#urbangardening – oder sowas in der Art

Guten Morgen Ihr Lieben!

Mein neuer Computer schafft mich noch ein wenig. Er hat ein Touchpad, eine Tabletfunktion, die Tasten liegen etwas anders als bei meinem uralt Laptop und ich brauche anscheinend noch ein paar Tage, bis mir das Bearbeiten der Bilder und das Schreiben von Posts wieder so leicht von der Hand geht wie zuvor. Aber ich erschließe mir das neue Gerät jeden Tag etwas mehr, und will Euch heute mal zeigen, was unser “Garten” momentan so hergibt.

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Vergangenes Jahr hatten das Lieblingskind und der Zauberschöne ja ein Hochbeet gebaut, und wir haben uns in kleinen Schritten dem Gärtnern angenähert. Dieses Jahr haben wir mit Erbsen, Roten Beeten, Schalotten und Zwiebeln begonnen. Dazu kamen dann nach dem Auszug der Erbsen ein paar Raukepflänzchen und zwei ausgesprochen ergiebige Gurkenpflanzen. Omi hat dann noch zwei kleine Chillisetzlinge hinzugefügt und mein täglicher Weg vor dem Kochen führt mich nun nach draußen, wo ich schaue, was ich denn heute frisch verarbeiten kann.

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Tomaten hatte ich wieder in alten Eimern und Blumentöpfen großgezogen und die Gurken sind dieses Jahr wirklich schön gewachsen, da wir sie an einem alten Rosenspalier hochgeleitet haben.

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Die “Narben” auf den Gurken kommen von der großen Hitze, die wir hier stellenweise hatten, tun dem Geschmack aber keinen Abbruch, und die Tomaten wandern meistens einfach mit Salz, Pfeffer und etwas Balsamico-Creme direkt in den Mund.

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Was natürlich auch gut läuft, sind Tauschgeschäfte innerhalb der Familie. Meine Mutter hatte ein paar Zucchini, die ich dann gegen Gurken getauscht habe. Von einer anderen Nachbarin gab es Pfirsiche, die aber noch ein paar Tage nachreifen müssen und dann wahrscheinlich in Marmelade oder leckeren Kuchen verwandelt werden.

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In die Terrasse integriert hat der Zauberschöne ein Kräuterbeet, in dem Rosmarin, Basilikum, Schnittlauch und Petersilie neben einem gewaltigen Ananassalbei wachsen. Da pflücke ich mir dann oft noch ein paar Stängel und wenn der Basilikum weiter so gut wächst, kann ich bald Pesto zum Einlagern machen.

Jetzt wünsche ich mir ein zweites (und natürlich auch gleich ein drittes) Hochbeet und möchte gerne im nächsten Jahr versuchen, Kartoffeln “im Sack” anzubauen. Wie sieht es bei Euch aus? Auch am Hochbeetgärtnern oder gar mit einem echten “Grabgarten” ausgestattet? Hat jemand Tipps für eine winterliche Nachfolgepflanzung, wenn die Schalotten und Zwiebeln sowie die Gurkenpflanzen abgeerntet sind?

Ich wünsche Euch einen schönen Tag und alles Liebe, Catou

Heidelberg – auch ohne verlorenes Herz

Guten Morgen Ihr Lieben!

Da wir Hessen noch zwei Wochen Sommerferien (bei aktuell 14*, grrr) haben, stand gestern ein Ausflug mit dem Lieblingskind nach Heidelberg an. Heidelberg kannte sie noch nicht, ich war lange nicht mehr dort, und es liegt von uns in einer Entfernung, dass es sich für einen Tagesausflug wirklich lohnt.

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Gestartet sind wir mit unserer Tour am Marktplatz, haben das Gasthaus Zum Ritter (laut Internet das älteste Gebäude dort) beschaut und uns anschließend die Heiliggeistkirche angesehen. Eine richtig große evangelische Kirche, die mich aber in einigen Formen und vor allem den Farben an die heimische Kirche erinnerte.

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Durch eine kleine Gasse ging es dann weiter zum Kornmarkt, zur Talstation der Bergbahn, mit der man auch hoch bis auf den Kaiserstuhl fahren könnte. Wir sind aber mit einer Menge asiatischer Touristen (mit Namensschildern um den Hals, hatte ich noch nie gesehen!) am Schloss ausgestiegen und haben von dort den Blick über die Stadt und den schönen Neckar genossen.

