Schlagwort-Archive: Immer wieder

Übung macht die Meisterin

und ich kann den Titel „Dummbatz“ getrost in andere Hände abgeben.

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Nachdem der erste Versuch ob meiner Schusseligkeit ja überarbeitet werden musste, kann ich Euch heute die neusten Exemplare präsentieren. Inwischen verschickt und bei ihren kleinen Besitzerinnen angekommen.

Wolkenbody

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Inwischen habe ich vier der süßen Bodys genäht und so langsam habe ich den Dreh raus. Was ich mir noch wünschen würde ist eine Nähmaschine, mit der ich eine elastische Ziernaht nähen kann, aber das gibt mein momentanes Arbeitsgerät aus dem Supermarkt nicht her. Also benutze ich zumeist die Overlock und kann die Bodys fast ausschließlich damit nähen.

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Ein neues Projekt hatte ich ja auch schon angefangen, das Sommerkleid, das in Lines Schrank wandern wird, und bin in der zweiten Ausführung, schwarz-weiß gehalten, schon recht weit. Momentan fehlt nur noch der Reißverschluss und wir diskutieren, wie bereits erwähnt, die Saumlänge ;-).

Aus den Resten nähe ich Halstücher für die Zwerge und schaue mich noch nach einem guten Schnitt für Mützen um. Von dem tollen Kunstleder ist auch noch ein Stück übrig, und mir schwebt eine kleine Geldbörse, wieder eine Inspiration von Pinterest, vor. Mal sehen, wann ich dazu komme.

Doch jetzt wartet das Büro auf mich, die nächste Fahrt will organisiert sein, und einige andere Sachen wollen vorangetrieben werden. Ich wünsche Euch einen schönen Tag, alles Liebe, Catou

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Die hohe Schule der Patisserie, oder: Warum tue ich mir das eigentlich an?

Gestern war es mal wieder soweit, der Xte Versuch, dieses kleine französische Mandelgebäck, genannt Macarons, zu backen.

Dieses Mal hatte ich mich dank der vielen Tips bei den letzten gescheiterten Versuchen besser ausgestattet. Eine Backmatte ist eingezogen, und bei Aurelié habe ich mir vorgemischtes Mandelpulver bestellt. Ihr Anleitungsvideo habe ich dreimal angeschaut und dann fühlte ich mich gerüstet.

Und, man glaubt es kaum, schon das aufgeschlagene Eiweiß war bei diesem Mal von einer ganz anderen Konsitenz als bei den letzten Versuchen. Ich habe 10 gr. weißen Zucker untergerührt und dann einen kleinen Stips Lebensmittelfarbpaste zugegeben. Als die Masse dann so war, dass ich sie „über Kopf“ mit dem Handmixer schlagen konnte, habe ich auf drei Portionen die Macaron-Mischung untergehoben, et voilá: da geht was!

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Links seht ihr die frisch gespritzen Tupfen. Ich hatte keinen Einmalspritzbeutel mehr und nur Sterntüllen im Hause, also habe ich auf einen Gefrierbeutel als Spritzhilfe zurückgegriffen, was zu leichten „Rillen“ in der Oberfläche geführt hat.

Dann habe ich die verordneten 20 Minuten gewartet, damit sich eine Kruste auf der Oberfläche bilden kann, die bewirkt, dass die Macarons kleine Füsschen bekommen, und ab ging es bei 135* in den Ofen. Das mit dem Ofen ist so eine Sache. „Kennen Du sollst Deinen Ofen!“ ist ein quasi geflügeltes Wort unter den Macaronbäckerinnen, und, naja, meiner ist halt wie er ist.

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Im rechten Bild sehr Ihr das ganz gut, links ein Macaronboden wie er sein soll, und rechts die Variante:“Gib mir noch 30 Sekunden mehr Backzeit!“. Meine Matte hat 7*4 Kreise für die Macarons, die beiden äußeren Reihen hatten Schwierigkeiten mit den anderen gleichzeitig fertiggebacken zu sein. Fazit: mein Ofen ist an den Außenseiten minimal kälter als in der Mitte.

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Aber hey! Nichts, was sich nicht mit einem Löffel Schokoladencreme kaschieren ließe!

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Die von Aurelié angebotene Menge von 120gr. in der Macaronmischung hat bei mir genau für eine Fuhre auf der Backmatte gereicht und das ergibt dann 14 Macarons. Da die Masse ja nicht trocken werden soll, während die erste Fuhre backt, finde ich die Menge sehr gut, auch wenn ich da eine kleine Schwester habe, die sicher meint: „Viiiiiiiiel zu wenig!“ ;-).

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Die kleinen Teilchen ziehen jetzt im Kühlschrank noch etwas durch und ich bin zufrieden! Natürlich werde ich nun hochmotiviert versuchen, die Mischung aus Puderzucker und Mandelpulver selbst zusammenzustellen, da das auf Dauer doch ein teurer Spaß werden würde, immer die Mischung zu bestellen, aber ich plane schon die nächsten Kombinationen und habe meine Macaron-Back-Motivation wiedergefunden, was es auf alle Fälle wert war.

Jetzt wünsche ich Euch noch einen schönen Freitag, es ist manchmal echt erschreckend, wie schnell meine Woche wieder um ist!

Alles Liebe, Catou

Never change a winning team – mal wieder Schwimmbadtorte

Die Schwimmbadtorte und ich, eine never ending story….. Nachdem ich jahrelang einen riesen Respekt vor dieser Torte hatte, gelingt sie mir inzwischen hervorragend und so werde ich immer wieder gefragt, ob ich sie denn nicht machen könnte. Für die 1225-Jahrfeier, den gemütlichen Kaffeeklatsch im Kreis der Familie, für einfach lecker oder eben zum Geburtstagsbrunch der lieben Mama. Also habe ich mal wieder zu Eiern, Mehl und Zucker gegriffen und gebacken.

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Dieses Mal klassisch mit Stachelbeeren und da es so lecker war und auf dem Brunch alles schnell aufgegessen war, gab es am Wochenende darauf gleich die nächste Torte für uns zu Hause, dieses Mal in klein.

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An der Torte mag ich, dass ich sie am Vortag backen kann und dann einfach nur noch füllen muss. Ich mag den leicht säuerlichen Geschmack der Stachelbeeren, der gut zur Süße des Baiser paßt, und vor allem, dass sie mir im Gegensatz zu Macarons auch gelingt. Das Macaron-Trauma habe ich wohl noch nicht ganz verwunden, aber die Aufarbeitung, sprich nächste Experimentierphase, gaaanz weit in die Zukunft verschoben.

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Vergangenes Wochenende wollte ich einen Blitz-Bienenstich in der kleinen Form machen, das hat gar nicht funktioniert. Der Teig ging nicht auf und somit war nichts mit aufschneiden und befüllen. Dafür wurden es Cantuccini á la Catou, ich habe den recht festen Boden einfach in Rauten geschnitten und als Proviat für unseren Ausflug nach Köln mitgenommen. Davon gab es leider nur auf Insta ein kleines Bild.

Das Rezept für die Schwimmbadtorte findet Ihr hier: KLICK.

Torte

Zum Start in die neue Woche wünsche ich Euch viel Sonnenschein und düse jetzt ins Büro, um endlich mal wieder eine „normale“ Arbeitswoche anzugehen. Drei Wochen mit Feiertagen und Urlaub sind vorbei und der Monk in mir freut sich auf geregelte Arbeitszeiten ;-).

Alles Liebe, Catou