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Auf einmal war er da, der Herbst

Und ich hätte es fast nicht geglaubt. Auch wenn es ja klar ist, dass es an der Zeit ist, und der Ofen immer öfter angezündet wird. Ist ja schon recht frisch draußen. Was aber bei Sonnenschein so mit das Schönste ist, was man momentan machen kann, haben wir mir der Familie unternommen. Kaffee und Kekse einpacken und einfach loslaufen.

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Theolino, der kleine Neffe, wollte natürlich irgendwann auch mal Tandis Kamera ausprobieren und so sind dann diese Bilder entstanden:

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Realistisch betrachtet sind wir gerade mal bis zur ersten Bank gekommen und haben dort ein ausgedehntes Schwätzchen gehalten und unsere Kekse gefuttert. Aber das war auch schön und wir werden das sicher bald wiederholen.

Für heute wünsche ich Euch einen tollen Tag. Es hat sich kurzfristig ergeben, dass ich kommende Woche von Berlin aus direkt nach Hamburg fahren werde, und ich habe vor nach der dortigen Bundesdelegiertenkonferenz noch einen Tag dranzuhängen und mir zumindest eine Hafenrundfahrt zu gönnen. Wenn Ihr noch Tips für mich habt, was ich, wenn ich nur einen Tag dort Zeit haben werde, unbedingt sehen sollte, freue ich mich über Mails.

Alles Liebe, Catou

Wake a walk with me….

Heute nehme ich Euch mal mit auf einen schönen Spaziergang im neuen Kiez meiner alten Schulfreundin Anne.

Sie ist mit ihrer Familie vor kurzem in die Nähe des Weinbergparks in Berlin gezogen, und wir konnten letzte Woche endlich mal wieder etwas Zeit miteinander verbringen. Da ich ein paar Mitbringsel kaufen wollte, sind wir gemütlich losgezogen, und sie hat mir ein paar schöne kleine Läden in fußläufiger Umgebung gezeigt, die ich Euch nicht vorenthalten möchte.

 Stadtspaziergang_sw

 

1. Wir fangen an mit Frau Tulpes Laden in Berlin, ein wirklich schöner Stoffladen mit jeder Menge buntbedruckter Baumwolle, von der Decke herunterhängenden Bändern und Borten, kleinem Schnickschnack und vielen Nähinspirationen. Direkt im Nachbarhaus findet sich (7) das bill & em , in dem es neben schönen Stoffen auch witzige Postkarten und kleine Assessoires gibt.

Dann ging es die Veteranenstraße runter, am ACUD vorbei, vor dem ein Fotoautomat steht, in dem ich abends auf dem Heimweg noch schnell ein paar Bilder von mir habe machen lassen. Mit Anfang Zwanzig habe ich bei einem Besuch im ACUD beschlossen, in Berlin leben zu wollen. Also hat Anne mich sozusagen zu meinen Wurzeln zurückgeführt ;-).

 Moimeme

2. An der Brunnenstraße sind wir dann rechts abgebogen und zum Kinderkaufhaus gegangen. Dort findet frau sehr schöne Kinderspielsachen, auch nette Klamotten und Bücher für die Kleinen. Für Line habe ich hier ein Rätselbuch gekauft, ansonsten lohnt sich ein Besuch, wenn Eure Kinder noch unter Zehn sind eher.

3. Schnell sind wir über die Straße gehuscht, und ich habe einen neuen Traumstoffladen entdeckt. Bei Stoffe Meyer findet frau wirklich tolle Stoffe, und zwar für sich selbst, bzw. die Wohnung. Der Trend zu Näh- und Stoffläden scheint ungebrochen, selbst bei uns im Ort hat vergangenes Jahr ein Nähcafé eröffnet, aber ich finde, dass sich Farben, Muster und Qualität der Stoffe oftmals ausschließlich für Kinderklamotten, Kinderassessoires und kleine Geschenke eignen. Vielleicht bin ich aber auch einfach nicht der Typ für lila Elefanten und stylische Astronauten auf dem Rock. Bei der netten Inhaberin von Stoffe Meyer habe ich einen tollen Flanell gekauft, den ich zu Hause gleich zu Sofakissen verarbeitet habe.

Kissen_01(So flauschig!!! In die habe ich mich eingekuschelt und im neuen Buch geblättert)

 

 

 

Sofakissen_02

4. Dann ging es die Brunnenstraße wieder runter und links in die Invalidenstraße. Ecke Ackerstraße befindet sich einen BioDeli, in dem ich mir zwei neue Sorten feinen LOC Tee gekauft habe und für meine die Tiere versorgende Schwester eine tolle Mischung verschiedener Pfefferminztees.

5. An der nächsten Ecke der Invalidenstraße sind wir in die Bergstraße eingebogen und dann rechts rum in die Schröderstraße. Dort gibt es ein Parkhaus  in dem ich mich ewig hätte aufhalten können. Sehr schöne Sachen fürs Wohnen und Leben, aber leider war im Koffer nicht allzu viel Platz. Also gab es ein weiteres Buch fürs Kind, dieses Mal ein Skizzenbuch für verhinderte Künstler, und wir sind weiter und am Ende der Schröderstraße links in die Gartenstraße eingebogen. Von dort gelangt frau zur Torstaße, die sich in den vergangenen Jahren in dieser Ecke auch sehr schön entwickelt hat.

Wir sind rechts in Richtung Rosentaler Platz geschlendert, vorbei am Muschi Obermeier, wo laut Anschlag Trost und Zuspruch für 2 Mark zu haben sind.

Trost und Zuspruch

Am Rosentaler Platz sind wir wieder links in die Brunnenstraße eingebogen, vorbei an einer tollen Buchhandlung (6), deren Namen ich leider nicht notiert habe, und wieder dann wieder am Weinbergpark entlang, hoch in Richtung Zionskirchplatz.

Dieser Platz war früher einer meiner liebsten Orte in ganz Berlin. Viele meiner Freunde hatten dort Wohnungen und wir saßen oft stundenlang in den Cafés, haben ewig diskutiert und mindestens zehn Mal die Welt gerettet ;-).

So, ich hoffe, unser kleiner Ausflug hat Euch Spaß gemacht und Ihr seid nicht allzu durchgefroren. Was ich Euch auch noch ans Herz legen möchte, wenn Ihr in nächster Zeit mal mit Kindern nach Berlin fahren solltet, ist das neue Stadtmagazin Himbeer:

Himbeer

Das Magazin ist liebevoll gemacht, enthält viele Tips zu Besuchen und Ausflügen, und ich freue mich schon darauf, im Sommer hoffentlich das zweite Printexremplar an einer der Auslagestellen mitbringen zu können.

Alles Liebe, Catou