Pudding mit dem gewissen Etwas

Wie Ihr ja inzwischen sicher mitbekommen habt, mag ich es gerne, wenn Sachen einfach sind, aber trotzdem eine kleine, unaufwändige Besonderheit haben. Pudding ist sowas. Line liebt Schokopudding (erstaunlich, da sie bis zur Einschulung alles, was mit Schokolade war, total wiederlich fand), und um ihr den Ferienstart etwas zu versüßen, habe ich ihr ebensolchen gekocht.

Schokopudding_01

Dieses Mal hatte ich ihn in kleine Joghurtgläser gefüllt, und als kleine Besonderheit gabe es darin und darauf Schokotröpfchen. Diese “backstabilen” aus dem Kuchenzutatenregal.

Schokopudding_02

Schokopudding_03

Ein paar kamen unten ins Glas, und als ich den Pudding eingefüllt hatte, habe ich mit einem Löffel noch kleine Schlieren aus Schokolade gezogen. Im Bild rechts sieht man die ganz gut. Damit war der schlichte Schokopudding in ein doppelschokoladiges Dessert verwandelt, und ich hatte mir einen neuen Stern an meinem SuperMama-Kostüm verdient ;-).

Ich hoffe, die Unwetter der letzten Nacht haben Euch weitesgehend verschont. Line hat mit ihren Mädels in der Gartenhütte meiner Eltern übernachtet, das war wohl nicht so wirklich das, was sie sich vorgestellt hatten…..

Ich wünsche ich Euch einen schönen Tag, ich gehe mal die Schäden am Hochbeet sichten.

Alles Liebe, Catou

SO schmeckt der Sommer

Ich hatte Euch gestern ja schon von den leckeren Waldheidelbeeren erzählt, die der kleine Mann und ich auf dem Markt gekauft hatten. Natürlich waren es nicht nur “schnöde” Beeren, sondern sie kamen allerliebst gewandet in einem kleinen Spankörbchen daher! Nicht, dass mich eine schöne Verpackung jemals beeinflussen würde, nö, nö ;-).

Heidelbeeren_01

Waldheidelbeeren erinnern mich immer an einen Kindheitsurlaub in dem meine Schwester und ich mit dem Sohn unserer Ferienwohnungsvermieter im Wald Heidelbeeren und Pilze gesucht haben. Wir waren vielleicht 7 und 8, und der zwei Jahre ältere Bursche kannte sich beeindruckend gut aus.

Heidelbeeren_02

Außerdem ist mein Vater mit Line und mir gerne mal zum Feldberg gefahren, wo es an einem Hang neben Heidelbeeren auch noch kleine wilde Himbeeren gibt. Himmlisch!!! In der Sonne liegen, die süßen Früchte wandern mit einer kleinen Handbewegung in den Mund und Lippen und Finger färben sich in dem tollen dunklen Lila, das ich ja als eine meiner Lieblingsfarben bezeichne.

Heidelbeeren_03

Die Beeren haben wir zu Milchshakes verarbeitet und händeweise in unsere Münder geschaufelt.

Jetzt freue ich mich schon auf meinen nächsten Marktbesuch. Vielleicht hat der kleine Mann Lust wieder mitzukommen, ansonsten kann ich Line sicher mit den frischgepressten Säften und schönen Blumen locken.

Euch wünsche ich jetzt einen schönen und sonnigen Tag, ich hoffe, heute Abend mit einer lieben Freundin und ihrer Familie grillen zu können und freue mich auf ein entspanntes Wochenende.

Alles Liebe, Catou

Rose Petticoat

Hallo Ihr Lieben!

Ich glaube, ich habe in den letzten 20 Jahren nicht so wenig Bilder gemacht wie in den vergangenen vier Wochen. Aber manchmal ist das eben so. Ich war viel unterwegs, wenig zu Hause, und wenn, war das Licht miserabel oder ich hatte schlicht keine Lust etwas anderes zu tun als auf der Couch abzuhängen, zu lesen oder meditativ Löcher in die Luft zu starren.

Vergangenen Samstag habe ich auf meinen Neffen aufgepaßt und mich trotz Antibiotikaeinnahme (ja, eine Streptokokkeninfektion hatte ich mir nebenbei auch noch zugezogen) mit ihm auf zum Markt gemacht. Das war sehr schön. Der kleine Mann entdeckt zwar gerade das Wotr “NEIN!” für sich, aber letztlich hört er doch, wenn man ihn lieb um etwas bittet.

Da abzusehen war, dass ich noch einige Tage größtenteils im Haus verbringen werde, habe ich mir einen Straß wunderschöner Rosen gegönnt. Der nette Verkäufer hat dem Kleinen noch eine Sonnenblume geschenkt, die er auf dem Heimweg stolz wie Bolle vor sich hertrug.

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Petticoat heißt das entzückende Ding und ich freue mich täglich an ihnen.

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Bei dem Ausflug mit dem kleinen Mann ist mir aufgefallen, wie sehr kleine Kinder entschleunigen. Er hat hier geschaut und dort gestaunt. Wenn er meinte, jetzt muss mal gespielt werden, hat er das gemacht, und seine großen Augen haben auch meinen Blick wieder mal auf andere Sachen gelenkt. Das hat sehr gut getan, und ich kann nur raten, leiht Euch mal ein nettes kleines Kind aus und unternehmt etwas mit ihm. Die Eltern freuen sich über einen halben freien Tag, und auch wenn ihr wie wir vielleicht anschließend einen 2 1/2 stündigen Mittagsschlaf braucht, tut es gut mal nicht eilig seine Besorgungen zu machen, sondern mit einem Kaffee in der Sonne zu sitzen, viele Fragen zu beantworten und sich der Geschwindigkeit eines Kleinkindes anzupassen.

Jetzt wünsche ich Euch einen schönen Tag, morgen zeige ich Euch Bilder von den Heidelbeeren, die wir auf dem Markt gekauft haben.

Alles Liebe, Catou