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Sommerliche Nussecken – Rezept

Für das Sommerfest der Grünen in Reiskirchen hatte ich am Samstag Nussecken gebacken. Da mir die Haselnüsse ausgegangen waren, habe ich aus der Not eine Tugend gemacht und sie in meinem Rezept durch 200 gr. gemahlene Mandeln und 100 gr. Haferflocken ersetzt.

Da im Schrank noch eine angebrochene Orangenmarmelade stand, die der Zauberschöne neulich für ein Sößchen brauchte, habe ich mir auch diese unter den Nagel gerissen und dem Vorratsschrank angepaßte Nussecken gebacken.

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Damit alle wissen, was sie da so essen, habe ich mir Lines alter Diddle-Schablone ein Schild geschrieben.

Hier nun das Rezept:

125 gr. Zucker mit 1 Pk. Vanillezucker, 2 Eiern und 125 gr. Butter schaumig schlagen. 300 gr. Mehl mit einem Tl. Backpulver vermischen, löffelweise in die Zucker-Ei-Buttermasse unterrühren.

Den Teig flächig auf ein Backblech streichen.

Die Orangenmarmelade (ca. noch 3/4 voll) im Glas verrühren, auf dem Teig verteilen.

125 gr. Butter mit etwas Wasser in einem kleinen Topf schmelzen. 200 gr. Zucker dazugeben und ordentlich verrühren. Vom Herd nehmen und 200 gr. gemahlene Mandeln und ca. 100 gr. Hafelflocken unterrühren.

Diese Masse dann auf der Marmeladenschicht verteilen und für ca. 30 Minuten bei 175 Grad backen (Umluft).

Das Blech aus dem Ofen holen, das Backpapier mit dem noch etwas schwabbeligen Nussecken auf eine Unterlage ziehen und direkt schneiden.

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Auf Schokoladenecken habe ich ob der Temperaturen verzichtet, aber ich fand sie sehr lecker und für den Sommer sicher tauglicher als meine geliebte Schwimmbadtorte.

Alles Liebe, Catou

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Nussecken – meine Ersten!

Vor ein paar Tagen habe ich bei Mollyone wurnderschöne Nussecken gesehen. Sie hatte sie liebevoll mit einem Herzausstecher ausgestochen. Ähnlich wie ich meine Bisquiteherzen am Wochenende.

Da für gestern Abend eigentlich eine lange Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses anstand, habe ich ihr Rezept am Sonntag ausprobiert und mich zum ersten Mal an Nussecken gewagt.

Früher war das immer DER Geburtstagskuchen für die kleine Schwester, aber da meine Eltern für ein paar Tage in Ungarn waren, habe ich nicht das geheime Familienrezept ausprobiert, sondern mich an Mollys Rezept orientiert.

Marmelade

Molly hatte als Backzeit 20-30 Minuten angegeben, und ich war nach 25 Minuten unsicher, ob der Teig beim Auskühlen noch ausreichend fest wird. Aber ich habe das wabbelige Zeug trotzdem aus dem Ofen geholt, mit dem großen Schatz diskutiert, ob ich direkt auf der Arbeitsplatte schneiden könne (könnte schon, aber nur wenn er nicht zu Hause ist ;-)), und dann aus einem Blech viele kleine Dreiecke ausgeschnitten.

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Da die kleinen Freunde im warmen Zustand echt noch recht weich sind, klappt das Schneiden auch gut, nur muss frau sie anschließend etwas auseinanderzusseln, da die Aprikosenmarmelade durch die Wärme seitlich etwas ausläuft und dann alles wieder zusammenkleben würde.

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Für die Gemeindevertretung hatte ich 24 Stück zu Seite gelegt, und die Ecken in geschmolzene Schokolade getaucht. Ganz klassisch wie früher auf dem Kindergeburtstag. Die restliche Schoki habe ich dann mit einem Löffel in schwungvollen Zügen streifig über die verbliebenen Dreiecken und Vierecken verteilt und habe gestern früh meine Bürokollegen testen lassen.

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Und sie sind wie ich begeistert von dem Rezept. Nicht trocken oder bröselig, sondern durch die Mischung aus Butter und Nüssen, die drei Lagen und den kleinen Schokokick total lecker.

Abends haben sich die anderen „Kollegen“ auch gefreut, und ich glaube, dass ich neue AbnehmerInnen für meine Küchenexperimente gefunden habe.

Hier kommt Ihr zu Molly tollem Rezept: Klick.

Ich wünsche Euch viel Spaß beim Nachbacken und viel, viel Genuss beim Essen!

Alles Liebe, Catou