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Zum Urlaubsausklang gibt es Tafelspitz

Allerdings nicht in meiner Küche, sondern bei den lieben Hirschen. Sie sind aktuell kinderlos, ich Strohwitwe für einige Wochen, und so werden wir unseren letzten Urlaubsabend gemeinsam bei leckerem Glüchwein namens „Heißer Hirsch“ und gutem Essen verbringen.

Zuvor wollte ich Euch aber noch zeigen, was ich in den letzten Tagen (weniges) gemacht habe.

Schrank aufgeräumt:

Schrank aufräumen

Dem Zauberschönen noch einen lieben Gruß über den Schreibtisch gebastelt:

You are

Und die Gedanken beim neuen Strickprojekt schweifen lassen:

Strickprojekt_01

Ich habe mich zum ersten Mal mit dem sogenannten „Patentmuster“ auseinandergesetzt, und jetzt, so kurz vor Ende des Rückenteils, flutscht das Muster auch. Abheben, Umschlag, Strichen,… Dann eine Reihe rechte Maschen und eine Reihe linke Maschen. Da geht einiges an Wolle drauf, aber der geplante Cocooning-Cardigan wird sicher umso kuschliger.

Strickprojekt_02

Weniger schön ist, dass Frau Katze ein Geschwür am Maul hat und operiert werden muss. Bei einer fast 19jährigen Dame ist schon allein die Narkose eine Gefahr, aber sie ist robust und wir hoffen sehr, dass die Biopsie nichts Bösartiges ergeben wird. Wenn doch, werden wir hier eine sehr schwere Entscheidung treffen müssen.

Frau Katze

Momentan versucht die Tierärztin Nr. 1, das Geschwulst mit Cortison und Antibiose einzudämmen, und da Stella bislang ohne Beschwerden frißt und trinkt, wollen wir mit der OP bis in der nächsten Woche warten, damit die zweite Tierärztin assistieren kann.

Ich wünsche Euch noch einen schönen Wochenendausklang und gehe bis zum Essen die alte Katze schmusen.

Alles Liebe, Catou

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Beschäftige Deine Hände, das beruhigt Deinen Geist

Eingeleitet mit diesem „Oma-Spruch“ möchte ich Euch heute mein aktuelles Strickprojekt vorstellen. Es ist nicht so, dass ich beständig am Stricken wäre, aber ab und zu packt es mich, und dann entstehen dicke Sochen oder schöne Kissenbezüge.

Als ich mit Line in Köln war um die Patentante zu besuchen, zeigte sie mir in einem Klamottenladen einen Pullover, den sie gerne haben wollte. Ich wies sie daraufhin auf das bereits weit überzogene Klamottenbudget hin und sie jammerte, ob ich ihr einen solchen Pullover nicht stricken könne.

Erst dachte ich mir, dass ich seit sie noch so ca. Größe 64 hatte keine Pullover mehr gestrickt habe, und damit auch nicht unbedingt anfangen müsse, überlegte mir dann aber, warum nicht.

Stricken_01

Und so ging es los. Masche für Masche. Ich habe Wolle besorgt und das Strickmuster so umgemodelt, dass das von ihr gewünschte „Lochmuster“ entstand. Sie möchte bunte Shirts unter dem Pulli tragen, und so musste ich mit doppelten Umschlägen experimentieren. Was ich zu Anfang nicht bedacht hatte, war, dass das Neuaufnehmen von Maschen in der einen und wieder Zusammenstricken in der nächsten Reihe dazu führt, dass ich mal dezent 1,5* soviel Wolle verbrauchen würde, wie im Strickmuster angegeben.

Stricken_02

Ich musste also nochmal Wolle nachbestellen, und so nach und nach wurden die Stücke größer. Erst war der eine Arm fertig, dann der nächste, und nun bin ich schon fast mit dem Vorderteil fertig. Danach werden die Teile wohl auf den Sofapolstern gespannt, angefeuchtet und anschließend wird alles zusammengenäht. Über die Form des Kragens hat sie sich noch nicht konkret geäußert, aber ich denke mal, dass ich die restliche Wolle zu einem locker fallenden Rollkragen verstricken werde.

Stricken_03

Und es ist wirklich so, dass sich beim Stricken irgendwann so eine Art Flow einstellt. Man sitzt so rum, erarbeitet sich Masche für Masche und irgendwann läuft das fast automatisch und der Kopf wird so richtig schön leer. Und damit entsteht dann Platz für neue Ideen, Pläne und Projekte, von denen ich einige im neuen Jahr sicher umsetzen werde.

Jetzt wünsche ich Euch aber erstmal einen schönen Tag, ich werde gleich noch ein wenig Nähen und dann wieder mit den neuen Büchern auf der Couch verschwinden.

Alles Liebe, Catou

Cosy kuscheln mit Frau Katze

Auch wenn das Wetter sich in den letzten Tagen von einer ausgesprochen angenehmen Seite gezeigt hat, findet man im Rewe bereits die ersten Lebkuchen und diverses Weihnachtsgebäck. Das heißt für mich, dass ich mich auch langsam auf kühlere Temperaturen einstelle und das Strickzeug wieder im Wohnzimmer eingezogen ist.

Strick_01

Entstanden sind Stulpen und aktuell in Arbeit sind ein Paar schwarzer Socken, auch wieder mit Zopfmuster.

Ich mag Stulpen gerade in der Übergangszeit und selbstgestrickte Socken sind mir eh die Liebsten.

Strick_02Diese schönen Körbe habe ich mir in drei Größen aus dem Urlaub mitgebracht. Sie sind auf die Küchenvitrine gezogen und beherbergen nun Wolle, Pappgeschirr und Kleinkram, der zwar ständig gebraucht wird, aber alles andere als hübsch anzusehen ist.

Frau Katze

Hübsch anzusehen ist hingegen Frau Katze, die es sich gerne auf den Sesseln in meinem Zimmer bequem macht. Oder auf meinem Schoß, wenn ich gerade mal die Zeit habe, zu stricken. Gewöhnlich kommt sie dann an, schnurrt, und verlangt erstmal, ordentlich geschmust und gekuschelt zu werden, wenn ich denn schon mal ruhig auf dem Sofa sitze.

Mit Katze und Schmusedecke auf der Couch lassen sich auch hervorragend Pläne schmieden und ich freue mich auf einen vielseitigen und aufregenden Herbst. Es steht noch ein arbeitsintensives Klausurwochenende an und dann fahre ich zum ersten Mal nach Polen. Mit dem Verein für internationale Beziehungen besuchen wir unsere Partnergemeinde, und die weltbeste Omimi hat gestern Kataloge für die Herbstferien besorgt. Außerdem haben die Kürbisse so langsam die Größe von Handbällen angenommen und können sicher bald verarbeitet werden. Dann gibt es sicher wieder mehr Rezepte für Euch.

Jetzt erstmal liebe Grüße und auf bald, Catou