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Heidelberg – auch ohne verlorenes Herz

Guten Morgen Ihr Lieben!

Da wir Hessen noch zwei Wochen Sommerferien (bei aktuell 14*, grrr) haben, stand gestern ein Ausflug mit dem Lieblingskind nach Heidelberg an. Heidelberg kannte sie noch nicht, ich war lange nicht mehr dort, und es liegt von uns in einer Entfernung, dass es sich für einen Tagesausflug wirklich lohnt.

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Gestartet sind wir mit unserer Tour am Marktplatz, haben das Gasthaus Zum Ritter (laut Internet das älteste Gebäude dort) beschaut und uns anschließend die Heiliggeistkirche angesehen. Eine richtig große evangelische Kirche, die mich aber in einigen Formen und vor allem den Farben an die heimische Kirche erinnerte.

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Durch eine kleine Gasse ging es dann weiter zum Kornmarkt, zur Talstation der Bergbahn, mit der man auch hoch bis auf den Kaiserstuhl fahren könnte. Wir sind aber mit einer Menge asiatischer Touristen (mit Namensschildern um den Hals, hatte ich noch nie gesehen!) am Schloss ausgestiegen und haben von dort den Blick über die Stadt und den schönen Neckar genossen.

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Nachdem wir im Schlosshof ein paar wirklich schöne Bilder der jungen Dame gemacht haben, sind wir ins Deutsche Apothekenmuseum, das uns sehr gut gefallen hat. Besonders der Kugelfisch hat es uns angetan, und ich war überrascht, wie fasziniert der Teenager von den vielen Exponaten war.

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Dann haben wir noch einen kurzen Abstecher zum größten Weinfass der Welt gemacht, und vor dem Schlosshof hat Line mit einem netten Pantomimen noch ein wildes Tänzchen hingelegt.

Damit war unsere kulturell-historische Aufmerksamkeit für den gestrigen Tag auch erschöpft und wir sind wieder runter in die Stadt. Käsespätzle essen. Sehr lecker!

Den restlichen Nachmittag haben wir in der Altstadt verbummelt. Ich habe einen Abstecher in meinen Lieblingsladen, die L´Épicerie gemacht und wir haben lange in den verschiedenen Buchhandlungen gestöbert. Zwischendrin gab es immer wieder Pausen mit Kaffee und Eis und es war wirklich schön, mal wieder so einen ganzen Tag miteinander zu verbringen. Hier im alltäglichen Einerlei bröddelt ja gerne jeder so vor sich hin, und gerade solche Fahrten sind für uns eine gute Gelegenheit, mal Dinge zu Ende zu bereden. Ich hatte einen echt schönen Tag, und vielleicht inspiriert Euch dieser Bericht ja auch zu einem kleinen Ausflug, es lohnt sich wirklich!

Alles Liebe, Catou

Marceille – sprachlos vor Licht und Schönheit

Guten Morgen Ihr Lieben! Heute nehme ich Euch mit nach Marseille, diese unglaublich Stadt am Mittelmeer, die mich mit ihrer Schönheit bei gleisendem Licht nahezu geblendet hat.

Die Umbauten durch den Titel als Kulturhauptstadt haben sie sicher verändert, und ich lese mich, nachdem ich die Bücher vor 20 Jahren auf Deutsch gelesen habe, gerade in die Originale von Izzo ein, der noch einen Abgesang auf das alte Marseille singt. Dennoch hat mir unser Ausflug am vorletzten Samstag dorthin sehr gefallen, und ich habe ein paar Bilder für Euch:

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Am Hafen ist die Stadt unglaublich geöffnet worden, und im flirrenden Licht eines frühen Sommertages war es fast, als löse man sich beim Blick auf das Meer regelrecht auf.

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Besucht haben wir das MuCEM, wobei mir die Abteilung über die Entstehung der Bürger- und Menschenrechte am besten gefallen hat. Auch architektonisch hat mir dieser eigentlich zu moderne Fremdkörper in der schön restaurierten Umgebung ausgesprochen gut gefallen, und auf der Dachterasse wird man von ausmerksamen Kellnern gut bewirtet.

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Über einen Steg erreicht man das alte Fort von dem aus die Fremdenlegionäre sich früher eingeschifft haben. Dort hat man verschiedene Gärten angelegt, und ich habe vor allem die Aussicht auf die Altstadt, Notre Dame de la Garde und das Meer genossen.

