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Warme Brownies – vom Löffel direkt auf die Hüften ;-)

Guten Morgen Ihr Guten!

Vorgestern war es mal wieder soweit, und die große Schokoladenlust überfiel mich. Es musste ganz schnell etwas Warmes, Schokoladiges her, und da ich mich mit dem aktuell durch Berlin stromernden Kind via WhatsApp unterhielt, brachte sie mich auf die Idee, doch mal wieder Brownies zu machen.

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Schon der zarte Duft beim Schmelzen der Zartbitterkuvertüre in Butter versetzt mich in einen Glückszustand, und das arme Kind schrieb eine Nachricht nach der Anderen, dass wir ihr bloß etwas aufheben sollten.

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Bei meinem Rezept werden 300gr. Schokolade in 100gr. Butter geschmolzen. Zwei gehäufte Esslöffel Kakao mit 200gr. braunem Zucker gemischt, drei Eier aufgeschlagen und mit 2 Esslöffeln Schmand vermischt. Dann kommen neben dem Kakao-Zucker-Gemisch noch 100gr. gemahlene Mandeln dazu. Alles ordentlich von der Küchenmaschine vermischen lassen und 160gr. Mehl mit einem Teelöffel Backpulver zugeben.

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Nach 20 Minuten bei Ober- und Unterhitze (ca. 180*) bekommt Ihr diesen Schokoladentraum, der am allerallerbesten noch leicht warm schmeckt!

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Ich hatte oben auf den Teig noch einen Hauch löslichen Espresso gegeben und mich löffelchenweise in den Schokoladenhimmel gemampft.

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 Die Brownies gehen direkt ins Belohnungzentrum und ja, auch auf die Hüften, aber man muss ja nicht übertreiben, und kann seinen Lieben auch etwas von diesen Glücklichmachern abgeben.

Wenn es einem dann gelingt, nicht direkt ins Fresskoma zu fallen, motiviert der Zuckerschock einen vielleicht auch, lange aufgeschobene Pläne endlich in die Tat umzusetzen. In meinem Fall war das die Anschaffung des längst überfälligen neuen Laptops. Meine Kriterien waren Gewicht und ja, ich gebe es zu, es sollte mir gefallen und in den gesetzten Preisrahmen passen. Also habe ich den Zauberschönen aktiviert mit mir loszuziehen, und mich in inhaltlichen Dingen zu beraten. Nun habe ich hier ein neues Lenovo Yoga irgendwas vor mir, und muss mich an Touchscreen und seltsame Windows-Kacheln erst mal gewöhnen. Wahrscheinlich hat es deswegen dreimal so lange gedauert, diesen Post zu schreiben, wie üblich, aber ich bin zufrieden mit meiner Anschaffung und werde mich im Lauf der nächsten Tage mit den Funktionen und Möglichkeiten des neuen Gerätes vertraut machen.

Jetzt geht es aber erstmal mit Malte auf den Markt, ein liebgewonnenes Samstagsritual, und heute Abend kommen die Siedlerfreunde auf ein oder zwei Spiele zu uns. Ich freue mich, und wünsche Euch einen schönen Tag!

Alles Liebe, Catou

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Marceille – sprachlos vor Licht und Schönheit

Guten Morgen Ihr Lieben! Heute nehme ich Euch mit nach Marseille, diese unglaublich Stadt am Mittelmeer, die mich mit ihrer Schönheit bei gleisendem Licht nahezu geblendet hat.

Die Umbauten durch den Titel als Kulturhauptstadt haben sie sicher verändert, und ich lese mich, nachdem ich die Bücher vor 20 Jahren auf Deutsch gelesen habe, gerade in die Originale von Izzo ein, der noch einen Abgesang auf das alte Marseille singt. Dennoch hat mir unser Ausflug am vorletzten Samstag dorthin sehr gefallen, und ich habe ein paar Bilder für Euch:

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Am Hafen ist die Stadt unglaublich geöffnet worden, und im flirrenden Licht eines frühen Sommertages war es fast, als löse man sich beim Blick auf das Meer regelrecht auf.

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Besucht haben wir das MuCEM, wobei mir die Abteilung über die Entstehung der Bürger- und Menschenrechte am besten gefallen hat. Auch architektonisch hat mir dieser eigentlich zu moderne Fremdkörper in der schön restaurierten Umgebung ausgesprochen gut gefallen, und auf der Dachterasse wird man von ausmerksamen Kellnern gut bewirtet.

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Über einen Steg erreicht man das alte Fort von dem aus die Fremdenlegionäre sich früher eingeschifft haben. Dort hat man verschiedene Gärten angelegt, und ich habe vor allem die Aussicht auf die Altstadt, Notre Dame de la Garde und das Meer genossen.

Marseille_04Nach einem sehr leckeren Essen im Yachthafen haben wir diese über der Stadt trohnende Basilika dann auch besucht und auch wenn der Aufstieg steil ist und über etliche Treppen führt, kann ich Euch einen Besuch nur anraten. Selbst wenn Ihr mit Sakralkultur nicht viel anfangen könnt, lohnt sich der Blick allemal und es gibt eine Bimmelbahn, mit der man sich gemütlich kutschieren lassen kann.

