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Kommt, wir gehen einkaufen – Markt in Sineu

Hallo Ihr Lieben, heute möchte ich Euch mitnehmen auf einen wunderschönen Markt. In Sineu, ungefähr mittig auf Mallorca gelegen und von den Touristenorten mit Überlandbussen auch angefahren, findet Mittwoches vormittags ein wirklich schöner Wochenmarkt statt.

Nachdem wir um 9:00 in der Nähe unseres Hotels in den Bus gestiegen waren, klapperte unser netter Busfahrer erst mal alle weiteren Ferienorte in der Nähe ab und lud weitere kauflustige Urlauber in seinen Bus. Dann ging es zügig in Richtung Inselmitte, und in der Nähe des Bahnhofes ließ er uns aussteigen. In aller Deutlichkeit und mindestens drei Sprachen wies er darauf hin, dass er an dieser Stelle um 13:00 wieder zurückfahren würde.

Der Markt ist groß und voll, ja, aber auch total schön. Hier ein paar Eindrücke für Euch:

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Churros – bei dem Anblick bin ich schlagartig wieder 21 und habe gerade die ganze Nacht in Barcelona durchgetanzt. Mit einer Tasse dickflüssiger Schokolade zum Sonnenaufgang am Hafen genossen…..

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Alles Käse, und für mich einer der wenigen Momente, in denen ich die All-inclusive-Verpflegung schade fand.

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Der geflügelte Löwe, das Wahrzeichen von Sineu.

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Ich kann einen Besuch auf dem Markt wirklich empfehlen! Natürlich gibt es auch jede Menge Stände mit Kitsch und grausigen Klamotten, aber ein Teil der Stände ist auch ein bißchen Antikmarktartig, und selbst wenn die kleinen Straßen und steilen Gassen von Menschen überfüllt sind, kann man sich im Urlaub ja Zeit lassen und sich einfach zwischen den Ständen treiben lassen.

Den Rest der Woche haben wir dann hauptsächlich so verbracht:

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Und ich bin mir sicher – ich komme wieder!

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Eine Seefahrt die ist lustig, eine Seefahrt die ist schön

denn da kann man viele schöne Buchten seh´n. Oder sich über ein seekrankes Kind beugen, es im Arm halten und hoffen, dass die Übelkeit sich in Grenzen hält.

Die kleine Segelmaus, die auf dem Edersee Jack Sparrow spielt und meint, als Erwachsene in der Karibik nach Schätzen in alten Wracks suchen zu wollen, hatte auf unserem schönen Ausflug weniger Spaß.

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Am Hafen von Cala Bona ging es noch. Das Piratentuch wurde ums Handgelenk gebunden und dem Katamaran sehnsüchtig entgegengeschaut.

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Die Taue sind etwas dicker als auf Ortwins kleinem Segelbootchen, aber noch war alles in Odrnung. Die Sonne schien und wir sicherten uns mit Omi einen guten Platz auf dem Sonnendeck.

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Die „Glasbodenboote“ fahren die Ostküste der Insel ab, halten an den verschiedenen kleinen Häfen wie an Bushaltestellen, laden Leute ein und aus, und dazwischen kann man die tolle Küste mit unterschiedlich großen Höhlen anschauen.

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In eine der Höhlen fuhr unser Boot dann auch mit der Spitze hinein, damit wir Touris die tollen Tropfsteine betrachten konnten.

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Auf dem Rüchweg nach Norden hatten wir die Möglichkeit für 2 1/2 Stunden in Porto Cristo auszusteigen. Das war der seekranken Nudel dann sehr recht, denn die schönen Sandstrände nur vom Wasser aus zu betrachten ging ihr mehr gegen den Strich als das Geschaukel der Wellen.

Also ging es dort zuerst an den direkt am Hafen gelegenen Strand und ab ins Wasser. Das Wasser vor 20 Minuten noch das grausigste aller Elemente war, war sofort vergessen, und sie ist keinen Fischschwärmen hinterhergeschwommen und sogar ich meerwasserscheues Es habe mich mit ihr an die Wasserkante in den Sand gesetzt, und mir die Ausläufer der Wellen über die Beine spühlen lassen.

