wäre dieser Octopus sicher nicht ins Hochbeet gepflanzt worden.

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Neben Möhren, verschiedenen Sorten Kohl, Radieschen, Feldsalat, Paprika und Rauke wurde nämlich auch in Kürbis gepflanzt, der inzwischen derart ausufert, dass er über den Rand in den Garten gelenkt werden muss. Sein bester Freund, die Gurke, muss ähnlich geleitet werden, aber mit dieser Pflanze kann ich mich aktuell gut aussöhnen, da ich täglich eine bald unterarmlange Gurke ernten und essen kann.

Beet_03

Für Freund Kürbis sammle ich derweil schon mal Rezepte. Chutney, Suppe, gebraten, als Chips,… es gibt ja zum Glück einiges an Ideen, aber – ehrlich – ich mag Kürbis gar, gar, gar nicht! Genau wie Mangold finde ich ihn hübsch anzusehen, aber essen? Besten Dank, ich schmiere mir ein Brot.

Beet_06

Da zähle ich doch eher auf die kleinen Freunde im rechten Bild. Das beim Möbelschweden von Line gerette Zitronenbäumchen stellt meine Geduld zwar auf eine hart Probe, aber so langsam färben sich die ersten Früchte und ich schwelge in Erinnerungen an eine vor vielen Jahren in Südfrankreich von einem lieben Menschen zubereitete Zitronentarte.

So, jetzt wisst Ihr, warum Mme. Octopus sich so wenig virtuell betätigt. Der Garten ruft, und ich schmiede bereits Pläne für die Bepflanzung von Beet zwei und drei, die im Herbst gebaut werden sollen. Außerdem müsste ich im Keller ein Regal freiräumen für die neu anzulegende Sammlung an Einweckgläsern, und die Berlinreise mit Line in zwei Wochen will auch geplant werden.

Ich wünsche Euch jetzt erstmal einen schönen Wochenanfang! Solltet Ihr gute Kürbisrezepte für mich haben, freue ich mich darüber und wünsche Euch alles Liebe, Catou