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Das Tor zur Welt – Hafen Hamburg

Ich frage mich gerade, ob es wirklich erst eine Woche her ist, dass ich am Nachmittag mit den anderen lieben Menschen aus meinem Kreisverband zu den Landungsbrücken gefahren bin? Ich könnte ja gerade schon wieder dort in der Abendsonne sitzen, den Möven zuschauen, die Boote kommen und gehen sehen, und einen schaumigen Cappuchino trinken.

Landungsbrücken

Wir sind mit der U2 an die Landungsbrücken gefahren, einer der Bahnen, die in Teilen überirdisch in der Stadt fährt und so die Möglichkeit bietet, etwas mehr von der Stadt zu sehen. Verläßt man die Station, geht man über eine kleine Brücke, an der auch, wie inzwischen fast an jeder Brücke in der Nähr irgendeiner Sehenswürdigkeit, Liebesschlösser angebracht sind. Dort haben wir erstmal den Ausblick auf den Hafen genossen und uns dann ein kleines Lokal auf dieser schwimmenden Konstruktion gesucht, die sich mit den Gezeiten hebt und senkt.

Hafen Hamburg_01Hafen Hamburg_02Nachdem ich mich von den Anderen, die gleich am Sonntag wieder nach Hause gefahren sind, verabschiedet hatte, bin ich zu einer Hafenrundfahrt aufgebrochen. Die war sehr unterhaltsam und ich kann es Euch nur emfehlen. Es gibt Kaffee und Kuchen, und kleine biestige Kommentare über die neue Hafencity West und den Neubau der Philharmonie gratis dazu.

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Auch wenn so eine Rundfahrt klassisches Touriprogramm ist, rate ich Euch dazu, da man wirklich in recht kurzer Zeit eine Menge über die Stadt erfährt und vom Wasser aus auch ganz andere Sachen sehen kann, als nur von Land.

Hafen Hamburg_04Hafen Hamburg_05

Und wenn man dann noch einen solchen Sonnenuntergang dazubekommt ist das Glück auf Erden eigentlich perfekt.

Ich wünsche Euch einen schönen 1. Advent, wir beginnen heute mit den Proben fürs Krippenspiel und ich habe es gestern doch tatsächlich noch geschafft, EINE Sorte Plätzchen zu backen, so dass dieses Jahr nicht als das in die Familiengeschichte eingehen muss, in dem es zum ersten Mal gar keine Plätzchen am ersten Advent gab ;-).

Alles Liebe, Catou

New in – ich war mal wieder einkaufen ;-)

Normalerweise bin ich nicht so der Shopping-Typ. Wenn wir mit den Mädels unterwegs sind, sitze ich lieber in einem Café und schaue mir die Leute in den niederländischen oder französischen Städten an als durch Läden zu düsen. Allerdings bin ich eine sehr gute Einkäuferin und wenn ich dann mal einen Laden entdecke, der mir so richtig zusagt, dann könnte ich den auch gut und gerne leerkaufen.

Der Siebte Himmel in Köln ist einer dieser Läden, und da Line und ich vergangene Woche die Patentante in Köln besucht haben, nutzten wir den Ausflug, um uns Bücher und schönen SchnickSchnack zuzulegen.

Bücher

Im Siebten Himmel (Brüssler Straße) und einen Modernen Antiquariat auf der Ehrenfelder Straße haben wir uns mit neuen Büchern eingedeckt. Den Fürst des Parnass habe ich noch am selben Abend inhaliert und bin nach einer Woche durch die Anleitung zum Müßiggang inzwischen bei Tom Hodgkinsons zweitem Buch, Schöne Alte Welt angelangt. Das Buch von Ruiz Zafón fand ich wirklich gut, bei den Texten von Hodgkinson hadere ich noch. Inhaltlich, da ich viele seiner Thesen zu Konsum und die Systemkritik zwar sehe, aber andere Ansätze habe, damit umzugehen. Sie lassen sich aber Beide gut lesen, und vielleicht regen sie den einen oder anderen ja zum Nachdenken an. Das Buch von Yalom will ich nachher im Zug lesen, darauf freue ich mich sehr, da dieser Autor einer meiner Liebsten ist.

Ribba_01

Bei Frau Schulze habe ich mir den tollen Zettelhalter-Origamistyle-Elefanten gekauft. Ich hatte ihn im Dezember schon gesehen und mich seitdem geärgert, ihn nicht gekauft zu haben. Jetzt steht er dekorativ auf der neuen Ribba-Bilderablage über meinem Schreibtisch und ich strahle ihn beständig an. Die tolle Postkarte habe ich auch aus dem Siebten Himmel, und die Meerjungfrau hatte Line sich auf dem Gartenmarkt in Laubach gekauft. Momentan wohnt sie aber bei mir, bis ich meine Gummistiefel wieder bekomme (wenn die Kinder erst mal die gleiche Schuhgröße haben, muss man sich echt was einfallen lassen, um seine Sachen wieder zu bekommen…).