Anschließend haben wir gemütlich zu Mittag gegessen, die großen Boote aus sicherem Abstand betrachtet, und der restliche Heimweg (ca. 1 Stunde) verlief dann auch halbwegs magenschonend für die Kleine.

Wieder in Cala Bona angekommen, gab es für die Aufregung einen sehr leckeren gefrorenen Joghurt.

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Spätestens da war der Tag dann gerettet, und ich kann für die seefesten unter den zukünftigen Mallorcareisenden eine solche Tour als Ausflug empfehlen. Erwachsene zahlen um die 20€, es gibt verschiedene Touren, und die Aussichten vom Wasser auf die Insel sind wirklich toll. Wir waren von morgens um 10:30 bis nachmittags um 16:45 unterwegs, es ist also schon eher etwas, für das man einen ganzen Tag einplanen sollte.

Ich mache mich jetzt mal auf dem Weg an die Arbeit. Nach 229 Mails in meinem privaten Posteingang hoffe ich, dass ich im Büro von einer solchen Flut verschont bleibe und wünsche allen Schulkindern, die heute schon wieder los müssen, einen tollen Tag (allen anderen natürlich auch).

Alles Liebe, Catou

Mallorca 2013 – ich im Neuland

Hallo Ihr Lieben,

ich bin wieder zurück und um einige Erfahrungen reicher:

  1.  Urlaub mit 3 Generationen ist wirklich schön
  2. ein reiner Frauenurlaub auch nicht zu verachten
  3. All-inclusive-Urlaub kann ich aushalten
  4. Malle ist die neue Insel

Malle_01Okay, beim nächsten Mal packe ich für spontane Fotoshootings stylischere Klamotten ein, aber ungefähr so war die ganze Woche.

Nachdem wir letzten Samstag reichlich früh an den großen Flughafen mussten, da Omimi sich für einen Flug morgens um 5:05 entschieden hatte, haben wir den Samstag auf den Liegen abseits des Pools verbracht und gedöst.

Malle_02Als alte Frühaufsteherin habe ich am Sonntag das Kind genötigt, mit mir die Umgebung zu erkunden. Nach dem reichhaltigen Frühstück haben wir Omi ihrem Buch überlassen und sind die Promenade entlanggewandert.

Malle_03Morgends vor Neun ist noch alles sehr ruhig. Zum Glück hatten die Supermercatos schon geöffnet, so dass ich Line mit Eis locken konnte. Die kleinen Strände waren noch menschenleer und die Sonne arbeitete sich langsam durch einen leichten morgendlichen Dunst.

Malle_04Am Hafen von Cala Bona, unserem Ferienort, haben wir uns in Ruhe die Boote angeschaut, kleine Fischschwärme beobachtet und ich einen Café con leche aus der typischen Glastasse getrunken. Beim Quatschen mit dem Kellner habe ich festgestellt, dass ich der spanischen Sprache für den alltäglichen Gebrauch noch mächtig bin, und Line schwer beeindruckt.

Malle_05Auf dem Rückweg zu unserer Anlage konnten wir herrliche Aussichten auf die Küstenline und das Meer genießen, und weil es einfach schöner ist barfuss laufen.

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Begeistert haben mich die vielen Obstbäume, die ich hier nie zu Gesicht bekomme. Orangen-, Zitronen- und Granatapfelbäume mit Früchten in verschiedenen Reifegraden.

Im Hotel brauchten wir uns nur an den gedeckten Tisch zu setzen, am Buffet gab es leckeren Fisch und meine geliebten Papas arrugadas, sowie jede Menge leckeres Obst. Da ich bislang eher Individualtouristin war, wußte ich nicht, wie ich mit Animation und vielen Menschen um mich herum klarkommen würde, aber es war wirklich sehr angenehm. Die Anlage weitläufig, das Appartment geräumig, das Personal aufmerksam,  und die Hupfdohlen rund um den Pool konnte ich im Rauschen der Brandung einfach ausblenden. Line war aus dem Wasser kaum herauszubekommen, und ich frage mich, wie so eine kleine Wasserratte seekrank werden kann. Aber davon berichte ich Euch im Post über unseren Bootsausflug.

Bis dahin einen schönen Sonntag, ich gehe jetzt mal die Wäsche in Angriff nehmen (uff).

Alles Liebe, Catou