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Nachdem wir im Schlosshof ein paar wirklich schöne Bilder der jungen Dame gemacht haben, sind wir ins Deutsche Apothekenmuseum, das uns sehr gut gefallen hat. Besonders der Kugelfisch hat es uns angetan, und ich war überrascht, wie fasziniert der Teenager von den vielen Exponaten war.

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Dann haben wir noch einen kurzen Abstecher zum größten Weinfass der Welt gemacht, und vor dem Schlosshof hat Line mit einem netten Pantomimen noch ein wildes Tänzchen hingelegt.

Damit war unsere kulturell-historische Aufmerksamkeit für den gestrigen Tag auch erschöpft und wir sind wieder runter in die Stadt. Käsespätzle essen. Sehr lecker!

Den restlichen Nachmittag haben wir in der Altstadt verbummelt. Ich habe einen Abstecher in meinen Lieblingsladen, die L´Épicerie gemacht und wir haben lange in den verschiedenen Buchhandlungen gestöbert. Zwischendrin gab es immer wieder Pausen mit Kaffee und Eis und es war wirklich schön, mal wieder so einen ganzen Tag miteinander zu verbringen. Hier im alltäglichen Einerlei bröddelt ja gerne jeder so vor sich hin, und gerade solche Fahrten sind für uns eine gute Gelegenheit, mal Dinge zu Ende zu bereden. Ich hatte einen echt schönen Tag, und vielleicht inspiriert Euch dieser Bericht ja auch zu einem kleinen Ausflug, es lohnt sich wirklich!

Alles Liebe, Catou

Warme Brownies – vom Löffel direkt auf die Hüften ;-)

Guten Morgen Ihr Guten!

Vorgestern war es mal wieder soweit, und die große Schokoladenlust überfiel mich. Es musste ganz schnell etwas Warmes, Schokoladiges her, und da ich mich mit dem aktuell durch Berlin stromernden Kind via WhatsApp unterhielt, brachte sie mich auf die Idee, doch mal wieder Brownies zu machen.

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Schon der zarte Duft beim Schmelzen der Zartbitterkuvertüre in Butter versetzt mich in einen Glückszustand, und das arme Kind schrieb eine Nachricht nach der Anderen, dass wir ihr bloß etwas aufheben sollten.

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Bei meinem Rezept werden 300gr. Schokolade in 100gr. Butter geschmolzen. Zwei gehäufte Esslöffel Kakao mit 200gr. braunem Zucker gemischt, drei Eier aufgeschlagen und mit 2 Esslöffeln Schmand vermischt. Dann kommen neben dem Kakao-Zucker-Gemisch noch 100gr. gemahlene Mandeln dazu. Alles ordentlich von der Küchenmaschine vermischen lassen und 160gr. Mehl mit einem Teelöffel Backpulver zugeben.

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Nach 20 Minuten bei Ober- und Unterhitze (ca. 180*) bekommt Ihr diesen Schokoladentraum, der am allerallerbesten noch leicht warm schmeckt!

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Ich hatte oben auf den Teig noch einen Hauch löslichen Espresso gegeben und mich löffelchenweise in den Schokoladenhimmel gemampft.

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 Die Brownies gehen direkt ins Belohnungzentrum und ja, auch auf die Hüften, aber man muss ja nicht übertreiben, und kann seinen Lieben auch etwas von diesen Glücklichmachern abgeben.

Wenn es einem dann gelingt, nicht direkt ins Fresskoma zu fallen, motiviert der Zuckerschock einen vielleicht auch, lange aufgeschobene Pläne endlich in die Tat umzusetzen. In meinem Fall war das die Anschaffung des längst überfälligen neuen Laptops. Meine Kriterien waren Gewicht und ja, ich gebe es zu, es sollte mir gefallen und in den gesetzten Preisrahmen passen. Also habe ich den Zauberschönen aktiviert mit mir loszuziehen, und mich in inhaltlichen Dingen zu beraten. Nun habe ich hier ein neues Lenovo Yoga irgendwas vor mir, und muss mich an Touchscreen und seltsame Windows-Kacheln erst mal gewöhnen. Wahrscheinlich hat es deswegen dreimal so lange gedauert, diesen Post zu schreiben, wie üblich, aber ich bin zufrieden mit meiner Anschaffung und werde mich im Lauf der nächsten Tage mit den Funktionen und Möglichkeiten des neuen Gerätes vertraut machen.

Jetzt geht es aber erstmal mit Malte auf den Markt, ein liebgewonnenes Samstagsritual, und heute Abend kommen die Siedlerfreunde auf ein oder zwei Spiele zu uns. Ich freue mich, und wünsche Euch einen schönen Tag!

Alles Liebe, Catou