MyMüsli

Auf der Ehrenfelder waren wir auch im MyMüsli-Laden und Line hat sich das tolle Beerenmüsli ausgesucht.

Auf dem Heimweg gab es dann noch einen Abstecher zu Ike*A in Siegen, wo ich mir einen tollen Korb für meine Schmusedecken und die kleinen Kissen gekauft habe, die bereits erwähnte Ribbakonsole besorgt habe, und, wie meistens beim Möbelschweden, mit viel mehr Zeug als geplant herausgekommen bin.

Korb

Der Korb steht jetzt auf der alten Hutschachtel neben den Komoden im Wohnzimmer und wird hoffendlich an langen, lauen Sommerabenden seinen Dienst im Garten tun.

Wie erwähnt fahre ich gleich nach Frankfurt. Allerdings nicht, um dort irgendwas Schönes zu machen, sondern nur, um weiter an den Flughafen zu düsen, das Auto der kleinen Schwester zu übernehmen, ihren vergessenen Buggi vor dem Abflug noch hinterher zu bringen, und vielleicht, ganz vielleicht einen gemütlichen Kaffee zu trinken. Schwachsinnsaktion irgendwie, aber so ist Familie halt manchmal. Morgen zeige ich Euch, was wir letzten Sonntag Tolles auf dem Flohmarkt gefunden haben, und was sich sonst noch so auf der Konsole eingefunden hat. Jetzt wünsche ich Euch erstmal einen schönen Restsonntag und alle Liebe, Catou

Mallorca 2013 – ich im Neuland

Hallo Ihr Lieben,

ich bin wieder zurück und um einige Erfahrungen reicher:

  1.  Urlaub mit 3 Generationen ist wirklich schön
  2. ein reiner Frauenurlaub auch nicht zu verachten
  3. All-inclusive-Urlaub kann ich aushalten
  4. Malle ist die neue Insel

Malle_01Okay, beim nächsten Mal packe ich für spontane Fotoshootings stylischere Klamotten ein, aber ungefähr so war die ganze Woche.

Nachdem wir letzten Samstag reichlich früh an den großen Flughafen mussten, da Omimi sich für einen Flug morgens um 5:05 entschieden hatte, haben wir den Samstag auf den Liegen abseits des Pools verbracht und gedöst.

Malle_02Als alte Frühaufsteherin habe ich am Sonntag das Kind genötigt, mit mir die Umgebung zu erkunden. Nach dem reichhaltigen Frühstück haben wir Omi ihrem Buch überlassen und sind die Promenade entlanggewandert.

Malle_03Morgends vor Neun ist noch alles sehr ruhig. Zum Glück hatten die Supermercatos schon geöffnet, so dass ich Line mit Eis locken konnte. Die kleinen Strände waren noch menschenleer und die Sonne arbeitete sich langsam durch einen leichten morgendlichen Dunst.

Malle_04Am Hafen von Cala Bona, unserem Ferienort, haben wir uns in Ruhe die Boote angeschaut, kleine Fischschwärme beobachtet und ich einen Café con leche aus der typischen Glastasse getrunken. Beim Quatschen mit dem Kellner habe ich festgestellt, dass ich der spanischen Sprache für den alltäglichen Gebrauch noch mächtig bin, und Line schwer beeindruckt.

Malle_05Auf dem Rückweg zu unserer Anlage konnten wir herrliche Aussichten auf die Küstenline und das Meer genießen, und weil es einfach schöner ist barfuss laufen.

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Begeistert haben mich die vielen Obstbäume, die ich hier nie zu Gesicht bekomme. Orangen-, Zitronen- und Granatapfelbäume mit Früchten in verschiedenen Reifegraden.

Im Hotel brauchten wir uns nur an den gedeckten Tisch zu setzen, am Buffet gab es leckeren Fisch und meine geliebten Papas arrugadas, sowie jede Menge leckeres Obst. Da ich bislang eher Individualtouristin war, wußte ich nicht, wie ich mit Animation und vielen Menschen um mich herum klarkommen würde, aber es war wirklich sehr angenehm. Die Anlage weitläufig, das Appartment geräumig, das Personal aufmerksam,  und die Hupfdohlen rund um den Pool konnte ich im Rauschen der Brandung einfach ausblenden. Line war aus dem Wasser kaum herauszubekommen, und ich frage mich, wie so eine kleine Wasserratte seekrank werden kann. Aber davon berichte ich Euch im Post über unseren Bootsausflug.

Bis dahin einen schönen Sonntag, ich gehe jetzt mal die Wäsche in Angriff nehmen (uff).

Alles Liebe, Catou