Leben mit einer 13jährigen – Ausflug nach Straßburg

Auch wenn unser Tag in Straßburg schon wieder einige Wochen her ist, möchte ich Euch doch noch schnell ein paar Bilder zeigen.

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Ich genieße das aktuelle Alter meiner Tochter extrem. Mit ihren 13 Jahren paßt sich ihr Lebensrythmus meinem inzwischen hervorragend an, manchmal ist sie sogar vor mir wach, stellt die Kaffeemaschine schon mal an und kommt an mein Bett um mir zu sagen, dass sie Brötchen aufgebacken hat.

Das merke ich auch, wenn wir gemeinsam etwas unternehmen. Sie ist vorab genauso hibbelig und aufgeregt wie ich, und wenn es dann, wie auf unserer Fahrt nach Frankreich, zu etwas komplett Neuem kommt, meistern wir das gemeinsam. In diesem Fall war es unsere erste Überfahrt mit einer Rheinfähre. Hatte ich noch nie gemacht und entsprechend auch keine Ahnung, wie man sich verhält. Aber letztlich ist das auch ganz easy, wie in der Waschanlage. Reinfahren, Handbremse anziehen, warten, weiterfahren. Aufregend war es trotzdem, und wir haben viel gelacht.

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Froh bin ich auch, dass sie sich für Geschichte und Baustile interessiert. Da hat mein Vater ihr einiges beigebracht, und ich merke, dass sie in einige Bereichen mehr Ahnung hat als ich.

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Was auch hervorragend geht ist – Schlemmen! In kleinen Cafés oder Lokalen sitzen und regionale Spezialitäten testen. Crepés mit salzigem Karamel war zwar nicht ihres, aber ich finde gut, dass sie es ausprobiert. Zufällig war an unserem Ausflugstag gerade Fete de la musique, und so kamen  wir beim Schlendern in den Genuss verschiedenster Bands und Combos, die an diesem Tag in der ganzen Stadt ohne besondere Anmeldung Musik machen durften.

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Allen Teenager-Müttern kann ich solche Ausflüge nur ans Herz legen, auch wenn man dann manchmal im Eingangsbereich einer grausligen internationalen Modekette herumsteht während das Kind Klamotten anprobiert. Es sind nur noch wenige Jahre bis sie flügge sind, und solche Tage schaffen tolle gemeinsame Erinnerungen. Schnuff, ich bin gerade ganz nahe am Wasser gebaut….

Trotzdem wünsche ich Euch allen einen schönen Tag, viel Sonnenschein, und zähle schon die Tage bis zum nächsten Mutter-Tochter-Ausflug im August. Dieses Mal wird es dann wieder nach Berlin gehen und wir werden uns Friedrichshein mal näher anschauen.

Alles Liebe, Catou

Heute kochen wir Polenta und verschicken endlich den Gewinn

Hallo Ihr Lieben!

Ich bin nach einer wirklich gelungenen Berlinfahrt wieder zu Hause, und konnte dann gestern Abend endlich die Gewinnerin des Lov-Tee-Give-aways auslosen.

Und – Trommelwirbel – das Los ist auf Tinka von Tinkas Welt gefallen!

Herzlichen Glückwunsch meine Liebe! Ich schreibe Dir gleich noch eine Mail. Alle anderen bitte nicht traurig sein, ich habe in Berlin natürlich wieder an Euch gedacht ;-). Bald mehr dazu. Jetzt möchte ich Euch aber noch schnell ein leckeres Rezept vorstellen und zwar gratinierte Polenta mit einer einfachen Tomatensauce.

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Die Bilder sind spontan entstanden als das Essen schon auf unseren Tellern verteilt war, deswegen gibt es mal wieder ein “in etwa”-Rezept. Ich koche die Polenta immer mit einer Mischung aus Sahne und Milch auf, und ja, ich gebe sogar noch ein kleines Stück Butter hinzu. Geschmack bekommt die griesbreiartige Masse durch Gemüsebrühe, die ich in Pulverform einrühre bevor der Brei andickt, und nach dem Aufkochen gieße ich alles in eine Auflaufform, verteile darauf kleingewürfeltes Gemüse (was gerade zur Hand ist, Paprika, Schalotten, Tomaten….) und geriebenen Käse darüber. Dann kommt die Form zum Überbacken in den Ofen und ich mache aus kleingehackten Zwiebeln, stückigen Dosentomaten und Kräutern der Provence eine einfache Tomatensauce.

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Wenn der Käse schön verlaufen ist, schneide ich Dreiecke aus der Polenta und bette diese auf einen Spiegel aus Tomatensauce. Wenn man dann noch ein Blättchen Basilikum dazulegt, sieht es auf wie im Restaurant, und ich kann auch gerne mal zwei bis drei Portionen davon essen.

Jetzt wünsche ich Euch einen schönen und sonnigen Tag und düse gleich ins Büro. Alles Liebe, Catou

Kubb – there´s a new game in town

Guten Morgen Ihr Lieben!

Zuerst möchte ich Euch nochmal auf mein Give-away aufmerksam machen – es könnten sich gerne noch ein paar Leute beteiligen!

Und dann möchte ich Euch zeigen, was der Zauberschöne mir für eine Freude bereitet hat:

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Nachdem ich vor einigen Wochen von diesem Spiel erzählt hatte, das ich gerne mal spielen würde, von dem ich aber keine Ahnung hatte, wie es denn gespielt wird, hat der Zauberschöne mir/uns in der Werkstatt ein WikingerSchach gebaut.

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Sechs Wurfhölzer, zehn Klötze, die mit den hölzern umgeworfen werden müssen, und einen König, den auch Frau Katze sehr ansehnlich zu finden scheint:

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Dazu hat er mir die Regeln von hier: KLICK besorgt, und wir sind fleißig am WErfen, Lachen und Üben.

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Kubb ist ein tolles Sommer-Draußen-Spiel für zwei bis zwölf Spieler und auf dem Klassenfest vergangenen Freitag am See haben wir es mit den Kids aus Lines Klasse eingeweiht. Ich muss zugeben, dass meine Hölzer noch gerne mal “helikoptern”, aber es wird bei jeder Runde besser, und die Handballer unter uns werden zukünftig gerecht den gegnerischen Parteien zugeordnet werden.

Jetzt wünsche ich Euch noch einen schönen und vor allem sonnigen Tag, mir läuft die Nase ein wenig, und ich finde, so langsam könnte es mit den sommerlichen Temeraturen mal losgehen.

Bis bald und alles Liebe, Catou