Marseille_04Nach einem sehr leckeren Essen im Yachthafen haben wir diese über der Stadt trohnende Basilika dann auch besucht und auch wenn der Aufstieg steil ist und über etliche Treppen führt, kann ich Euch einen Besuch nur anraten. Selbst wenn Ihr mit Sakralkultur nicht viel anfangen könnt, lohnt sich der Blick allemal und es gibt eine Bimmelbahn, mit der man sich gemütlich kutschieren lassen kann.

Wir waren allerdings mit dem Bus unterwegs, und ich möchte an dieser Stelle unserem Busfahrer nochmal meine höchste Anerkennung aussprechen! Es gibt in Marseille kleine Straßen, enge Straßen, steile Straßen, und wir mussten anscheinend durch alle durch. Der Bus mit den französischen Teilnehmern immer forsch voran, und unser mutiger Peter hinterher.

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Ich bin mir sicher, dass das nicht mein letzter Besuch in Marseille war, und werde mir beim nächsten Mal mehr Zeit nehmen. Ich kann es inzwischen sehr genießen, an solchen organisierten Ausflügen teilzunehmen und bin froh und dankbar, dass unser ViB und die jeweiligen Partnervereine in Polen wie in Frankreich solch tolle Programme aufstellen. Da diese gute Organisation einhergeht mit einer unglaublichen Offenheit und Freundlichkeit der Menschen, die sich an diesen Austauschen beteiligen, kann ich nur schwärmen.

Man lernt ganz unterschiedliche Menschen kennen, die sich viel Mühe geben einem ihr Land zu erklären, die einem Vieles zeigen und auch ein großes Interessen an uns, unserem Land und unserer Kultur haben. Trotz mancher Unterschiede entdeckt man viele Gemeinsamkeiten, man ißt, trinkt und lacht zusammen, und wenn die Besuche zu Ende gehen, liegt man sich mit Tränen in den Augen in den Armen und möchte am Liebsten noch viel, viel länger bleiben.

Eine weitere Bilderserie von unserem großen gemeinsamen Picknick am Sonntag habe ich noch für Euch und hoffe, dass ich Euch damit auf den Geschmack bringe, mal bei Euch daheim nachzufragen, ob es nicht auch solche Partnerschaften gibt, an deren Besuchen Ihr teilnehmen könnt. Es lohnt sich auf alle Fälle!

Bis dahin alles Liebe, Catou

Ein Tag am Meer in Domburg

Hallo Ihr Lieben!

Bevor ich mich an die Auslosung des Give-aways mache, möchte ich Euch schon die ersten Bilder von unserem Strandurlaub in Domburg zeigen. Es war herrlich!!! Wir hatten vier intensive Sonnentage und in dieser schönen Gegend der Niederlande bekommt man auch Tage mit Nieselregen sehr gut um.

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Ende April hatte ich eine Ferienwohnung in Hèt Centrum gebucht und wir sind von der Unterkunft mitten im Ort total begeistert! 20 Meter von der kleinen Einkaufsstraße mit guten Restaurants entfernt, nur wenige hundert Meter bis zum Strand, ein guter Bäcker direkt um die Ecke. Die Ausstattung ist gut und mir hat besonders das viele Weiß mit dem dunklen Grau sehr gut gefallen.

Domburg_01 Möve und Herz_

Natürlich ging es schon am Ankunftstag gleich an den Strand und da unsere Studio keine Terasse oder einen Balkon hat, haben wir eine Strandhütte zur Wohnung dazubekommen! Das war für uns besonders erfreulich, und ich kann sagen, dass ich dann doch gerne zum Rauchen vors Haus gehe. Eine entspannte Möve erwartete uns dort bereits, und wir waren schockverliebt.

Domburg_01_Seetang und Schatz_Domburg_01_Wellenbrecher und Strand_

Wir sind dann gleich bis abends am Meer geblieben und haben Wind, Wasser und Wellen sehr genossen.

Domburg_01_Line Jump_

Auf dem Heimweg konnten wir uns kaum trennen, und es dauerte alles etwas länger, aber dafür ist das ja auch Urlaub.

Domburg_01_Line Wind und Häuser_Domburg_01_Duinhotel_

Wieder in Hèt Centrum habe ich die Bekanntschaft des Besitzers dieser entzückenden Schuhe gemacht und er hat mir auch sogleich erlaubt, diese zu fotografieren.

Domburg_01_Schuhe_

Schon für den ersten Tag hätte sich die Reise gelohnt und ich habe noch viiiiiiieeeeele schöne Bilder für Euch.

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Jetzt wünsche ich Euch aber erstmal einen schönen Sonntag! Line wird nach dem Aufstehen Glücksfee spielen, und ich werde sicher noch ein paar Stunden lang meine schönen Mitbringsel streicheln.

Alles Liebe, Catou