Wir waren allerdings mit dem Bus unterwegs, und ich möchte an dieser Stelle unserem Busfahrer nochmal meine höchste Anerkennung aussprechen! Es gibt in Marseille kleine Straßen, enge Straßen, steile Straßen, und wir mussten anscheinend durch alle durch. Der Bus mit den französischen Teilnehmern immer forsch voran, und unser mutiger Peter hinterher.

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Ich bin mir sicher, dass das nicht mein letzter Besuch in Marseille war, und werde mir beim nächsten Mal mehr Zeit nehmen. Ich kann es inzwischen sehr genießen, an solchen organisierten Ausflügen teilzunehmen und bin froh und dankbar, dass unser ViB und die jeweiligen Partnervereine in Polen wie in Frankreich solch tolle Programme aufstellen. Da diese gute Organisation einhergeht mit einer unglaublichen Offenheit und Freundlichkeit der Menschen, die sich an diesen Austauschen beteiligen, kann ich nur schwärmen.

Man lernt ganz unterschiedliche Menschen kennen, die sich viel Mühe geben einem ihr Land zu erklären, die einem Vieles zeigen und auch ein großes Interessen an uns, unserem Land und unserer Kultur haben. Trotz mancher Unterschiede entdeckt man viele Gemeinsamkeiten, man ißt, trinkt und lacht zusammen, und wenn die Besuche zu Ende gehen, liegt man sich mit Tränen in den Augen in den Armen und möchte am Liebsten noch viel, viel länger bleiben.

Eine weitere Bilderserie von unserem großen gemeinsamen Picknick am Sonntag habe ich noch für Euch und hoffe, dass ich Euch damit auf den Geschmack bringe, mal bei Euch daheim nachzufragen, ob es nicht auch solche Partnerschaften gibt, an deren Besuchen Ihr teilnehmen könnt. Es lohnt sich auf alle Fälle!

Bis dahin alles Liebe, Catou

Bodyvolution – sew like a pro

Okay, ich gebe zu, aktuell ist das hier ein Nähblog. Ein bißchen tun mir meine nicht-nähenden LeserInnen auch leid, aber das ist es, was mir momentan am meisten Freude bereitet. Allerdings habe ich in der Küche ein noch zu vollendendes DIY mit Papier für Euch, das dann auch von denen ohne Nähleidenschaft umgesetzt werden kann.

Aber zum heutigen Thema: Ich stehe ja total darauf, wenn mir Menschen aus meiner Unkenntnis heraushelfen. Und noch mehr, wenn sie das auf eine freundliche und unaufdringliche Art machen. Wenn jemand in einem Oberlehrerton sagt: „Das müssen Sie aber SO machen!“, ist es bei mir sofort vorbei. Schotten zu und gedanklich den Stinkefinger zeigend, beschäftige ich mich mental sofort mit etwas anderem.

Zum Glück gibt es aber auch die Anderen. Die Netten. Die, die ich dann auch mal den ganzen Tag knutschen könnte, weil sie mir ein Lichtlein angezündet haben. Eine solche Person war Jacqueline Herrmann am Mittwoch für mich.

Als ich mir diesen Nachschub besorgt habe:

Nähpäckchen(schon allein, dass der Stoff in Papier eingeschlagen wird, ist zauberschön)

habe ich mal nachgefragt, wie ich denn mit meiner wirklich nicht hochwertigen Nähmaschine einen elastischen Stich hinbekommen könnte. Ein paar kleine Nachfragen was die Maschine denn kann, dann kam der Vorschlag: Zwillingsnadel. Und hey! Das war es!!! Diese Möglichkeit bietet mir meine Discounter-Maschine und zu Hause ging es sofort an den Testlauf:

Testärmel(das ist gar kein echter Ärmel, der tut nur so, gute 10 Zentimeter war er lang, aber ich wollte sehen, ob der Stich sich auch bei so kleinen Rundnähten einsetzen läßt)

Und es geht! Ich bekomme es hin und es sieht soooo viel besser aus:

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Okay, vorher die Bodys waren auch schon high-end, aber das hier ist jetzt wirklich professionell!

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Wenn ich jetzt so in mich gehe, bedauere ich natürlich, dass ich nicht vorher auf die Idee gekommen bin, mal jemanden mit mehr Fachkenntnis zu fragen. Wenn Ihr Euch mal fachlich beraten lassen möchtet, kann ich Euch nur den hier bereits einmal vorgestellten kleinen Laden empfehlen: KLICK Frau Herrmann ist nämlich die Inhaberin des schönen Lädchens „Hilde braucht Stoff“. Den verarbeiteten Stoff habe ich allerdings im hiesigen Stoffladen gekauft, da komme ich auf dem Heimweg vorbei und manchmal kann ich mich schlecht beherrschen und kaufe mir einen halben Meter Stoff.

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Heute werde ich zu einem Arbeitstreffen in Kassel sein und am Abend dann noch zwei unserer Kirchenvorstandskanidatinnen ablichten. Und dann steht ein schönes Wochenende an! Ich werde nähen (was auch sonst), das Papier-DIY für Euch fertigstellen und am Sonntag ist ein Ausflug hierher geplant.

Bis dahin wünsche ich Euch einen schönen Tag und alles Liebe, Catou