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Beanie-Mania

Seit meinem Geburtstag stößt man auf meinem Intagram-Account und in meinem Whatsapp-Labergruppen mit Freundinnen und Familie ständig auf den Hashtag #beaniemania. Meine lieben berliner Kollegen haben mir nämlich ein Buch mit Anleitungen für die unterschiedlichsten Beanies geschenkt, und beim Auspacken hätte ich nicht gedacht, was das auslösen würde!

Beanie_01

Das war die erste von mir gehäkelte Beanie. Das Lieblingskind hat sie sich gleich unter den Nagel gerissen, bzw. auf den Kopf gesetzt. Die limefarbene Wolle war ein Zufallsfund beim örtlichen Rewe, leider war das Kontingen am nächsten Tag schon ausverkauft und ich habe für Beanie Nr. 2 auf den Bestand (seit dem Aufräumen zwischen den Jahren finde ich alles sofort wieder -herrlich!) zurückgegriffen und es entstand eine Beanie, die sich sofort auf den Weg nach Berlin machte, und vielleicht gerade sogar die Ohren der lieben Kollegin im kalten New York wärmt. Von Kinzenbach nach New York – das wäre doch auch mal was.

Beanie_02

Im Vordergrund des Bildes sehr ihr Beanie Nr. 3, die aber ein totaler Fehlschlag ein improvisierter Spielzeugbeutel wurde. Diese Wolle, auch aus dem Bestand, ließ sich zwar gut häkeln, stimmte mit dem Muster aber nicht so überein, und nachdem der Zauberschöne mehrfach geunkt hatte, dass ich wohl einen Einkaufsbeutel fabrizieren würde, habe ich mich umentschieden, und für das liebe Ännchen einen Beutel gemacht. Darin kann sie ihre Spielsachen aufbewaren oder ihre Turnsachen transportieren.

Danach wurde es Zeit, ins Wollgeschäft zu fahren. Zum Glück waren einige schön bunte dicke Wollen im Angebot, und so habe ich den Laden mit einer großen Tüte verlassen.

Beanie_03

Diese Mütze wurde dann sofort wieder vom Lieblingskind eingefordert und sie meinte, so gut wie das mit den Mützen läuft, könnte sie doch in der Schule das Kind werden, dass jeden Tag eine andere Mütze auf hat….. Ähmmm – Nein.

Mit der dicken Wolle und den Stäbchen (=eine Maschenart beim Häkeln) ist die Beanie nach 16 Reihen fertig und somit ein Projekt für einen gemütlichen Fernsehabend.

Meine Mutter hatte auch Bedarf angemeldet, und sich eher ruhigere Farben mit Grün gewünscht. Und da meine Mama ein ganz lieber Mensch ist, habe ich ihr gestern beim Kaffeeklatsch mit versunkenem Apfelkuchen diese Beanie überreicht.

Beanie_04

Die unterste Maschenreihe nennt sich Krebsmaschen, etwas, was ich erst in der letzten Woche aus dem Buch und nicht schon vor 30 Jahren im Handarbeitsunterricht bei Frau Horn gelernt habe. Meine alte Handarbeitslehrerin war damals der Meinung, mit mir und Handarbeiten könne das nichts werden, da die Sachen, die ich in der Schule vorgezeigt habe, sicher von meiner Mutter gemacht seien…. Einmal hat sie sogar eine Strickarbeit vor der Klasse wieder aufgezogen, das nehme ich ihr heute noch übel!

Aus den ganzen Wollresten ist dann gestern noch eine weitere Beanie entstanden, die heute Nachmittag als Geburtstagsgeschenk an eine von Lines Freundinnen überreicht wird und deswegen nicht fotographiert werden durfte.

Fünf Beanies und eine Spielzeugbeutel in sieben Tagen – man könnte glatt meinen, meine Wohnung wäre ein Saustall und ich hätte ansonsten nichts zu tun. Habe ich aber, die Woche war sehr vielseitig und gerade im beruflichen Bereich sehr interessant. Und die Wohnung war tatsächlich mal halbwegs aufgeräumt ;-).

Wohnzimmer

Ich liebe unser Wohnzimmer bei Sonnenschein! Heute steht das Weiterbasteln an den Trommeln für den KiGo auf dem Plan und ich will einen großen Topf Chilli kochen um meine Freunde heute Abend mit einem verschobenen Geburtstagsessen zu versorgen.

Ich wünsche Euch noch einen schönen Tag!

Alles Liebe, Catou

Selbstgemachtest Pesto

Bei den hochsommerlichen Temperaturen derzeit stand mir der Sinn nach etwas Frischem. Und da Line festgestellt hatte, dass sie kürzlich ihr geliebtes Pesto komplett aufgefuttert hatte, war es an der Zeit, einmal selbst welches zu machen.

Also einen Bund Basilikum gewaschen und die Blätter in den großen Mixer gezupft:

Pesto_01

Dazu 60 gr. geriebenen Parmesan und 60 gr. Pinienkerne:

Pesto_02

Dann haben wir noch leckeres Olivenoel dazugegeben und den Mixer angeschmissen. Brumm, Brumm, und wir konnten fasziniert dabei zusehen, wie die Masse sich miteinander vermischte, eine krasse Grünfärbung annahm und zu einer kompakten Creme zusammenschrumpfte.

Pesto_03

Wir bekamen ein volles 250 gr. und ein etwas mehr als halbvolles Glas zusammen. Das volle Glas wird heute verschenkt, das andere haben wir gestern Abend schon beim Abendessen auf frischem Weißbrot zum größten Teil geschmaust.

Pesto_04

Auf das Pestobrot habe ich noch ein paar Flocken Fleur de Sel gegeben, das war bei der Hitze ein Traum und dazu gabe es wieder große Gläser ♥-Limonade.

Alles Liebe, Catou